Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Oppenwehe

Größe: 27,10 km²
Gemeindemitgliederzahl: 1387 im Januar 2021

Gemeindebüro
Sekretärin Bettina Tiemann
Zur Kirche 21
32351 Stemwede
Tel.: 05773/910332
Fax: 05773/910331
oppenwehe@kirchenkreis-luebbecke.de

Friedhofsverwaltung:

Gundula Schillak
Öffnungszeiten mittwochs von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Öffnungszeiten
Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr und Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr

Gottesdienst : Sonntag 10.00 Uhr

Kirchenmusik:

Jutta Jahn-Schäffer
Alte Dorfstraße 34
32351 Stemwede-Wehdem
Telefon: 05773-910151

Pfarrerin:

Pfarrerin Sigrid Mettenbrink 


Pfarrerin Sigrid Mettenbrink
Pr. Ströher Allee 20
32369 Rahden-Pr. Ströhen 
Tel.: 0171-500 6724 
Fax: 05776/1524 

Presbyterium:


von li. nach re.: Manuela Wittenbrink, Holger Eickenhorst, Andrea Schäffer, Tina Meier, Irka Müller, Karin Rehburg, Pfrin. Sigrid Mettenbrink; Andreas Schlömp

Ev. Kindergarten: 

Zur Kirche 33
32351 Stemwede
Tel.: 05773/8774
Fax: 05773/911180
Leiterin: Heike Krüger

Nähere Informationen zu unserem Kindergarten finden Sie hier 

Friedhof:

Ev. Friedhof Oppenwehe 


Karte Oppenwehe


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Oppenwehe

Zur Kirche 21
32351 Stemwede
Tel: 05773/910332

Ev. Kindertageseinrichtung "Oppenwehe"

Zur Kirche 33
32351 Stemwede - Oppenwehe
Tel: 05773 - 8774

Oppenweher gehen Glaubensfragen nach



Kinder und Erwachsene treffen sich zur Bibelwoche - Abschluss mit einem Familiengottesdienst

Von Sandra Reuter
Stemwede-Oppenwehe(WB). »Jesus kann manchmal auch ganz schön sauer werden«, hat Pfarrer Reinhard Ellsel den Oppenweher Kindergartenkindern erklärt. »Er mag es nämlich gar nicht, wenn man Kinder nicht ernst nimmt.«

Die Bedeutung von Kindern im Glauben bildete einen zentralen Aspekt der Bibelwoche in Oppenwehe. Darum haben die Pfarrer Reinhard Ellsel und Günter Kreher in diesem Jahr ganz bewusst den Kindergarten mit einbezogen. Im Mittelpunkt stand die Frage »Wer ist denn dieser Jesus?«. Drei Tage lang haben die kleinen und großen Teilnehmer nach Antworten darauf gesucht - die Kinder am Vormittag, die Erwachsenen bei ihren abendlichen Treffen.
»Anhand von drei Texten wollten wir schauen, was aus dem Kind in der Krippe geworden ist«, berichtet Ellsel. Ausgewählt hatten Ellsel und Kreher die Geschichte um den zwölfjährigen Jesus im Tempel, die Taufe Jesu und den Kindersegen. »Dabei war es sehr spannend zu erfahren, wie Kinder und Erwachsene die Geschichten erleben und die unterschiedlichen Perspektiven in Beziehung zueinander zu setzen.« Erwachsene könnten viel konkreter über biblische Texte nachdenken. Die Kinder taten das, begleitet von den Pfarren und Erzieherinnen, auf spielerisch-kreative Weise: Sie bastelten Tempel und Girlanden, gestalteten Taufkerzen, sangen Lieder und schlüpften selbst in die Rollen biblischer Figuren.
In einem kleinen Theaterstück spielten sie die Kindersegnung nach, die in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas beschrieben wird. »Jesus sagt darin: Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht. Wenn ihr euch das Reich Gottes nicht wie die Kinder schenken lasst, werdet ihr nie hinein gelangen«, erklärte Ellsel ihnen dazu.
Jesus zeige darin sehr deutlich, welchen Stellenwert Kinder einnehmen. »Dieser Text war dann am Abend Gesprächsgrundlage für die Erwachsenen, um über ihr Verhältnis zu Kindern nachzudenken: Nehmen wir sie wirklich ernst oder betrachten wir sie, wie die Jünger in der Bibelgeschichte, als Störenfriede?«, erläuterte Ellsel. Neugier auf die Bibel zu wecken, Jesus besser kennen zu lernen - das ist mit den Bibeltagen im Kindergarten anscheinend gelungen:
»Die Eltern berichteten mir von begeisterten Kindern«, freut sich Ellsel. Er hofft, dass die Bibeltage auch ein Anhaltspunkt für die Erwachsenen waren, wie sie Kinder förden, in den Glauben einbeziehen und ihnen Jesus nahe bringen können. Dabei gibt es für den Pfarrer ein besonders wichtiges Anliegen: »Die Kinder müssen ihren eigenen Weg finden. Und dabei müssen wir sie ernst nehmen.«
Den Abschluss der Bibelwoche hat am Sonntag ein Familiengottesdienst in der Kirche. Er stand unter dem Titel »Das ist ja allerhand«. Dabei war auch das Theaterstück zu sehen, das die Kinder einstudiert hatten.
WBArtikel vom 06.02.2012