Evangelischer Kirchenkreis Lübbecke

Blasheim

Größe:  21,17 km²
Gemeindemitgliederzahl: 2273 (Juni 2016)






Gemeindebüro

Sekretärin Kerstin Hellmeier
Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel.: 05741/5416
Fax: 05741/5496
blasheim@kirchenkreis-luebbecke.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag 8.30 Uhr - 11.30 Uhr
Donnerstag 16.00 Uhr - 18.00 Uhr


Homepage Blasheim: www.evangelisch-blasheim.de.

  

St. Marienkirche Blasheim


Kirchenmusiker:

 

Helling Ute         Lessingstr. 7, 32312 LK   05741-230 362   ute.helling@gmx.net
Köster Dieter    Unterm Dorf 19, 32312 LK 05741-250188    kidikoe@gmx.de

 


Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr

Pfarrer




Pfr. Friedrich Stork
Postweg 2
32312 Lübbecke-Blasheim
Tel.: 05741/5416

Presbyterium: 

v.l.n.r.: Dr. Ernst-Georg Lückingsmeyer, Gundula Sachse, Renate Prochnau, Horst Niedermeier, Petra Grimpo, Günter Krämer, Pfr. Friedrich Stork, Sigrid Greve, Ulf Bönninghausen, Dirk Heidenreich.

Tageseinrichtung für Kinder
Arche Noah
Schulstr. 11
32312 Lübbecke

ein Friedhof in Blasheim

Karte Blasheim


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Blasheim

Postweg 2
32312 Lübbecke
Tel: 05741/5416

Ev. Kindergarten "Arche Noah"

Schulstr. 11
32312 Lübbecke - Blasheim
Tel: 05741 - 9300

Advent



Hüllhorst (lei). Die Kirchengemeinde Hüllhorst hat bei ihrem Weihnachtskonzert zum 4. Advent das neue Blüthner-Klavier eingeweiht.

In der Andreaskirche waren altbekannte aber auch moderne Weihnachtslieder zu hören. Der Kirchenchor hatte in den vergangenen Wochen eifrig geprobt.
Ob »Alle Jahre wieder«, »O du fröhliche« oder auch amerikanische und französische Lieder – für Matthias Duchow war es eine besondere Freude, das musikalische Programm am neuen Klavier aus der sächsischen Edelschmiede Blüthner zu begleiten: »Es macht mir einfach große Freude, hier zu spielen und den Chor zu begleiten.« Duchow unterstützte mit federweichem Anschlag auch den Saxophonisten Florian Stühlmeyer und die Sopranistin Katrin Maaß. Von Ihnen waren Stücke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach oder Leroy Anderson zu hören.
Am Gelingen des Weihnachtskonzerts war auch der Blockflötenchor der Grundschule Büttendorf beteiligt, der an diesem Nachmittag seinen ersten Auftritt hatte. Unter der Leitung von Matthias Duchow spielte der Flötenchor Stücke wie »Les anges dans nos campagnes«.
Auch die Konzertgäste wurden immer wieder mit eingebunden. Begleitet vom Klavier wurden Weihnachtslieder aus dem Gesangbuch gesungen. »Ich hoffe sie als Zuhörer haben genau so viel Freude wie ich«, sagte Duchow, während seine Finger mit beinahe sichtbarer Freude die schwarz-weißen Tasten ausprobierten. Das Publikum honorierte jedes Stück des Konzerts in der Andreaskirche mit großem Applaus.
Zusammen mit Pfarrerin Kristina Laabs nutzte Matthias Duchow im Anschluss die Gelegenheit, um sich bei allen Sponsoren zu bedanken. »Vor allem der Kirchenchor hat maßgeblich zu der Finanzierung des neuen Klaviers beigetragen. Sie haben sich darum gekümmert, Sponsoren zu finden und haben auch selbst gespendet«, sagte Kristian Laabs.
Für Organist Matthias Duchow hatte der Kinderchor eine kleine Überraschung vorbereitet. Unter der Leitung von Petra Knost und Kristina Laabs sangen die Kinder das Lied »Kling, Glöckchen, klingelingeling« und spielten außerdem noch ein kleines Weihnachtsstück. Für sein großes Engagement in der Gemeinde bekam Duchow darüber hinaus noch ein Notenheft und einen Gutschein überreicht. WB 20.12


