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Gemeindemitgliederzahl: 1390 im Dezember 2024
Gemeindebüro
Frau Kristina Riesmeier
E-Mail: nettelstedt[at]kirchenkreis-luebbecke.de
Öffnungszeiten des Gemeindebüros:
Dienstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Mittwoch: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
15.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag: 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr
Gottesdienst : Sonntag 10.30 Uhr und einmal im Monat Abendgottesdienst um 18.00 Uhr
Gemeindebrief "Post von Gabriel" von März bis Juni 2026. Hier im PDF-Format herunterladen.
Unsere Kirche:
Presbyterium:
Susanne Öwermann-Röding, Helga Lömker, Sören Lorenzen, Alexandra Fischer
Tageseinrichtung für Kinder
Ev. Kindergarten „Wannewupp“ in Nettelstedt
Am Kindergarten 5
32312 Lübbecke
Frau Regina Schewe
Tel. 05741/6656
E-Mail: kiga.wannewupp@kirchenkreis-luebbecke.de
ein Friedhof in Nettelstedt
Kirchstrasse 2
32312 Lübbecke
Tel: 05741/6202
Kirchstrasse 2
32312 Lübbecke
Am Kindergarten 5
32312 Lübbecke - Nettelstedt
Tel: 05741 - 6656
Am Kindergarten 5
32312 Lübbecke - Nettelstedt
kiga.wannewupp@kirchenkreis-luebbecke.de
www.kindergarten-nettelstedt.de
Lübbecke, den 24. August 2026
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Blasheim, Gehlenbeck, Lübbecke und Nettelstedt streben eine Vereinigung zum 1. Januar 2028 an. Über die Hintergründe, Ziele und ersten Planungen wollen die Gemeindeleitungen am Sonntag, 13. September, informieren. Im Anschluss an den zentralen Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Marienkirche Blasheim sind alle Interessierten zu einem gemeinsamen Gemeindegespräch eingeladen.
Ganz neu ist die Zusammenarbeit der vier Gemeinden nicht. „Seit vielen Jahren gibt es gemeinsame Projekte, zum Beispiel die gemeinsamen Passionsandachten in der Woche vor Ostern, Tauffeste auf dem Hünenbrink oder Reformationsgottesdienste“, berichtet Pfarrerin Sabine Heinrich. Auch bei Vertretungsdiensten, der Kirchenmusik, der Konfirmandenarbeit und der Partnerschaftsarbeit arbeiten die Gemeinden bereits eng zusammen. Seit zwei Jahren wird zudem die Silberne Konfirmation aller vier Kirchengemeinden an einem Ort gemeinsam gefeiert.
Nun soll diese Kooperation auf eine neue Grundlage gestellt werden. Hintergrund sind veränderte Rahmenbedingungen: Die Zahl der Gemeindeglieder geht zurück, Pfarrstellen können künftig nicht mehr in bisherigem Umfang besetzt werden und auch in der Kirchenmusik stehen personelle Veränderungen bevor. „Ab April 2027 werden für die vier Gemeinden nur noch insgesamt 2,75 Gemeindepfarrstellen zur Verfügung stehen, gleichzeitig fordert die Gebäudestrategie der Landeskirche eine deutliche Reduzierung der Unterhaltungskosten“, erklärt Pfarrerin Barbara Fischer.
Die Presbyterien der vier Kirchengemeinden sehen in einer Vereinigung jedoch nicht nur eine Antwort auf diese Entwicklungen, sondern vor allem eine Chance. Fischer: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den kirchlichen Auftrag auch künftig lebendig zu gestalten, Menschen Gottes Wort nahezubringen, Gemeinschaft zu fördern, seelsorglich ansprechbar zu sein und das diakonische Handeln in der Region zu stärken.“
Durch die Gemeindevereinigung sollen vielfältigere Angebote entstehen. Gemeinsame Teams könnten so ihre unterschiedlichen Begabungen besser einbringen und sich gegenseitig entlasten, heißt es. Auch organisatorisch versprechen sich die Presbyterien Vorteile, etwa durch gemeinsame Planungen, abgestimmte Gottesdienstpläne oder eine engere Zusammenarbeit in der Gemeindeverwaltung.
Erste konkrete Schritte sind bereits geplant. So soll ab Herbst 2026 ein gemeinsames Konzept für die Konfirmandenarbeit erprobt werden. Außerdem wurden veränderte Gottesdienstzeiten verabredet, um die pfarramtliche Versorgung künftig zeitgemäß organisieren zu können. Erste Umsetzungen sind ab Januar 2027 vorgesehen. Viele Details befinden sich allerdings noch in der Entwicklung und sollen gemeinsam mit den Gemeindegliedern beraten werden.
Deshalb laden die vier Kirchengemeinden herzlich zu dem Gottesdienst mit dem anschließenden Gemeindegespräch ein. „Wir sind gemeinsam unterwegs. Deshalb möchten wir informieren, Fragen beantworten und Raum für Ideen und Anregungen geben, denn uns ist es wichtig, den Veränderungsprozess frühzeitig gemeinsam und transparent zu gestalten“, sagt Pfarrerin Johanna Oevermann.
Parallel zum Gottesdienst wird am 13. September um 10 Uhr im Gemeindehaus neben der St. Marienkirche Blasheim ein Kinder- und Katechumenengottesdienst angeboten. Gestaltet wird er von den Mitarbeiterinnen des Helferkreises Lübbecke.




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