Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Gemeindezentrum in Tonnenheide ist umgebaut

Behindertengerechtes WC im Gemeindezentrum Tonnenheide durch bürgerschaftliches Engagement ermöglicht



VON ANJA SCHUBERT

Rahden-Tonnenheide. Dass der Besuch von Veranstaltungen außerhalb der eigenen vier Wände oftmals am Fehlen eines behindertengerechten WC scheitert, ist keine Seltenheit. In Tonnenheide wurde der behindertengerechte Umbau des Gemeindezentrums jetzt mit einem Dankeschönabend für die vielen Ehrenamtlichen gefeiert.

Dank konnte Gemeindepfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck einer ganzen Reihe von Helfern sagen, die innerhalb von nur acht Wochen im Gemeindezentrum Tonnenheide einen lang gehegten Wunsch vieler Gemeindeglieder in Erfüllung gehen ließen. Die beim Kirchbau 1969 im Keller errichteten Toiletten konnten durch ein barrierefreies WC im Erdgeschoss ergänzt werden. „Auch wir hatten einige Gemeindemitglieder, die gerne die Frauenhilfe oder Altenfeier hier besuchen wollten, aber der Weg in den Keller war zu beschwerlich“, zeigte Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck sichtlich erfreut, aber auch erleichtert über die Veränderungen.



Nach umfangreichen Planungsarbeiten, von denen sich die Öffentlichkeit bereits beim letztjährigen Sommerfest anlässlich des 40. Kirchenjubiläums ein Bild machen konnte, trieb der veranschlagte Kostenrahmen den Verantwortlichen dien Schweiß auf die Stirn. „27.000 Euro – das konnten wir auch mit Zuschüssen der Kirchengemeinde und eigenen Gemeinderücklagen nicht stemmen,“ so Strunk-Rohrbeck.



Zur Verwirklichung blieb nur noch das, wovon die Tonnenheider Gemeindemitglieder eine Menge verstehen: Eigeninitiative und Tatkraft. So wurde im Januar die alte Küche von Freiwilligen entfernt.
Damit an gleicher Stelle das behindertengerechte WC seinen Platz finden konnte, erfolgte damit einhergehend die Verbreiterung der Tür, der Einsatz eines Milchglasfensters sowie die Wand- und Bodensanierung. „Ein Urinal und ein höhenverstellbares Waschbecken wurden ebenso installiert. Ein Wickeltisch kommt in den nächsten Tagen hinzu“, so Strunk-Rohrbeck.


Pfarrerin dankt den ehrenamtlichen Helfern. Gemeindezentrum in Tonnenheide ist umgebaut

WB 24.3.2010

Tonnenheide (DH). Der Umbau im Gemeindezentrum in der Christuskirche in Tonnenheide ist abgeschlossen. Deshalb hat die Kirchengemeinde die Einweihung mit einem Dankeschön-Abend verbunden und dazu die zahlreichen Spender und freiwilligen Helfer eingeladen. Dank ihres ehrenamtlichen Engagements verfügt das Gemeindehaus jetzt über ein barrierefreies WC im Erdgeschoss und eine neue Küche.



Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck begrüßte Montagabend die Gäste: »Ich bedanke mich bei Ihnen allen ganz herzlich für die viele Arbeit und Mühe. Ich freue mich, dass so viele gekommen sind«, sagte die Pastorin. Ein besonderes Dankeschön richtete Micaela Strunk-Rohrbeck an den Rahdener Bürgermeister, Bernd Hachmann, an Klaus Kienemann von der Stiftung »Standort: hier« der Stadtsparkasse Rahden und an Tonnenheides Ortsvorsteher Hermann Schmidt.
»Für mich ist es fast ein bisschen wie ein Traum, dass wir heute hier beieinander sein können, um die Fertigstellung unseres Umbaus zu feiern.« Innerhalb von nur acht Wochen sei ein lang gehegter Wunsch vieler Gemeindemitglieder in Erfüllung gegangen, berichtete die Pfarrerin.
Micaela Strunk-Rohrbeck erinnerte daran, dass die sanitären Anlagen bereits 1969 errichtetet worden sind. »Jetzt sind sie endlich durch ein behindertengerechtes WC in der ehemaligen Küche im Erdgeschoss ergänzt worden«, sagte die Pfarrerin.



Auch eine neue größere Küche wurde im ehemaligen Konfirmandenraum gebaut. Die Küchenzeile stellte Tischler Werner Möller aus Wehe her und die Firma Niedermowe sorgte für die Ausstattung mit Elektrogeräten. Eine geschmackvolle und funktionale Küchenzeile sei entstanden, die mit Herd, Spülmaschine und Kaffeeautomaten für viele Zwecke zu nutzen sei.
Eine Glastür, die zum Parkplatz führt, sowie ein frischer Anstrich von Werner Henke unterstreicht nun die freundliche Atmosphäre im Gemeinderaum. Der neue Heizkörper vor den zugemauerten Nischen sorgt für behagliche Wärme.


Micaela Strunk-Rohrbeck bedankte sich auch bei Karin Röse, Karola Lichtenstein und Elke Wöstehoff. Sie hätten Dreck und Staub bekämpft sowie sich um die Bewirtung der Helferinnen und Helfer gekümmert.
Insgesamt kostete die Maßnahme im Tonnenheider Gemeindezentrum 27 000 Euro.
WB Artikel vom 24.03.2010