Weihnachtlicher Swing und Rock in Nettelstedt

"Saved" spielt vor vollem Hause





Auch in diesem Jahre traf sich wieder die große „Saved“ Fangemeinde in Nettelstedt, um einen wohlsortierten Reigen von Weihnachtsliedern zu hören, die fast schon Ohrwurmqualität hatten. Das Repertoire reichte von sanften Popballaden über groovenden Blues, keltischen Urweisen bis zu den Vorboten von Weihnachten „Stille Nacht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“. Die Band unter der Leitung von Björn Mailänder, der Gitarre, Geige und Banjo spielte, bewies souveränes Können, die Leadsängerin Steffi Tiemann sang sich wieder einmal in die Herzen der Konzertbesucher, die nicht nur aus Nettelstedt, sondern auch von „jenseits des Berges“ kamen.
Zu „Saved“ gehören darüber hinaus: Olaf Röthemeier (Brass),an den Tasten und den Irish Whistles Daniel Karla, der wie immer herzlich witzig agierte. Die Rhythm-Section besteht aus Joshua Riek am Bass (auch zuständig für Licht und Schatten), Moritz Schnute am Schlagzeug und Sören Lorenzen bediente das Mischpult.








Rahden

Einstimmung auf das Fest NW 13.12.
St. Johannis: Chöre und Solisten boten in der Rahdener Kirche ein stimmungsvolles adventliches Konzert. Kantor Quellmalz freut sich über großes Interesse

Von Joern Spreen-Ledebur

Rahden. Viele Rahdener haben sich diesen Termin schon fest vorgemerkt. Am dritten Advent stimmen sie sich bei einem vorweihnachtlichen Konzert in der St.-Johannis-Kirche auf die näher rückenden Festtage ein. Das war am Sonntagabend nicht anders. Und doch war es ein Konzert, das nicht alltäglich war: Viele Mitwirkende hatte Kantor Thomas Quellmalz eingebunden und die boten mehreren 100 Besuchern ein musikalisches Erlebnis, das diese in schöner Erinnerung behalten und wohl so schnell nicht vergessen werden.

Im Mittelpunkt stand die Kantate "Nun komm, der Heiden Heiland". Mit der hatte sich Johann Sebastian Bach befasst. Aber auch Georg Philipp Telemann, ein Zeitgenosse Bachs und einer der führenden Komponisten des Barock, hatte sich damit auseinandergesetzt.

