- Kirchenkreis
- Gemeinden
- Kindergärten
- Gemeinsame Dienste
- Kirchenkreisstiftung
- Glauben leben
Ich habe eine Hoffnung, du auch?
Viele waren im Sommer im Urlaub. Manche fahren jetzt in der Nachsaison, andere fahren weg, wenn sich Lücken ergeben. Warum? Manch eine möchte abschalten. Eine andere möchte den Kopf freibekommen. Wieder jemand möchte einfach nur weg oder mal neue Landschaften, neue Kulturen und neue Menschen kennenlernen.
Urlaub im Alltag suchen auch viele. Der eine sucht sich die Zeit im Garten, eine andere beim Sport. Und ein gesunder Ausgleich sollte ja im Alltag drin sein, deshalb "work-life-balance".
Aber ist das alles? Als Pastor darf ich viele Beerdigungen halten und Menschen begleiten. Da sind sehr alte Menschen gestorben. Da traf es kranke oder auch junge Menschen; und manches Mal auch ein Kind. Aber eines haben diese Beerdigungen dann gemeinsam. Da ist jemand nicht mehr da, der oder die das Leben geprägt hat. Und für die Hinterbliebenen steht erst einmal die Trauer im Vordergrund, weil ihr geliebter Mensch gestorben ist. Und dann kommt die Frage, wie es weitergeht, ohne den Menschen, der immer an meiner Seite war.
Nebenbei schwingen immer auch die Fragen mit: "Was wird mal aus meinem Leben?" "Ist nach dem Tode alles aus?" "Geht es ins Nirwana oder in eine andere Form der Existenz?"
"Gibt es einen Himmel oder eine Hölle?" Fragen, die man gerne verdrängt, aber deren Antworten doch wichtig sind.
In der Bibel haben uns Menschen überliefert, dass es eine Hoffnung über den Tod hinaus gibt. Nicht eine Tradition oder gelehrte Weisheit steht dort, sondern das konkrete Erleben der Menschen, die Jesus von den Toten auferstehen sahen: Die Frauen am Grab, Petrus, dann die anderen Jünger, später sogar 500 Menschen auf einmal.
Und das wurde die Hoffnung für jeden, der an Jesus glaubt, auch einmal ein ewiges Leben zu erleben. Ein Leben ohne Lasten. Ein Leben bei Gott und an der Seite der Menschen, die vor uns gestorben sind. Ja, sogar ein Leben mit den Menschen, die nach uns sterben und ihr Leben in Gottes Hände gelegt haben. Deshalb schrieb Paulus an seinen Freund Timotheus die mutmachenden Worte: Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Timotheus 1,10b
Für mich ist diese Zusage nicht nur Hoffnung, sondern Realität und ich wünsche Dir, dass auch Du so eine Hoffnung erleben darfst. Eine Hoffnung, die Dich durch dieses Leben trägt und Realität wird: Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Timotheus 1,10b

.jpg)