Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Blasheim

Größe:  21,17 km²
Gemeindemitgliederzahl: 2155 im Dezember 2019






Gemeindebüro

Sekretärin Kerstin Hellmeier
Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/5416
Fax: 05741/5496
blasheim@kirchenkreis-luebbecke.de

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag ist das Büro geschlossen
Mittwoch und Freitag 8.30 Uhr – 11.30 Uhr
Donnerstag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

Homepage Blasheim: www.evangelisch-blasheim.de.

  

St. Marienkirche Blasheim

Kirchenmusiker:

Helling Ute         Lessingstr. 7, 32312 LK   05741-230 362   ute.helling@gmx.net
Köster Dieter    Unterm Dorf 19, 32312 LK 05741-250188    kidikoe@gmx.de

Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr

Pfarrer


Pfarrer Christoph Röthemeyer

Presbyterium: 

Presbyterin Sigrid Greve, Kirchmeisterin Petra Grimpo, Presbyter Dirk Heidenreich, Presbyter Günter Krämer, Presbyter Dr. Ernst-Georg Lückingsmeyer, Presbyterin Brigitte Oberpenning, Presbyterin Renate Prochnau.

Tageseinrichtung für Kinder
Arche Noah
Schulstr. 11
32312 Lübbecke

ein Friedhof in Blasheim


Karte Blasheim


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Blasheim

Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel: 05741/5416

Ev. Kindergarten "Arche Noah"

Schulstr. 11
32312 Lübbecke - Blasheim
Tel: 05741 - 9300

Kirchenorgel & Keyboard beim Orgelsommer

Imme Lohmeyer-Lorek

Die alt ehrwürdige Orgel und ihr Gegenpart, das moderne Keyboard, ergaben eine höchst interessante und experimentierfreudige Mischung im zweiten Konzert des Orgelsommers. Die St.-Marien-Kirche in Blasheim war gut besucht, ein Beweis dafür, dass kulturelle Veranstaltungen auch in der Corona-Zeit sehr gefragt sind. Die beiden hochkarätigen Kirchenmusiker verwöhnten ihr Publikum mit einem facettenreichen Programm. Sie deckten eine große Bandbreite an Kompositionen ab von Barockkönig Johann Sebastian Bach bis hin zu zeitgenössischen Werken. Auch Eigenkompositionen des Keyboarders Matthias Nagel (zum Beispiel „Happy Pipes") erfüllten das Kirchenschiff mit eigenwilliger Rhythmik und satter Harmonik. Gerade die Mischung aus Barock („Bach wusste nicht, was ein Keyboard ist“), Romantik und Moderne machte den Reiz dieses eigenwilligen Konzertes aus.
Ein Dankeschön des Musikerehepaares ging an Heinz-Hermann Grube, der die Veranstaltungsreihe „Orgelsommer" hat stattfinden lassen.

Das Projekt „Orgel & Keyboard“ war ein mutiges Wagnis zweier experimentierfreudiger leidenschaftlicher Kirchenmusiker.

Die Königin der Instrumente (Marianne Nagel an der Orgel) war sich auch nicht zu schade, bei modernen Kompositionen, wie dem Popsong von Adel Tawil (Ist da jemand) den Klangteppich für satte Keyboard-Klänge auszurollen. Dass Matthias Nagel (auch Chorleiter der „Joyful Gospels“ in Schnathorst) eine Affinität zu Gospels hat, wurde deutlich in dem innigen „From a distance“ mit der souligen Stimme von Julie Gold. Das Arrangement für Tasteninstrumente fiel zwar etwas nüchterner aus, war aber durchaus lohnenswert zu hören.

Gegenüber heiteren Stücken aus der Romantik, Nicolai von Wilms „Gavotte“ in Anlehnung an den barocken Gesellschaftstanz, und feierlichen Chorälen von Johann Sebastian Bach, stach das Klagelied von Georges Moustaki ("Marche de Sacco et Vanzetti") mit seiner eindringlichen Melodie hervor. Beginnend mit gedämpften Registern bis hin zu leuchtend schrillen Klängen war dieses Werk wie ein Mahnmal, das politische Ungerechtigkeit anklagt. Der immer monumentalere Sound ließ die Stille danach umso spürbarer werden und den Applaus der Zuhörer nur zögernd zu.

Die Begegnung von Orgel und Keyboard hinterließ beim Publikum einen bleibenden Eindruck. So jedenfalls drückten es die stehenden Ovationen am Schluss und der Beifall zwischen den einzelnen Werken aus. Ohne eine Zugabe ließ das begeisterte Publikum die Musiker nicht ziehen. Pastor Christoph Röthemeyer verglich das Konzert mit seinen elegischen und fröhlichen Darbietungen mit einem Gottesdienst und sprach am Ende den Zuhörern den Segen aus.


Die Kirchenmusiker Marianne und Matthias Nagel lieferten mit „Kirchenorgel und Keyboard“ einen originellen Beitrag zum „Orgelsommer“.


Das Publikum genoss das Konzert in vollen Zügen.


Die Zuhörer bedankten sich mit stehenden Ovationen.


Versunken in die Musik: Matthias Nagel am Keyboard.


Pastor Christoph Röthemeyer sprach ein Grußwort.