Kantate mit eindringlicher Botschaft

Die Telemann-Version hatten die Rahdener Kantorei und der Kirchenchor Mennighüffen gemeinsam einstudiert und führten sie unter der Gesamtleitung von Thomas Quellmalz in St. Johannis auf.
Die Telemann?sche Version komme mit einer kleineren Besetzung als die von Bach aus, merkte Quellmalz an. Sie ist aber nicht minder eindringlich in ihrer Botschaft als die Version des Leipziger Thomas-Kantors. Musikalisch kündet sie von der Sehnsucht der Menschen nach Jesus Christus, dem Erlöser, und der Freude über dessen Geburt. Man mag in die Telemann-Kantate auch die Botschaft der Reformation hinein interpretieren, schließlich heißt es unter anderem auch "Erhalte die gesunde Lehre und segne Kanzel und Altar".
Einfühlsam begleiteten Instrumentalisten und Solisten die Kantate; etwa Annegret Blomeyer (Alt), Thomas Quellmalz (Bass, Tenor) und Susanne Quellmalz (Sopran) und Streicher des Lübbecker Sinfonieorchesters.
Sicher führte Thomas Quellmalz die durch den Mennighüffer Kirchenchor verstärkte Kantorei Rahden durch weitere weihnachtliche Beiträge, sauber war die Intonation der Sängerinnen und Sänger, klar verständlich die Texte. Und auch die kündeten von den Menschen, die mit Blick auf die Not in der Welt große Freude über Christi Geburt empfinden.
Klare Texte, sichere Intonation, das prägte auch die Beiträge der Rahdener "Liedertafel" um Oliver Sablottny und des heimischen Chores "Horizonte", den Leiterin Evi Jotter feinfühlig am Klavier begleitete.
Der Posaunenchor Rahden stellte erneut sein Können unter Beweis und spielte allein, begleitete aber auch den gemeinsamen Gesang der Gäste. Die waren nicht nur Zuhörer, sondern - bei einigen Liedern um Mitsingen gebeten - selbst Teil des Konzertes.
So stimmten etwa alle "Wie soll ich dich empfangen" an, das vom berühmten Kirchenlieder-Dichter Paul Gerhardt getextet und von Johann Crüger vertont worden war. Fein eingeleitet von den Streichern erklang der große Chor und ginge es nach dieser Klangfülle, dann müsste ein Wunsch doch eigentlich auf fruchtbaren Boden fallen umsetzbar sein, den Quellmalz zu Beginn des Konzertes geäußert hatte. Gern dürfe mitgesungen werden, merkte der Kantor an und warb für ein Engagement in den Chören. Ob Kantorei, "Liedertafel" oder "Horizonte" - "Hauptsache, Sie singen", wandte er sich an die Gäste. Und die stimmten freudig in den Gemeindegesang ein.
Pfarrer Udo Schulte dankte Quellmalz, sprach aber auch nachdenkliche Worte. Er erinnerte daran, dass Maria und Josef der Raum in der Herberge verweigert worden sei, Christus deshalb in einem armseligen Stall in die Welt kam. Ob Maria und Josef auch heute wohl eine Herberge verweigert würde, fragte der Seelsorger, beantwortete das aber nicht. Eine Antwort darauf, die muss jeder für sich selbst geben. NW13.12

 
Gesang, der unter die Haut geht
Dionysius-Kirche: Die Sänger des Gospelchores PrOVoices, des Kirchenchores und des Kinderchores erfreuten ihre Zuhörer beim Konzert "Sing Noel"

Von Sigrid Dittmann NW 13.12.

Pr. Oldendorf. "Sing, Noel Sing" - der Gospelchor PrOVoices begrüßte in der dunklen, nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche die zahlreichen Zuhörer mit diesem Lied. Inmitten des lauten, bunten Treibens rund um die Kirche, kamen die Menschen zusammen, um sich an dem Konzert des Kirchenchores, des Gospelchores und des Kinderchores zu erfreuen.

Drei Instrumentalistinnen unterstützten die Chöre. Andrea Bökenheide mit der Querflöte, Doris Winkelhof mit Oboe und Klarinette sowie Kerstin Aengeneyndt-Dittmar mit dem Cello.
Unter der Leitung von Gudrun Strenger hatten die Sänger schon seit dem Sommer für dieses Konzert geübt. Mit großem Erfolg. "Der Name Immanuel begleitet die Stücke, er steht für ?der Herr kommt zu uns, in unsere Zeit?", erklärte Gudrun Strenger.
Gleich beim ersten Lied sang auch die Gemeinde einige Verse mit. Die Lieder kamen irisch und auch schottisch daher. Bekannte Weisen verlockten zu gedanklichen Ausflügen in das kalte und windige irische Land.
Ausgeschmückt mit weihnachtlichen Texten boten die Titel schon etwas ganz Besonderes. Beim Titel "No Wind at the Windwos" spürte man die irischen  Winde fast in der dunklen Kirche.  Die Stimmen der Solosänger bei dem Stück "Tell God i say yes" harmonierten hervorragend zu den Stücken. Irische Meditationen von Andreas Willscher,  gespielte Instrumentalstücke luden zum Träumen ein.
Eingestimmt in diese Atmosphäre brachten dann die Stimmen der jungen Sänger mit "Joy fully Sing" den richtigen Übergang. Zwei Stücke des englischen Komponisten John Rutter "Child in a manger" und "Personent" forderten die eigentlich sehr geübten Sänger noch einmal richtig heraus. Hier zeigen sie absolut ihr Können.
Die Gemeindestimmte gernmit ein
"Sie brauchen keine Angst zu haben, wir können auch deutsche Texte", machte Strenger die Zuhörer neugierig.  Mit der Melodie von "Vom Himmel hoch da komm ich her" hatte Paul Gerhard das "Immanuel-Lied" geschrieben. Kräftig und temperamentvoll wurde es von den Chören vorgetragen und auch hier wieder von der Gemeinde teilweise mitgesungen.
Nun folgten einige bekannte Stücke wie "Kommet ihr Hirten" oder "Night of Silence".
Mit dem Abschiedslied "Herbei, oh ihr Gläubigen" verließen die Zuhörer weihnachtlich eingestimmt die Kirche.
"Ein Konzert das unter die Haut ging", fand ein Besucher. Inmitten des Pr. Oldendorfer  "Sternenzaubers", der an dem regnerischen Sonntagabend zu Ende ging, nahmen die Zuhörer den Glanz der Weihnacht mit. NW13.12

