Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Schnathorst

Größe: 19,93 km²
Gemeindemitgliederzahl: 4293 (Juni 2016)

Gemeindebüro Schnathorst

Gemeindebüro Schnathorst
Sekretärin Thekla Richter
Tengerner Str. 11
32609 Hüllhorst
Tel.: 05744/920734
Fax: 05744/920735
pfarrbuero@kirche-schnathorst.de
www.kirche-schnathorst.de

Öffnungszeiten
Montag, Dienstag und Freitag 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Donnerstag 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr



Gemeindebüro Tengern
Sekretärin in Tengern Vera Bösch
Klusweg 13
32609 Hüllhorst
Tel.: 05744/920406
Fax: 05744/920774
schnathorst-tengern@kirchenkreis-luebbecke.de
www.kirche-in-tengern.de 

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Gottesdienst
Sonntag 9.45 Uhr

 


Kirche in Schnathorst

 


Gemeindehaus in Tengern

Kirchenmusik:

 

Beinke Eberhard, Jägerstieg, 32609 Hüllhorst, 05744-508078, be@dve-display.de

Niermann Ulrike, Im Wulfsiek 13, 32609 Hüllhorst, 05744-2052, u.niermann@web.de


Schnathorst

         

Pfr. Bernhard Laabs
Tengerner Str. 11
32609 Hüllhorst
Tel.: 05744/920733
Fax: 05744/920735

 

Tengern



Pfr.Christoph Ovesiek
Klusweg 13
32609 Hüllhorst
Tel.: 05744/920406
Fax: 05744/920774


Presbyterium
Karl Ostsieker, Friedrich Schnake, Hans-Werner Schreyer, Ingrid Steinbrink, Dorothea Struck, Eckhard Bollmann, Vera Bösch, Michael Schnake, Gaby Kracht, Anja Kuhn, Gudrun Tegeler und Achim Woker



Herzlich willkommen:
neu im Presbyterium sind: Karin Lücking aus Tengern und Monica Bekemeier aus Schnathorst

Tageseinrichtung für Kinder
Schnathorst
Tengerner Str. 15
32609 Hüllhorst

Tengern
Unterm Regenbogen
Grafenacker 21
32609 Hüllhorst

 

Kirchliche Friedhöfe in Schnathorst, Tengern, Holsen

Karte Schnathorst-Tengern


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Schnathorst-Tengern

Tengerner Str. 11
32609 Hüllhorst
Tel: 05744/920734

Ev. Kindertageseinrichtung "Schnathorst"

Tengerner Str. 15
32609 Hüllhorst
Tel: 05744 - 2633

Ev. Kindertageseinrichtung "Unterm Regenbogen"

Grafenacker 21
32609 Hüllhorst
Tel: 05744 - 2439

Schnathorst

Besonderer Impuls im Advent
Eröffnung der Wanderausstellung "Gespräche an der Krippe" in Schnathorst




von sigrid dittmann

Hüllhorst-Schnathorst. "In der Advents- und Weihnachtszeit finden die Menschen wieder in die Kirche. Es ist eine ausgeschmückte Zeit mit Liedern und Bildern, man merkt, dass es den Menschen etwas bedeutet und nicht gleichgültig ist", sagte Pastorin Kristina Laabs zur Eröffnung der Wanderausstellung "Gespräche an der Krippe" im Schnathorster Gemeindehaus.
Kindheitserinnerungen, die man oft mit nimmt in sein Erwachsenenleben, sind eng verbunden mit der Weihnachtsgeschichte und mit dem Thema Krippe. Das griffen die Fotografin Angelika Böhne-Braun und Autor Pfarrer Reinhard Ellsel auf, als sie die Bilder und Texte erstellten. Als Motiv dienten der Fotografin Krippenfiguren aus Gotteshäusern im Kirchenkreis.
Die 24 Bilder wurden von Pfarrer Reinhard Ellsel mit Prosa-Texten erläutert. "Man merkt, dass es Texte sind, die er aus dem Herzen schrieb", sagte Kristina Laabs.
Zur Ausstellungseröffnung begrüßte der Gospel Chor unter Leitung von Matthias Nagel die Besucher mit dem Lied "Jesus ist uns nahe".
Pfarrer Jürgen Giszas las zur Eröffnung aus dem Text von Paul Gerhard "Ich steh? an deiner Krippe hier". Das sich die Krippenbaukunst bereits im 15. und 16. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreute, vielleicht weil zu dieser Zeit die wenigsten Menschen lesen und schreiben konnten, erwähnte er in seiner Ansprache.



