Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Lesung: Heute vor 75 Jahren

Der Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Rahden“ lädt unter dem Motto Heute vor 75 Jahren ein zu einer Lesung anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Sie findet statt am Montag, 27. Januar 2020, im Rahdener Bahnhof. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt, da am 27. Januar 1945 Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des größten Vernichtungslagers des NS-Regimes, Auschwitz-Birkenau, befreiten. – In der Proklamation heißt es wörtlich: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“ – Auch in diesem Jahr wird am 27. Januar bundesweit an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert und gleichzeitig aufmerksam gemacht auf aktuellen Antisemitismus und jede Form von Fremden- beziehungsweise Menschenfeindlichkeit.

Bei der Gedenkstunde im Rahdener Bahnhof werden Auszüge aus Büchern von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gelesen. Mitwirkende sind Inge Hartmann, Uta Hartmeier, Hans-Georg Kalbhenn, Helga Kron und Sigrid Lindemann.

Die Leitung des Abends hat Marlies Kalbhenn.

Der Eintritt ist frei.