St. Andreas Lübbecke

Offenes Singen in St. Andreas Lübbecke begeisterte auch in diesem Jahr die Besucherinnen und Besucher

Kreiskantor Heinz-Hermann Grube und Posaunenchorleiter Claus Wischmeyer führten musikalisch durch das Programm.



„Return“ stimmte die Zuhörer in der Stiftskirche mit weihnachtlichen und poppigen Melodien auf die Adventszeit ein.
DK 10.12.

Levern - Von Heidrun Mühlke.

Wenn Weihnachten nicht mehr weit ist, stimmen eine Fülle unterschiedlichster Adventskonzerte auf die glanzvolle Zeit ein. Traditionelle Weihnachtslieder und klassische Chorliteratur stehen dann auf dem Programm. Ähnlich ist das auch bei der Kirchenband „Return“. Allerdings hüllten die sieben Sängerinnen ihr Repertoire am zweiten Adventssonntag in der Leverner Stiftskirche in ein beschwingt poppiges Gewand.
Im Jahre 1995 sei die Band zum ersten Mal in der Stiftskirche aufgetreten, erklärte Bandleiter Ulrich Hüsemann den Zuhörern. „Seitdem kommen wir regelmäßig und es gefällt uns gut, wenn wir sie ein wenig auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen können“, sagte er.
Den Auftakt machten die Sängerinnen mit „Weihnachten, welch ein Traum“ und „Und wenn er wirklich wieder käm“. Das Repertoire schien mit jedem Song beschwingter zu werden und schon bei „Feliz Navidad“ sangen die ersten Zuschauer auf den gut gefüllten Kirchenbänken mit. Beim afrikanischen „Sana Sannanina“ konnten kaum die Hände still gehalten werden und Finger schnippten den Takt.
Mit „Mary’s Boy Child“, dem Hit von Boney M. aus den 80ern, transportierten sie gute Laune ins Gotteshaus und in dem Reigen frischer weihnachtlicher Popsong durfte auch „Was hat wohl der Esel gedacht?“ nicht fehlen. Himmlisch-besinnlich ging die weihnachtliche Reise durch viele Musikstile – mit „Jingle bells Rock“ und einem rockigen Medley traditioneller Weihnachtslieder wusste die Band Jung und Alt gleichermaßen zu begeistern. Besonders das Medley riss die Konzertbesucher geradezu von den Bänken.
Ohne Zugabe hatten die Musiker auch nach eineinhalbstündigem stimmungsvollen Programm und einem „We wish you a merry chrismas“ keine Chance, aus der Kirche entlassen zu werden. Die forderte die Zuhörer mit lautstarken Zurufen. Und so entließ „Return“ sein Publikum endgültig mit „Wo immer (Da wird Weihnacht)“ und „Steh auf, werde Licht“ in die festlichste Zeit des Jahres.
„Es war auch für uns ein sehr beeindruckendes Konzert mit einem begeisterten und auch zu begeisterndem Publikum. Toll, wie die Menschen mitgegangen sind. Also insgesamt ein Konzert, das sowohl besinnliche Momente als auch fröhlich-frische und eben begeisternde Momente hatte“, freute sich die Band des Kirchenkreises Lübbecke am Ende.