Regte in der mittelalterlichen Zeit eher die fehlende Bildung zum Krippenbau an, so gilt es heute die Gleichgültigkeit und das fehlende Wissen um die Weihnachtsgeschichte aufzuklären. "Viele bekommen die Zusammenhänge nicht mehr hin. Fragt man einmal auf einem Weihnachtsmarkt die Menschen hierzulande oder die Konfirmanden und Konfirmandinnen, sind die Antworten erschreckend", erklärt Pfarrer Reinhard Ellsel seine Motivation für die Texte zu den Figuren der Weihnachtskrippe.
Er begreift seine Arbeit als "volksmissionarischen Impuls", damit der Sinn der Weihnachtsgeschichte nicht verloren geht.
Nach der Eröffnung der Ausstellung luden die Bilder zum Betrachten und zum Verweilen ein. Die Besucher machten sich gern auf zu einer gedanklichen Reise zurück in die Kindheitstage, zurück in die eigentliche Weihnachtsgeschichte.
Die Wanderausstellung "Gespräche an der Krippe" ist im Gemeindehaus Schnathorst noch bis zum 25. Januar 2015 zu sehen.
Wer also einmal einen "ganz anderen Advent" erleben möchte, ist herzlich eingeladen mit Ruhe und Muße durch die Ausstellung zu gehen und einmal "an der Krippe" zu stehen.
NW 7.12.14

Bilder von der Krippe
Angelika Böhne-Braun hat das bekannteste Motiv der Bibel in Szene gesetzt

Schnathorst(ko). Der Kirchenkreis Lübbecke hat am Mittwochabend im Gemeindehaus in Schnathorst eine Wanderausstellung von Bildern, die Weihnachtskrippen zeigen, eröffnet. Der Titel der Ausstellung lautet »Gespräch an der Krippe«.
Die Bilder, das sind Fotografien von Angelika Böhne-Braun aus Hüllhorst. Sie hat die verschiedenen Krippen im gesamten Kirchenkreis fotografiert. Ihr Bilderspiegeln in einfacher, aber zugleich faszinierender Weise einen Blick auf die »Krippe« als Ganzes: den Stall – und die Futterkrippe mit dem Jesuskind – und Maria und Josef mit den Hirten und den Drei Heiligen Königen sowie einigen Tieren wider.
Aber auch die Hauptdarsteller alleine hat die Künstlerin in den verschiedenen Ausstellungen in den Kirchen im Altkreis in Lübbecke fotografiert. »Weihnachtskrippen in ihren vielfältigen Ausführungen zeigen wo immer sie auch stehen, die gleiche anrührende Szene von der Weihnachtsgeschichte.
Weihnachtskrippen haben so lange es sie schon gibt, eine besondere Anziehungskraft«, sagt Pfarrer Reinhard Ellsel, der Ideengeber dieser Ausstellung ist.
Zu jedem Bild hat Reinhard Ellsel einen Text geschrieben. Damit wollen die Macher der Ausstellung zu einer Auseinandersetzung mit der Vielfalt an Krippen-Motiven anregen.
Ins Gespräch kommen – genau das wollten Angelika Böhne-Braun und Reinhard Ellsel auch mit den insgesamt 24 Bildern und den Texten erreichen«. 30 Interessierte kamen jetzt ins Gemeindehaus um die Bilder zu würdigen, Beobachten und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Der Kulturbeauftragte des Kirchenkreises Lübbecke, Jürgen Giszas, moderierte die Eröffnung: Seit dem 15. Jahrhundert seien Krippen Bestandteil des Weihnachtsfestes, erläuterte Giszas. Die Schilderung, das Jesus in einer Krippe geboren sei, stamme von Evangelist Lukas. Matthäus berichte von den drei Königen und den Hirten. Ihren Boom hätten Krippen im 17. Jahrhundert erfahren. Die Tiere im Stall seien Teil des Volksglaubens.
Giszas erläuterte, dass es Franz von Assisi gewesen sein soll, der Weihnachten 1223 zum ersten Mal die Geburt Jesu mit lebenden Personen nachstellen ließ, um die Weihnachtsgeschichte so greifbar wie möglich vor Augen zu führen. »Hintergrund war auch der, dass damit die Menschen erreicht werden sollten, die nicht lesen und schreiben konnten«, sagte Giszas.
Die Ausstellungseröffnung hat im Kirchenkreis einen so großen Anklang gefunden, dass auch der Superintendent Dr. Rolf Becker die Schirmherrschaft übernommen hatte.
»Wir könnten uns vorstellen, dass wir ab dem kommenden Jahr in der Adventszeit von Krippe zu Krippe in unserem Kirchenkreis pilgern, um diese Krippen zu bewundern – und vor Ort, wo die Krippen stehen ins Gespräch kommen«, sagten Pfarrer Reinhard Ellsel und Pfarrer Jürgen Giszas.
Ihr Lieblingsbild ist übrigens das der Maria, sagt Angelika Böhne-Braun. Die Holzfigur in Schnathorst sei sehr schön. Ihr schönstes Motiv habe sie aber in der Kirche in Stemwede-Haldem gefunden, verrät sie.
Der Schnathorster Gospelchor unter der Leitung von Popkantor Matthias Nagel sang unter anderem »Candle of hope«. »Bei dir wohnen«, sowie einen afrikanisches Lied, das übersetzt so viel bedeutet wie »Wir ziehen im Lichte Gottes«.
Interessierte Gemeinden, die diese Wanderausstellung ebenfalls in ihren Räumen haben möchten, können sich an Pfarrer Reinhard Ellsel unter der Rufnummer 0 57 41 / 28 99 80 5 melden. WB 6.12.14