Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Sollt ich meinem Gott nicht singen?

 Wir gratulieren!



Ingeborg Renz musiziert seit 40 Jahren an St. Nikolaus in Gehlenbeck



Sichtlich gerührt nahm Ingeborg Renz die Ehrungen zum 40-jährigen Dienstjubiläum entgegen. Aus nah und fern kam man zum gemeinsamen Gottesdienst und anschließenden Empfang zusammen. Superintendent i. R. Friedrich Wilhelm Feldmann, der Gehlenbecker Kirchenchor und das Instrumentalensemble des Symphonieorchesters gestalteten den Gottesdienst. Der Gottesdienst und die sich anschließende Feier stand ganz im Zeichen des Gotteslobes. Feldmann betonte in Auslegung von Psalm 100 die Bedeutung des Singens für den Glauben. Zu singen bedeute: “Wagen, was auf der Seele liegt.“ Es schließe Sorge und Freude, Schönes und Hartes ein. Darum sei Singen Ermutigung zum Glauben.



Beim sich anschließenden Empfang erinnerten sich Weggefährten wie Herbert Soldato, Kreiskantor Heinz-Hermann Grube und Kirchenmusikdirektorin i. R. Hiltrud Wolff an die zurückliegenden 40 Jahre. „1972 kam mit Ingeborg Renz ein kluger Kopf nach Gehlenbeck. Mit ihrem Fleiß, ihrer Dynamik, ihrem Wissen und ihrer ganzen Persönlichkeit wuchs der Gehlenbecker Chor von einem kleinen Häufchen zu einer viel beachteten Sangesgemeinschaft, die jährlich ein Weihnachtskonzert aufführt und durch weitere Konzerte und Kantatengottesdienste Menschen in die Nikolauskirche zieht“.



Kreiskantor Heinz-Hermann Grube beschrieb Ingeborg Renz als eine Frau, durch die das Lob unseres Gottes aufscheint. Dieses Gotteslob stehe immer im Vordergrund. „Was ist das Geheimnis der Ingeborg Renz, die keine Nachwuchssorgen hat?“, fragte sich Grube und kam zu dem Ergebnis, dass neben der Gemeinschaft, dem Singen, die Dankbarkeit das Geheimnis sei, die bei Renz immer wieder spürbar werde. „Renz hat die Autonummer Mi -EG -325. Das ist im evangelischen Gesangbuch das Lied: Sollt ich meinem Gott nicht singen? Das drückt den Überschwang aus, Dankbarkeit auszudrücken.“



Auch der Kirchenchor bedankte sich mit einem Quiz zum „Casting für Chorperformance“ und zwei Karten für die Matthäuspassion bei Renz. Das Schlusswort hatte die Grande Dame der Kirchenmusik im Lübbecker Land, Kirchenmusikdirektorin i.R Hiltrud Wolff. Sie erinnerte mit viel Humor an die ersten Orgelversuche und die vielen Konzerte, die sie gemeinsam ausgetüftelt hätten. Gemeindefarrerin Barbara Fischer moderierte das Fest, das nach den Grußworten noch mit Essen und Trinken weiter klang.