Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Blasheim

Größe:  21,17 km²
Gemeindemitgliederzahl: 1898 im Dezember 2024



Gemeindebüro

Sekretärin Kerstin Hellmeier
Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/5416
blasheim@kirchenkreis-luebbecke.de

Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag ist das Büro geschlossen
Mittwoch und Freitag 8.30 Uhr – 11.30 Uhr
Donnerstag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

Homepage Blasheim: https://blasheim.ekvw.de

  

St. Marienkirche Blasheim

Kirchenmusiker:

Helling Ute         Lessingstr. 7, 32312 LK   05741-230 362   ute.helling@gmx.net
Köster Dieter    Unterm Dorf 19, 32312 LK 05741-250188    kidikoe@gmx.de

Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr

Pastorin:



Pfarrerin i.P. Johanna Oevermann
Postweg 2, 32312 Lübbecke            
Tel.: 0151/23214004
Email: johanna.oevermann@ekvw.de

Presbyterium (2024):


Petra Grimpo, Dirk Heidenreich, Ingrid Lorenz, Dr. Ernst-Georg Lückingsmeyer, Brigitte Oberpenning, Renate Prochnau, Pfarrer Christoph Röthemeyer, Nicole Spilker, Marina Teuber

Tageseinrichtung für Kinder
Arche Noah
Schulstr. 11
32312 Lübbecke

ein Friedhof in Blasheim
Hier finden Sie die aktuelle Friedhofsgebührensatzung vom 25.08.2021


Karte Blasheim


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Blasheim

Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel: 05741/5416

Ev. Kindergarten "Arche Noah"

Schulstr. 11
32312 Lübbecke - Blasheim
Tel: 05741 - 9300

Kirche in Bewegung

Alexander Kröger


Pfarrerin Johanna Oevermann, Pfarrerin Sabine Heinrich und Pfarrerin Barbara Fischer (von links) freuen sich auf viele Teilnehmende beim Gottesdienst und Gemeindegespräch am 13. September.

Lübbecke, den 24. August 2026

Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Blasheim, Gehlenbeck, Lübbecke und Nettelstedt streben eine Vereinigung zum 1. Januar 2028 an. Über die Hintergründe, Ziele und ersten Planungen wollen die Gemeindeleitungen am Sonntag, 13. September, informieren. Im Anschluss an den zentralen Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Marienkirche Blasheim sind alle Interessierten zu einem gemeinsamen Gemeindegespräch eingeladen.

Ganz neu ist die Zusammenarbeit der vier Gemeinden nicht. „Seit vielen Jahren gibt es gemeinsame Projekte, zum Beispiel die gemeinsamen Passionsandachten in der Woche vor Ostern, Tauffeste auf dem Hünenbrink oder Reformationsgottesdienste“, berichtet Pfarrerin Sabine Heinrich. Auch bei Vertretungsdiensten, der Kirchenmusik, der Konfirmandenarbeit und der Partnerschaftsarbeit arbeiten die Gemeinden bereits eng zusammen. Seit zwei Jahren wird zudem die Silberne Konfirmation aller vier Kirchengemeinden an einem Ort gemeinsam gefeiert.

Nun soll diese Kooperation auf eine neue Grundlage gestellt werden. Hintergrund sind veränderte Rahmenbedingungen: Die Zahl der Gemeindeglieder geht zurück, Pfarrstellen können künftig nicht mehr in bisherigem Umfang besetzt werden und auch in der Kirchenmusik stehen personelle Veränderungen bevor. „Ab April 2027 werden für die vier Gemeinden nur noch insgesamt 2,75 Gemeindepfarrstellen zur Verfügung stehen, gleichzeitig fordert die Gebäudestrategie der Landeskirche eine deutliche Reduzierung der Unterhaltungskosten“, erklärt Pfarrerin Barbara Fischer.

Die Presbyterien der vier Kirchengemeinden sehen in einer Vereinigung jedoch nicht nur eine Antwort auf diese Entwicklungen, sondern vor allem eine Chance. Fischer: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den kirchlichen Auftrag auch künftig lebendig zu gestalten, Menschen Gottes Wort nahezubringen, Gemeinschaft zu fördern, seelsorglich ansprechbar zu sein und das diakonische Handeln in der Region zu stärken.“

Durch die Gemeindevereinigung sollen vielfältigere Angebote entstehen. Gemeinsame Teams könnten so ihre unterschiedlichen Begabungen besser einbringen und sich gegenseitig entlasten, heißt es. Auch organisatorisch versprechen sich die Presbyterien Vorteile, etwa durch gemeinsame Planungen, abgestimmte Gottesdienstpläne oder eine engere Zusammenarbeit in der Gemeindeverwaltung.

Erste konkrete Schritte sind bereits geplant. So soll ab Herbst 2026 ein gemeinsames Konzept für die Konfirmandenarbeit erprobt werden. Außerdem wurden veränderte Gottesdienstzeiten verabredet, um die pfarramtliche Versorgung künftig zeitgemäß organisieren zu können. Erste Umsetzungen sind ab Januar 2027 vorgesehen. Viele Details befinden sich allerdings noch in der Entwicklung und sollen gemeinsam mit den Gemeindegliedern beraten werden.

Deshalb laden die vier Kirchengemeinden herzlich zu dem Gottesdienst mit dem anschließenden Gemeindegespräch ein. „Wir sind gemeinsam unterwegs. Deshalb möchten wir informieren, Fragen beantworten und Raum für Ideen und Anregungen geben, denn uns ist es wichtig, den Veränderungsprozess frühzeitig gemeinsam und transparent zu gestalten“, sagt Pfarrerin Johanna Oevermann.

Parallel zum Gottesdienst wird am 13. September um 10 Uhr im Gemeindehaus neben der St. Marienkirche Blasheim ein Kinder- und Katechumenengottesdienst angeboten. Gestaltet wird er von den Mitarbeiterinnen des Helferkreises Lübbecke.