Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Bad Holzhausen

Größe: 13,9 km²
Gemeindemitgliederzahl: 2095 (Juni 2016)

Unsere Homepage: www.evangelisch-am-limberg.de

Gemeindebüro:

Sekretärin Frau Haake
Pfarrstrasse 1
32361 Pr. Oldendorf
Tel.: 05742/3306
Fax: 05742/702839
BadHolzhausen@kirchenkreis-luebbecke.de

Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag von 8.00 Uhr - 14.30 Uhr
Mittwoch von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

Unsere Gottesdienste:

10.00 Uhr, 1.+3. Sonntag in Börninghausen, 2+4. Sonntag in Bad Holzhausen, 5. Sonntag in beiden Gemeinden,
3. Samstag in Bad Holzhausen und 4. Samstag in Börninghausen, 18.00 Uhr.
Freitag 15.30 Uhr Wochenschlussandacht Kastanienhof, Bahnhofstrasse

Kirchenmusik:

Organistinnen:
Gertrud Küpper und Bärbel Kuhlmann

Posaunenchor:
Ingolf Klockmann 

Kontakt bitte in allen Fällen über das Gemeindebüro. 

Unsere Pfarrerin und unserer Pfarrer für Sie: 

Pfr.Steffen Bäcker
Pfarrstr. 3
32361 Pr. Oldendorf
Tel.: 05742/2366
Fax: 05742/920270

Pfr.in Hilke Vollert
Pfarrstr. 3
32361 Pr. Oldendorf
Tel.: 05742/2366
Fax: 05742/920270

Unser Presbyterium:

Reinhold Ziermann, Jörn Westermeyer, Pfr.in Hilke Vollert, Dr. Fritz Heinicke, Henriette von Rundstedt, Dieter Arning, Anette Speth, Karl Ludwig Rahe, Bianca Rüter und Pfr. Steffen Bäcker

Tageseinrichtungen für Kinder:

keine

Friedhöfe: 


ein Friedhof in Holzhausen

Karte Bad Holzhausen


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bad Holzhausen

Pfarrstrasse 1
32361 Pr. Oldendorf
Tel: 05742/3306

»Musik öffnet unsere Herzen«

Ria Stübing, Westfalen-Blatt

Bad Holzhausen(WB). »Machet die Tore weit« schmettert es aus Trompeten, Posaunen, Hörnern und einer Tuba: So haben die Bläser und Bläserinnen der evangelischen Kirchengemeinde Bad Holzhausen die Besucher des abendlichen Festgottesdienstes anlässlich des 125-jährigen Bestehen des Posaunenchores begrüßt.

1893 entstand dieser auf Initiative von Pastor Schulte-Umberg in der, mit 1350 Seelen, damals kleinsten Kirchengemeinde in der Synode Lübbecke. »Wir wollen heute viel Musik machen«, kündigte Pfarrer Steffen Bäcker in seiner Begrüßung der Gemeinde und der geladenen Vertreter des Kirchenkreises und der Stadt Pr. Oldendorf an.

»Macht hoch die Tür«, »Oh Heiland, reiß die Himmel auf« und »Nun komm der Heiden Heiland« sind nur einige der verheißungsvollen Adventslieder, mit welchen sich die Gottesdienstbesucher, begleitet vom Posaunenchor unter der Leitung von Ingolf Klockmann und Gertrud Küpper an der Orgel auf den dritten Advent einstimmten. »Welch wunderbare Gabe ist es, wenn man mit Musik die Liebe und Wunder Gottes preisen darf«, sagte Pfarrer Bäcker in seiner Predigt, die eng an das Lied »Nun komm der Heiden Heiland« anknüpfte. »Du musst gar nichts, sagt der Glaube, weil Gott von ganz allein zu dir kommt«, sei die Botschaft des Liedes, die den Christen gerade in der Adventszeit besonders intensiv ins Bewusstsein gerufen werde. »Die Botschaft der Adventszeit ist: Wir müssen uns nicht selber retten, unser Leben ist ein Geschenk Gottes«, zeigte der Pfarrer in seiner Predigt auf, die von einer romantischen Orgelbearbeitung des Chorals unterbrochen wurde.

Zu den Gratulanten beim Festgottesdienst zählten Kreiskantor Heinz-Hermann Grube, Superintendent Dr. Uwe Gryczan, Kreisposaunenobfrau Jutta Jahn-Schäffer und Marlies Bormann als Vertreterin der Stadt Pr. Oldendorf. »Ich mag die Musik der Blechblasinstrumente und ich mag auch, dass sie laut und schmetternd spielen können«, sagte der Kreiskantor in seinem Grußwort und erklärte des Weiteren, dass dies besonders wichtig sei, wenn wir ein Signal, sozusagen einen Weckruf, benötigen. Er halte es für ein vornehmes Anliegen der Posaunenchöre, die Kirche wach zu halten, schloss Heinz-Hermann Grube sein Lob an die musikalische Arbeit des Chorleiters und der Bläser und Bläserinnen ab.

»Jauchzet dem Herrn, alle Welt... mit Trompeten und Posaunen«, schloss sich Superintendent Dr. Uwe Gryczan mit einem Zitat aus Psalm 98, Vers 4-6, seinem Vorredner an. »Wenn wir Gott so loben, wie eben gerade, dann freuen sich der liebe Gott und auch die Engel«, bezog sich Gryczan auf den Choral »Tochter Zion, freue dich«. Er überbrachte Grüße des Kirchenkreises, überreichte Ingolf Klockmann ein »westfälisches Flachgeschenk« zur Erweiterung des Notenbestands und drückte seine Hoffnung auf weitere 125 Jahre Posaunenchorarbeit in der Gemeinde aus. Gryczan brachte den Verdienst der Posaunenchöre in seinem abschließenden Satz auf den Punkt: »Musik vermag es, unsere Herzen zu öffnen, auch für die frohe Botschaft.«

Nachdem der Schlusschoral »Nun danket alle Gott« verklungen war, verabschiedeten sich die Bläser mit dem Spiritual von Traugott Fünfgeld, einem zeitgenössischen Komponisten der Kirchenmusik, von der Gemeinde.

Quelle: Ria Stübing, Westfalen-Blatt vom 19. Dezember 2019