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Schule hat begonnen
Die ersten Schultage nach den Sommerferien sind geschafft.
Sechs herrlich freie Wochen mit Ausschlafen, Freibad, Verreisen und Treffen mit Freunden sind vorbei. Ein gut gefüllter Stundenplan bestimmt nun wieder den Alltag. Meist stellt sich die gewohnte Routine schnell ein.
Doch ein Schulstart hat immer auch etwas Aufregendes. Ich habe mich früher gefreut, meine Schulfreundinnen wiederzusehen und von ihren Ferien zu hören. Ich war neugierig auf die Lehrerinnen und Lehrer und die neuen Unterrichtsfächer. Wie würde es mit Französisch klappen und wie mit Rechnungswesen?
Besonders aufregend war der Schulstart diese Woche wohl für alle, die ihren ersten Schultag hatten oder auf eine neue Schule gewechselt sind. Freude und Neugier, und vielleicht auch ein wenig Unsicherheit oder Sorge gehören zu einem solchen Tag dazu.
Deshalb finde ich es schön, dass an vielen Schulen zu Beginn des Schuljahres ein Gottesdienst gefeiert wird. Dort ist Raum für all diese Gefühle und Gedanken. Freundliche Wünsche, Lieder, Fürbitten und ein Segenswort sollen Kindern und Jugendlichen Zuversicht für den Schulstart und die kommenden Wochen schenken.
„Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag. Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.“ Ein Lied, das gerne zu Beginn eines neuen Schuljahres gesungen wird.
Lernen kann Türen zu neuen Welten öffnen. Besonders dann, wenn in einer Klasse eine wohlwollende Atmosphäre herrscht – wenn Kinder und Jugendliche sich ausprobieren dürfen, ohne Angst haben zu müssen, wenn etwas nicht gleich gelingt.
Kinder und Jugendliche müssen diesen Weg nicht allein gehen. Da sind Eltern und Großeltern, die hinter ihnen stehen und an sie glauben. Lehrerinnen und Lehrer, die fördern, ermutigen und die persönlichen Stärken sehen. Freunde, mit denen gemeinsames Lernen hoffentlich Freude macht.
Und auch Gott ist bei den Kindern. So heißt es in dem Lied weiter: Du bist jederzeit bei mir, wo ich geh und steh,
spür ich, wenn ich leise bin, dich in meiner Näh,
halte zu mir guter Gott heut den ganzen Tag.
Mehr braucht es vielleicht gar nicht für einen guten Anfang: einen Menschen, der an mich glaubt – und die Gewissheit, dass Gott mitgeht.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und ihren Lehrerinnen und Lehrern ein schönes neues Schuljahr.
