Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Lübbecke

Größe: 17,22 km²
Gemeindemitgliederzahl: 6977 im Dezember 2019




Sekretärin Frau Andrea Berger




Pfarrstr. 3
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/5552
Fax: 05741/805689
luebbecke@kirchenkreis-luebbecke.de
http://www.kirchengemeinde-luebbecke.de

Gemeindebüro:

Öffnungszeiten

Montag: 10 – 12 Uhr
Dienstag:10 – 12 Uhr und 14 – 16.30 Uhr
Mittwoch:13 – 17.30 Uhr                 
Donnerstag: 10 – 12 Uhr und 14 – 16.30 Uhr                               
Freitag: 10 – 12 Uhr           

Kirchenmusik:

Kreiskantor Heinz-Hermannn Grube:



KMD Kantor Heinz-Hermann Grube
Pfarrstraße 3
32312 Lübbecke
05741/230030
hhgrube@kirchengemeinde-luebbecke.de

Erik Salvesen
Telefon: 05741 278915
Mail: erik.salvesen@web.de

Claus Wischmeyer
Telefon: 05741 297037
Mail: Fam.Wischmeyer@t-online.de


Für weitere Informationen klicken Sie bitte «hier«.



Thomasgemeindehaus Lübbecke

Gottesdienste

Unsere wöchentlichen Gottesdienste

Samstag
16:00 Uhr:  Altenheim am Kirchplatz
17.30 Uhr:  Thomas-Gemeindehaus

Sonntag
08:30 Uhr: Krankenhaus Lübbecke
10.30 Uhr: St.-Andreas-Kirche

PfarrerIn/Pfarrer

Pfr. Eberhard Helling
Pfarrstraße 1
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/5255

 
Pfrin. Sabine Heinrich
Mozartstr. 20
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/8232

Presbyterium


o Reihe v.l.: Eckhard Struckmeier, Eberhard Helling, Andreas Unverfärth, Dr. Peter Groß, Eyke Blöbaum 
u. Reihe: v.l.: Ina Härtel, Ulrike Salge, Helga Hanke, Gisela Hilgart, Dr. Ulrike Schäfer, Sabine Heinrich
es fehlen: Susanne Grau, Inge Hölscher, Britta Wagner

Tageseinrichtung für Kinder
Beethovenstr.
Beethovenstraße 21
32312 Lübbecke

Regenbogen
Lessingstraße 10
31212 Lübbecke

Schatzinsel
Wittekindstraße 17
32312 Lübbecke

Friedhöfe in kommunaler Trägerschaft

Karte Lübbecke


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Lübbecke

Pfarrstr. 3
32312 Lübbecke
Tel: 05741/5552

Ev. Kindertagesstätte "Regenbogen"

Lessingstraße 10
32312 Lübbecke
Tel: 05741 - 1552

Ev. Kindertageseinrichtung "Schatzinsel"

Wittekindstrasse 17
32312 Lübbecke
Tel: 05741 - 5460

Ev. Kindertageseinrichtung "Beethovenstraße"

Beethovenstraße 21
32312 Lübbecke
Tel: 05741 - 7531

Thomas Gemeindehaus

Alsweder Straße 38
32312 Lübbecke

Friedhof

Am Friedhof
32312 Lübbecke

Andreas Gemeindehaus

Am Markt 23
32312 Lübbecke

Ev. Kirche St. Andreas

Am Markt 22
32312 Lübbecke

„Nur ein Kreuz“ - 1. Orgelkonzert in der St. Andreaskirche Lübbecke berührte und erschütterte die Gäste

Pfarrerin Christine Scheele


„Nur ein Kreuz“ - 1. Orgelkonzert in der St. Andreaskirche Lübbecke berührte und erschütterte die Gäste

Es war in mehrfacher Hinsicht „nur ein Kreuz“. In musikalischer Hinsicht zeigte es die Tonarten G- Dur und e-Moll an, in historischer Hinsicht malte es die Kreuzigung Jesu Christi in Tönen nach, und in geistlicher, spiritueller und theologischer Hinsicht deutete die Musik das Christusgeschehen und machte Glauben hörbar. So sagte Kreiskantor Heinz-Hermann Grube in seiner Begrüßung: „Der Glaube trägt in guten und schlechten Zeiten, er bewährt sich in der Krise.“ Die Coronakrise war spürbar, schon äußerlich durch Maske, Desinfektion und Platzkärtchen.

Und so hörte man auch durch die Auswahl der Stücke, es ist nicht wieder alles beim Alten. Das Alte muss sich in der Krise bewähren, in der Krise zeigt sich, was Halt gibt. Krise heißt Entscheidung, vielleicht war es bei diesem Konzert die Entscheidung, genau hinzuhören, dem Augenblick die Chance zu geben zu berühren.

Die ausgewählten Stücke berührten, machten nachdenklich, sie erschütterten und sie stärkten die Gewissheit, dass der Glaube trägt. So wundert es nicht, wenn Bach zu Beginn und zum Schluss gespielt wurde. Tonsetzer Grube spielte mit großem Ernst und Eifer, mit nüchterner Entschlossenheit, emotionaler Hingabe präzise und genau. Das erschütternd Schöne: Da war ganz Musik, Töne wurden zum Klang, der Musiker dahinter war ganz da und verschwand zugleich.



Bachs Konzert in G-Dur verband explosive Kraft, mit Nachdenklichkeit und Bekenntnis. Es war ein erschütterndes Erleben in dieser Musik, die bei manchem noch immer nachklingt. Ihm folgte Günter Gerlachs Orgelmeditation zum Kreuzweg. Zaghafte, tapsige Schritte gingen den Weg hinaus in das Dunkele. In ihm zeigt sich das Kreuz, das in Dissonanz eindringlich nahe kam. Im dritten Teil war man wie gelähmt vom Geschehen.

Besonders eindrücklich spielte Grube Buxtehudes Präludium in e-Moll. Es schien, als müsse man den Berg mühsam hinaufgehen, fast gequält, bis die Töne ins Gespräch kamen und zum Klang wurden. Erst nach einem anstrengenden Weg hinauf wurde ein Gipfelerlebnis spürbar. Triumph wurde hörbar und darin die Gewissheit: Alles geht gut!

Es folgten von Hans Fährmann Stimmungsbilder, die zum Teil existentiell, zum Teil ausgedacht wirkten, mal vorsichtig tastend bis kraftvoll dissonant, wie eine Klangwalze, die bedrückt.

Joseph Haydns Stück wirkte kraftvoll und war zugleich deutlich und klar. Es hatte etwas Spielerisches.

Versöhnliche Dissonanz mit abgründigen Tiefen hörte man in der Festmusik des Zeitgenossen Zsolt Gárdonyi. Man hört die Melodie, die aber mit „Orgelpower“ durchdringt. Verhaltene, tiefe Fröhlichkeit ist spürbar.

Nach dem G-Dur Konzert von Bach als erstem Höhepunkt schloss das Konzert mit seinem Präludium und der Fuge in e-Moll. Wieder konnte man spüren, wie Bach sich wie ein Rettungsschirm über die Hörgemeinde legen kann. Man hörte sehr anspruchsvolle vielstimmige Hoffnung in dem technisches Können und ein riesiges Herz zu Tränen rühren. So klingt Versöhnung.