Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Tauferinnerung in Rahden

Erinnerungen an die Taufe



Rahden (nw). Das Jahr 2011 war in der evangelischen Kirche das Jahr der Taufe. Das Thema der Taufe wurde jetzt in St. Johannis im Gottesdienst der drei evangelischen Kindergärten „Bärenhöhle“, „Löwenzahn“ und „Sonnenstrahl“ mit dem Kindergartenpfarrer Roland Mettenbrink aufgegriffen. 500 Besucher strömten in die Kirche. Die kleine Amèlie Steding empfing feierlich ihre Taufe. Besonders eingeladen die Fünfjährigen aus Rahden-Mitte, sich ihrer Taufe bewusst zu werden. Alle getauften Fünfjährigen entzündeten an der großen Osterkerze ihre Taufkerzen, die sie bei ihrer Taufe erhalten hatten. Mettenbrink sprach ihnen noch einmal ganz persönlich mit Handauflegung den Segen Gottes zu.
Pfarrer erinnert an die Taufe
Die Eltern Angelique und Holger Steding aus Rahden lassen ihre Tochter Amelie von Pfarrer Roland Mettenbrink taufen.


Roland Mettenbrink lädt Mädchen und Jungen zum Gottesdienst in St.-Johannis ein



Rahden (WB). Im Kindergarten-Gottesdienst in der St.-Johannis-Kirche hat Pfarrer Roland Roland Mettenbrink fünfjährige Kinder an ihre Taufe erinnert und ebenfalls die kleine Amelie Steding getauft.

Angelique und Holger Steding erlebten dieses große Ereignis mit ihrer Tochter im Schein vieler Kerzen vor dem Taufbecken. Bereits vor Wochen hat Pfarrer Mettenbrink die fünfjährigen Mädchen und Jungen der Rahdener Kindergärten »Sonnenstrahl«, »Löwenzahn« und »Bärenhöhle« angeschrieben und zu diesem Tauf-Erinnerungsgottesdienst mit ihren Eltern, Geschwistern und allen Angehörigen eingeladen.
Der Pfarrer stellte vor seiner Ansprache einen großen weißen Geschenkkarton mit einer riesigen roten Schleife auf den Altar und verriet den Gläubigen, dass sich darin Gottesgeschenke befinden. Dann öffnete der Geistliche den Behälter und holte eine Schale mit Wasser heraus. »Das Wasser steht für Leben, es erfrischt und wäscht uns Menschen, aber das Wasser spült auch unsere Sünden ab«, berichtete Mettenbrink.
»Auch eine Kerze befand sich im Karton. Die Kerze steht für das Licht, ohne das kein Leben möglich wäre. Ohne Licht wäre der Mensch orientierungslos, denn Gott sprach ÝIch bin das Licht der WeltÜ.« Der Pfarrer fand unter den Geschenken auch eine Bibel. »In diesem Buch steht Gott liebt uns, das sollten wir nie vergessen«, sagte Mettenbrink.
Die Hand unter den Geschenken solle deutlich machen, dass diese Schlagen, Halten, Streicheln, Beschützen, Tragen und auch Begrüßen könne. Das Kreuz im Karton sei ein Zeichen der Liebe von Gott, der für die Menschen am Kreuz gestorben sei. Zum Schluss nahm er noch ein Namensschild heraus. »Es ist mit das wichtigste Gottesgeschenk, denn Jesus gab uns einen Namen, mit dem er uns anspricht und ruft. Unsere Kinder sind Gottesgeschenke«, betonte Pfarrer Roland Mettenbrink.
Roland Mettenbrink taufte im Anschluss die kleine Tochter von Angelique und Holger Steding auf den Namen Amelie. Am Ende des Gottesdienstes kamen die Kinder mit ihren Taufkerzen nach vorne zum Altar und zündeten diese an der großen Osterkerze an. Nach dem Segen Gottes, den die Kinder durch die Hand des Pfarrers empfingen, trugen sie ihr Licht durch die Kirche zu ihren Eltern.
Henrik Langelahn begleitete den Gottesdienst auf der Orgel.
WB Artikel vom 24.01.2012