WeTo glänzt in Tonnenheide

Bilder und Text CS

  

WeTo kam, sang, und siegte!
 Konzert in Tonnenheide beeindruckte die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche



Schon beim Einzug wunderte sich manch eine über die große Zahl an jungen und junggebliebenen Frauen und Männern. WeTo braucht sich um den Nachwuchs nicht zu sorgen, so viele schöne Stimmen berührten die Herzen der Konzertbesuchenden, die aus nah und fern gekommen waren. Mechthild Bräkling, ihr Chor und ihre Musiker zeigten ein ausgefeiltes Programm mit zeitgenössischer sakraler Musik und flotten Überarbeitungen klassischer Adventslieder. Ob bei den Stücken von Lorenz Maierhofers „Missa Lumen“, die zum Teil sehr feinsinnig, zum Teil kraftvoll, aber immer ausdrucksstark vorgetragen wurden oder bei den Bearbeitungen klassischer Werke wie „Es kommt ein Schiff geladen“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, die durch einen Saxofongroove zu einem besonderen Erlebnis wurden: Die Konzertbesucherinnen und -besucher wurden berührt durch „moderne Spiritualität“, die sich in den Tönen ausdrückte. Die Stücke für Klavier und Saxofon führten in eine „Baratmosphäre“, sie kamen flott und doch besinnlich daher. Besonders berührte „Wie soll ich dich empfangen“, das durch die feinen Streicher eine besondere Feierlichkeit erhielt, während „Nun jauchzet all ihr Frommen“ wie ein Tanz wirkte.



Im Mittelpunkt des Konzertes stand "Love came down at Christmas". Die Komposition von Joel Raney ist eine besondere Weihnachtsmesse mit wunderschönem Bläservorspiel, in der Flöte, Klarinette, Saxofone und Trompete besonders beeindruckten. Manchmal sehr berührend durch seine Zartheit und dann wieder wie ein sprudelnder Springbrunnen lockten die Klänge zum Mitfühlen auf. Dies wurde besonders spürbar durch das „dona nobis pacem“.

Die Dirigentin Mechthild Bräkling behielt die Fäden in der Hand und führte die modernen Dissonanzen immer wieder zu wunderbaren Harmonien zusammen.
Dieses Konzert bewies wieder einmal, dass zeitgenössische Musik sehr schön auf das Weihnachtsfest einstimmt. Das Publikum dankte mit langem Applaus.



 

WeTo: Der heimische Chor bereitete den Zuhörern in der Tonnenheider
Christuskirche einen erfüllenden Konzertabend. Gotteshaus war voll besetzt

Von Sonja Rohlfing NW6.12.


