Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Wehdem

Größe: 36,42 km²
Gemeindemitgliederzahl: 2207 (Juni 2016)

Gemeindebüro:
Sekretärin Bettina Tiemann
Am Kirchberg 16
32351 Stemwede
Tel.: 05773/991149
Fax: 05773/991187
wehdem@kirchenkreis-luebbecke.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di und Fr. von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr
Donnerstags von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Mittwochs bleibt das Gemeindebüro geschlossen

Gottesdienst:
Sonntag 10.00 Uhr



Presbyterium: 


Friedrich Bosse; Silke Bußmann-Becker; Maria Epp; Margrit Hübner; Martin Kokemoor; Heike Pöttker; Hartmut Schmidt; Klaus Witte, Pfrin. Sigrid Kuhlmann


Pfarrerin:



Pfarrerin Sigrid Kuhlmann
Am Kirchberg 13
32351 Stemwede-Wehdem

Telefon: 05773/586
E-Mail: sigrid.kuhlmann@kk-ekvw.de


Kirchenmusik:
Dimuth van der Bent
Dillenhöhe 17
32351 Stemwede             

Telefon: 05773-913 9770 
E-Mail: dimuth_van_der_Bent@web.de


Tageseinrichtung für Kinder:
Mesenkämper Str. 4
32351 Stemwede

Näheres siehe hier

Kommunale Friedhöfe

Karte Wehdem


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wehdem

Am Kirchberg 16
32351 Stemwede
Tel: 05773/991149

Ev. Kindertageseinrichtung "Wehdem"

Mesekämper Straße 4
32351 Stemwede - Wehdem
Tel: 05773 - 8771

„Gott nimmt uns mit offenen Händen auf“



Frauenhilfen starteten mit gemeinsamem Treffen in den Herbst

 

(Anja Schubert)

WEHDEM. Mit einem geselligen Beisammensein eröffneten die Frauenhilfen Wehdem, Westrup und Oppendorf am Mittwoch die neue Saison nach den Sommerferien. Das traditionelle Herbsttreffen als Auftaktveranstaltung stand dieses Mal unter dem Motto „Hände“. Hände, die Schaffen, Hände, die mit Raffgier nach dem Besitz des Nächsten streben und die offenen Hände Gottes, in denen sich die Menschheit geborgen fühlen kann, standen an diesem Nachmittag, der mit einem Reigen christlicher Lieder und einem gemütlichen Kaffeetrinken begann, im Mittelpunkt. Als Referentin konnten die aktiven Damen Eva Zakotnik gewinnen. Die Diplom-Pädagogin und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin begann und beendete ihren Gedankengang zum Thema Hände mit einer Meditation.
Mit ihrem Blick auf ihre Hände die Frauen ließen in Gedanken Revue passieren, was diese in den letzte Wochen, Jahren und Jahrzehnten alles erlebt und geschaffen hatten.



Mit dem mehr als 800 Jahre alten, ziemlich unbekannten Märchen „Das Mädchen ohne Hände“ von den Gebrüdern Grimm fesselte Zakotnik die Zuhörerinnen und wies mit kritischem Blick auf Missstände in der Gesellschaft hin. Sich in die falschen Hände begeben, sich ihnen bedingungslos unterzuordnen sei früher wie heutige ein Phänomen, dass die Suche nach dem eigenen Lebensweg oftmals begleite. Schwierig sei manchmal der Weg zu Gott. Zum Zeichen der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung reichten sich die Frauen am Ende des Vortrages die Hände.



Pfarrer Ulrich Mentemeier richtete in seiner Schlussandacht mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn den Blick auf die offenen Hände des Vaters. „Immer wieder sind es Hände, an denen unser Leben hängt: Hände die tagtäglich schaffen, um das Überleben zu sichern und das erreichte als Erbe weiterzugeben. Der raffgierige Sohn der mit vollen Händen sein Erbe ausgibt, um anschließend mit flehenden Händen um Nahrung zu betteln, wird von den offnen Händen des Vaters wieder aufgenommen.“
Der Singkreis unter der Leitung von Angelika Cording für eine klangvolle Untermalung der Veranstaltung.



Organisiert wurde der gemütliche Nachmittag im Wehdemer Gemeindehaus dieses Mal von den Westruper Damen. „Wir haben dieses Mal mit 46 Frauen deutlich weniger Teilnehmerinnen als im Vorjahr“, so Lieselotte Becker von den Westruper Frauen. Als Ursache hierfür sehen sie und Pfarrer Mentemeier verschiedene Gründe an. Der Start nach der Ferienpause sei manchmal mühsam, außerdem stünden derzeit viele Veranstaltungen im heimischen Raum auf dem Plan. „Einige unserer Frauen haben darüber hinaus unser 100-jährigen Jubiläum im April zum Anlass genommen, alters- und gesundheitsbedingt aus der aktiven Arbeit auszusteigen“, bedauerte Becker und fügte zugleich optimistisch hinzu: „Wir sind jedoch noch immer gut gerüstet und um so aktiver.“
Die Westruper Frauenhilfe startet in der nächsten Woche als erste mit ihren Aktivitäten. Ein Frühstück im Feuerwehrgerätehaus steht am Montag, 6. September um 9.30 Uhr auf dem Plan, in dessen Rahmen Gabi Detert außerdem zum Gehirnjogging einlädt. Am Mittwoch, 8. September, trifft sich die Frauenhilfe Wehdem und am darauf folgenden Mittwoch die Frauenhilfe Oppendorf das erste Mal. „Es ist wieder ein schönes Programm ausgearbeitet worden“, freute sich auch Pfarrer Mentemeier auf die kommenden Monate. „Es lohnt sich, dieses weiterzusagen.“