Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Neujahrsfeuer in Gehlenbeck

»Gott vertrauen
in Zeiten der Angst«




Neuntes Neujahrsfeuer in der Nikolauskirche Gehlenbeck
Gehlenbeck (WB). Die Kirchengemeinde Gehlenbeck hatte eingeladen und alle kamen. Das Neujahrsfeuer in der Nikolauskirche Gehlenbeck ist schon zu einer Tradition geworden. Zum neunten Mal stand es auf dem Programm.


Bis zum letzten Platz füllte sich die Kirche zum festlichen Gottesdienst, der in diesem Jahr von Superintendent Dr. Rolf Becker geleitet wurde. In ihrer Begrüßung bedankte sich Pfarrerin Barbara Fischer bei den vielen Ehrenamtlichen, ohne die die lebendige Gemeindearbeit nicht möglich sei. Fischer freute sich auch über die vielen Vertreter der Dorfgemeinde und der Nettelstedter Kirchengemeinde, die zum zweiten Mal eingeladen war.



Musikalisch gestaltete Kantorin Ingeborg Renz den Gottesdienst mit Kirchenchor, Streichern und Klarinettisten des Sinfonieorchesters. Aufgeführt wurden Teile der Messe von Diabelli.



Sie berührten besonders mit dem Lied »Ohne Anfang, ohne Ende«. »Heute bin ich in mein Innerstes gegangen, um mich zu besuchen, aber ich war nicht zu Hause«, zitierte Dr. Becker in seiner Predigt Karl Valentin und mahnte die Gemeinde, »sich auch in Zeiten von Angst und Unsicherheit nicht zu verlassen und dem zu vertrauen, in dem wir in allen Situationen geborgen sind«.
Nach dem Gottesdienst wärmte das Feuer im Pfarrgarten die Gäste. In gelöster Atmosphäre, bei Glühwein und Apfelpunsch, plauderte es sich angenehm.


WB Artikel vom 04.01.2011


Presbyterium empfängt ehrenamtliche Helfer
Gottesdienst in der St. Nikolauskirche folgte stimmungsvolles Treffen im winterlichen Pfarrgarten



Lübbecke-Gehlenbeck. (ditt) Zum neunten Mal lud das Presbyterium der Kirchengemeinde Gehlenbeck nach der Neujahrsandacht zu einem Empfang in den Pfarrgarten ein – als Dank für die ehrenamtlichen Helfer und Aktiven.
Zahlreiche Kerzengläser waren aufgestellt, offene Feuerstellen und im Hintergrund die beleuchtete Kirche: Bei der jüngsten Auflage lieferte die schneebedeckte Natur selbst eine stimmungsvolle Kulisse für die beliebte Veranstaltung. Schnell füllte sich nach der Neujahrsandacht der Garten.
Viele Besucher hatten die positive Stimmung, die der Neujahrsgottesdienst vermittelte, noch im Gedächtnis. Die Predigt hielt der Superintendent Rolf Becker. Pastorin Barbara Fischer freute sich, dass er auch in diesem Jahr der Einladung der Kirchengemeinde gefolgt war und sich die Zeit nahm, in Gehlenbeck den Gottesdienst zu gestalten.
An die Jahreslosung 2010 lehnte sich sein Predigttext: „Keiner weiß, was in den vor uns liegenden 365 Tage geschehen wird, doch in unseren Sorgen, Mutlosigkeiten und Ängsten sollten wir wissen, Jesus will bei uns sein, in unserem Leben,“ machte er den Gottesdienstbesuchern Hoffnung.
Dergestalt Mut gemacht, nahm der weitere Verlauf des Abends im Pfarrgarten einen geselligen Verlauf. „Dass hier die Strukturen in der Gemeinde stimmen, merkt man“, lobt ein Besucher aus Bielefeld, der versicherte, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Die Sänger des Kirchenchores, die nach der Anspannung ihres Auftrittes jetzt zu Gesprächen Gelegenheit hatten, freuten sich über die gelungene Arbeit. „Wir hatten diesmal Stücke, die wirklich Freude machen beim Singen, schon bei den Proben hat es richtig Spaß gemacht,“ freut sich eine junge Frau, die schon einige Jahre im Chor singt.
Die Gruppe ist erst wieder im übernächsten Jahr dabei, sie nimmt im Wechsel mit dem Posaunenchor alle zwei Jahre bei der Gestaltung des Neujahrsgottesdienstes teil.
Mitglieder aus den örtlichen Vereinen waren ebenso wie befreundete Gäste aus der Kirchengemeinde Nettelstedt anwesend. „ Man merkt, dass die Menschen hier ein aktives Gemeindeleben führen, das kann ich aus meiner langjährigen Mitarbeiterzeit im Presbyterium erzählen“, sagt Pfarrer im Ruhestand Körling Lansky, dem es nicht erstaunt, dass die Gehlenbecker Neujahrsandacht stets so gut besucht ist. Trotz schlechter Wetterverhältnisse sei er extra aus Rahden gekommen, um auch diesmal dabei zu sein.
Mit heißem Punsch oder Glühwein wärmten sich die Menschen im winterlichen Pfarrgarten unter freiem Himmel auf.
Die Besucher unterhielten sich angeregt, suchten die Nähe zu den prasselnden Feuerstellen und wünschten sich ein frohes, glückliches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr 2011. NW 4.1.2010