Rahden-Tonnenheide. Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens und Innehaltens. Das geht besonders gut mit Musik. Wenn die dann so ein Genuss ist wie jetzt beim Adventskonzert in der Christuskirche in Tonnenheide, kann die Zeit bis zum Heiligen Abend gern noch etwas länger dauern.
Der Chor WeTo unter der Leitung von Mechthild Bräkling verstand es einmal mehr, mit vertrauten und neuen Advents- und Weihnachtsliedern einen erfüllenden Konzertabend zu bereiten.
Ausgewählt hatte der Chor für den ersten Teil des Konzerts in der voll besetzten Christuskirche zeitgenössische Kompositionen ebenso wie altes Gesangbuch-Liedgut zum Thema Advent und Licht.
Gemeinsam war den Stücken aus "Missa Lumen" von Lorenz Maierhofer und den adventlichen Chorälen und Kantaten wie "Mache dich auf und werde Licht" oder "Es kommt ein Schiff, geladen" der ausdrucksvolle vokale Charme und die tragende Botschaft von Hoffnung, Freude und Zuversicht. In die Welt des Jazz entführten Ausschnitte aus der Filmmusik "Die Peanuts - Fröhliche Weihnachten". Dass auch sehr alte Musik überraschende Rhythmen enthalten kann, zeigte "Wie soll ich dich empfangen" von Johann Crüger (1653). Crüger hatte für den berühmten Kirchenlied-Dichter Paul Gerhardt viele geistliche Lieder.
Von Gottes Liebe, Hoffnung, Freude und Frieden handelte auch das Hauptwerk des Abends, "Love came down at Christmas". Die Komposition von Joel Raney vereint ein breites Spektrum an Melodien mit eingängigem Chorgesang. Das trägt die Zuhörer von weihnachtlichen Gefühlen bis hin in Flügel verleihende Weiten.
Chor hat neue Männerstimmen gewonnen
Das Wechselspiel aus Weihnachtsversen, vorgetragen von Franz Schulte-Schulenberg, und Musik von Chor und Orchester ließ innehalten und still werden. Das weihnachtliche Liebeslied "Love be yours, Love be mine" aus dem Gesamtwerk hörten die Gäste dann auch gern noch ein zweites Mal als Zugabe.
Insgesamt harmonierte der eingespielte Chor perfekt mit Julia Geusch am Klavier und dem kleinen, feinen Instrumentenensemble aus Streichern und Bläsern. Herbert Stockhowe, David Kennedy, Eckhard Schulz, Marianne Schulz, Annette Schepsmeier, Vanessa Hanke, Uwe Kolbus, Mortimer Greenborough und Niels Walter begleiteten den Chor wie schon beim vorweihnachtlichen Konzert im vergangenen Jahr in der St.-Johannis-Kirche in Rahden.
Dort hatten Chor und Orchester mit dem Werk "Love came down at Christmas" Premiere gefeiert. "Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir das Stück gern noch einmal singen wollten", merkt Mechthild Bräkling an.
Beim Einzug des Chors in den Altarraum mag sich der ein oder andere gewundert haben: Nanu, ist das wirklich WeTo? "Ja, wir haben neue Männer dazubekommen", freut sich Mechthild Bräkling, die den Konzertabend selbst auch sichtlich genoss. Im Anschluss an das etwa anderthalbstündige Adventskonzert waren alle Gäste eingeladen, in der Kirche zu verweilen. Kleine Leckereien hatten die Landfrauen Tonnenheide vorbereitet.

Diese Freude steckt an
Mechthild Bräkling und »WeTo« überzeugen erneut mit Können

Cornelia Müller WB 7.12.
Tonnenheide(WB). Spaß am gemeinsamen Singen zu haben und anderen damit Freude zu bereiten: Das ist das, was Chorgesang ausmacht. Beim »WeTo«-Adventskonzert ist beides zusammengekommen.
Die Zuhörer in der Christuskirche waren von diesem Auftritt des gemischten Chors aus Wehe und Tonnenheide zu Recht begeistert.
Im Mittelpunkt des Programms stand John Rutters »Love Came down at Christmas«. »Für dieses Stück, das wir im vergangenen Jahr in der Rahdener St. Johannis-Kirche aufgeführt haben, mussten wir lange üben und wir fanden es so schön, dass wir beschlossen: »Wir möchten es gern noch einmal in Tonnenheide singen«, erzählt »WeTo«-Leiterin Mechthild Bräkling. Auch die Musiker, die den Chor in Rahden begleitet hatten, hätten gern wieder zugesagt. Das Stück sei einfach etwas Besonderes: »Man wird von einem Gefühl zum anderen getragen, kann innehalten, aber manchmal wird man richtig aufgerüttelt.« Auch diesmal verfehlte John Rutters Musik ihre Wirkung nicht. »Einfach mal eine halbe Stunde genießen«, hatte Bräkling den Zuhörern empfohlen und taten sie.
Wer genau aufpasste, erkannte in dieser modernen Komposition viele Melodien alter englischer und deutscher Weihnachtslieder wieder. Die Mischung aus neu und alt zog sich durch das gesamte Programm. Lorenz Maierhofers 2008 entstandene »Missa Lumen« (Licht-Messe), aus der der Chor das Kyrie und das Sanctus sang, bildete den fröhlichen, zugleich festlichen Auftakt. Aber schon kurz darauf ließ der Chor auch die alten Meister zu Wort kommen. Mit »Es kommt ein Schiff, geladen« und »Es ist für uns eine Zeit angekommen« standen zwei vertraute Adventslieder auf dem Programm, die der Chor in modernen Arrangements präsentierte – mit Saxofon- und Klavierbegleitung.
Anschließend hatten Julia ­Geusch (Klavier) und Mortimer Greenborough (Saxofon) auch noch Gelegenheit zu einem kleinen Solo: Vince Guaraldis »A Charlie Brown Christmas« war purer Jazz, aber deswegen nicht unbedingt weniger weihnachtlich.
Es war also ein sehr schönes, rundes und abwechslungsreiches Programm, das Mechthild Bräkling und ihr Chor »WeTo« vorbereitet hatten. Man spürte deutlich, wie viel Freude die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Auftritt hatten – und das scheint ansteckend zu wirken. »Allein im vergangenen Jahr hat unser Chor acht neue Mitglieder bekommen. Das ist einfach toll«, berichtet Mechthild Bräkling dankbar. Mitwirkende
Annette Schepsmeier (Querflöte), Vanessa Hanke (Klarinette), Uwe Kolbus (Trompete), Niels Walter (Saxofon), Mortimer Greenborough (Saxofon), Marianne Schulz (Cello), Eckhard Schulz (Viola), David Kennedy (Violine), Herbert Stockhowe (Violine), Julia Geusch (Klavier), Franz Schulte-Schulenberg (Lesungen) und der Chor »WeTo«. Gesamtleitung: Mechthild Bräkling.



Erhabener Klang vieler Stimmen – Viele Besucher kamen zum Adventskonzertgottesdienst nach Pr. Ströhen und sangen mit

Anja Schubert

Pr. Ströhen. Der Pr. Ströher Konzertgottesdienst am zweiten Advent erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Die Beteiligung der vielfältigen örtlichen Chorwelt bescherte Pfarrer Roland Mettenbrink am Sonntagnachmittag erneut ein volles Gotteshaus, in das auch Gäste von jenseits der Landesgrenze den Weg fanden. Der Singkreis, der Gospelchor „Amani“, die Band „Incredible“, „Solo Act“ und der Posaunenchor stimmten gewohnt souverän mit weihnachtlichen Klängen auf das Heilige Fest ein. Ganz besonderen Applaus ernteten in diesem Jahr die jungen Akteure.


Mutig zeigten die Jungbläser Jarne Bollhorst, Lasse Drexhage, und Marlon Lohmeier mit den Refrains aus „Jingle Bells“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ ihr Können. In einem Weihnachtsprojekt hatten zudem Kinder der örtlichen Grundschule unter der Leitung von Leta Henderson das Lied „Dezember“ eingeübt, bevor sie die Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen „Oh Tannenbaum“ motivierten.



Gemeinsamkeit und vor allem das gemeinschaftliche Singen stand bei der stimmungsvollen Adventsmusik im Mittelpunkt. „Könnt Ihr nicht mal …. singen?“ - Immer wieder wurden die Chöre von Konzertbesuchern vergangener Jahre angesprochen, das ein oder andere Weihnachtslied ins Repertoire aufzunehmen. Kurzerhand machte Leta Henderson, die die Gesamtleitung innehatte, daraus im Vorfeld eine öffentliche Wunschaktion, die in der Ortschaft sehr gut angenommen wurde. Die meist gewünschten elf Lieder wurden zum Mitsingen für die ganze Gemeinde in das Programm aufgenommen. „Stern über Bethlehem“ kristallisierte sich hierbei als eindeutiger Spitzenreiter heraus. Aber auch „Süßer die Glocken“, „Fröhliche Weihnacht“ und weiteres traditionelles Weihnachtsliedgut waren sehr gefragt.
„Es ist ein schönes Gefühl und ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis, wenn ein Gotteshaus von solch vielen Stimmen warm erfüllt wird“, sprach Henderson den Besuchern des Konzertgottesdienstes viel Lob und einen großen Dank für die Mitwirkung aus.
Auch dieses Mal verlieh das Kirchencafé bei Kerzenschein dem Nachmittag einen geselligen Ausklang, noch dazu einen besonderen: denn gemeinsam mit Pfarrer Roland Mettenbrink stießen die Gläubigen auf sein ein Vierteljahrhundert währendes engagiertes Wirken an. Gratulationen und Grußworte läutete den geselligen Teil des Nachmittags ein. Anja Schubert

Einfühlsame Klänge in Bad Holzhausen, hier mit Nachwuchsflötistin Anna
Bild: Imme Lorek NW 6.12.

Dielinger Chor wärmt die Herzen Bild Mühlke DK 6.12

"Querbeet" sorgt in Nettelstedt für adventliche Stimmung

Konzert begeistert in Levern Bild NW 6.12

Mit Adventskonzert das Reformationsjubiläum eingeleitet

Christine Scheele

Das 17. Adventskonzert, das traditionell den Blasheimer Adventsmarkt einleitet, stand in diesem Jahr unter einem besonderen Stern. Offiziell wird am ersten Advent das Reformationsjahr eingeleitet. Und so haben sich die Musikerinnen und Musiker, allen voran Dieter Köster und Ute Helling, ein besonderes Programm ausgedacht. Die Bläser der Kirchengemeinde Blasheim und der SELKD machten den Weg Luthers von der Verzweiflung bis zur Befreiung hörbar. Von „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ bis zu „Nun freut Euch... . Neben den gefühlvollen Stücken „Auf, werde hell“ und „Und Freude wird weit“ der „Chorallen“ legte der Blasheimer Chor das Lied „Vom Himmel hoch“ aus, indem sie einige Strophen sangen, aber auch einige Strophen vorlasen. Da entstand eine besondere Innigkeit. Neben Chor und Posauenenchor war auch die Gemeinde eingeladen mitzusingen. Klassisch begann die Gemeinde mit „Macht hoch die Tür“, und klassisch endete sie mit „Tochter Zion“. Mit dieser Ermutigung eröffnete Pfarrer Friedrich Stork den Markt, der wieder viele Überraschungen und kulinarische Genüsse bereithielt. cs

Auch die Gehlenbecker begrüßten das neue Kirchenjahr mit Trompeten und Chor. Im Anschluss an den beeindruckenden Gottesdienst lud die Gemeinde zum gemeinsamen Essen und Basar ein. Am Nachmittag zeigten die Mütter des Kindergartens Gehlenbeck ihre Backkunst, während die Kinder mit Adventslieders die Herzen der Besucher erwärmten. Am Ende sangen sie: "In der Weihnachtsbäckerei."

Chorallen mit Ute Helling

  
     
   

"Die Chorallen"

Dieter Köster mit Posauenenchören



Die kleinen Sängerinnen und Sänger an St. Nikolaus tragen voller Begeisterung "In der Weihnachtsbäckerei" vor.

   

Pfarrerin im Gespräch mit den Konfirmanden und Hündin Frida.

Adventsfeier Tonnenheide

Am Samstag, dem 3.Dezember, trafen sich die älteren Gemeindeglieder der Ortschaften Tonnenheide und Schmalge wieder zur traditionellen Adventsfeier in der festlich geschmückten Christuskirche. Nach einer Andacht, gehalten von Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck, hatten die Gäste Gelegenheit, mit Posaunenbegleitung (unter Leitung von Willi Schmalgemeier) einige vertraute Adventslieder zu singen. Dabei wurde das neue Weihnachtsliederheft der Kirchengemeinde in Gebrauch genommen.
Anschließend eroberten die Kinder des DRK-Kindergartens „Flohkiste“ den Altarraum. Sie sangen, musizierten und tanzten neuere Advents- und Winterlieder und erhielten dafür viel Applaus von den Anwesenden. Gemeinsam sangen Alt und Jung dann noch „O Tannenbaum“. Nach dem Applaus für die Jüngsten folgte die Ehrung der Ältesten (s.Bild von links): Sophie Henke (95 Jahre), Heinrich Wöstehoff (93 Jahre) und als am längsten verheiratetes Ehepaar Willi und Lisa Büsching (65 Jahre).
Anschließend wurde der Nachmittag mit einer festlichen Kaffeetafel fortgesetzt, die in bewährter Weise von den Frauen des Frühstückstreffs um Karin Röse vorbereitet worden war.

Senioren in Pr. Ströhen feiern Advent AS