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Frauenhilfe

Ein Nachmittag für die Menschen
80 Frauen beim Bezirkstreffen der Frauenhilfen und -abendkreise in Frotheim

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Anja Schubert

Frotheim(WB). Vergnügliche Stunden in der Gemeinschaft, unter Gleichgesinnten Kraft tanken und sich dabei bisweilen auch aufrichten lassen – Das gelingt bei den Zusammenkünften der Frauenhilfen und Abendkreise immer wieder. Beim großen Frühlingstreffen aller Gruppen des Kirchenkreises Lübbecke sind im Frotheimer Gasthaus Albersmeyer nun 80 Frauen zusammengekommen. Der Mensch stand dabei im Mittelpunkt.
Die Besucherinnen erlebten gesellige, besinnliche und informative Stunden, die Zeit für einen gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen boten. Gespannt erwarteten die Damen, mit welchem Gedicht Gisela Gräber in ihrer Begrüßung diesmal traditionell auf den Frühling einstimmen würde. Mit »Grüner Schimmer« von Hoffmann von Fallersleben hatte sich die Bezirksvorsitzende noch vor kurzem auf der sicheren Seite gewähnt. »Doch die sommerlichen Temperaturen am Wochenende haben mich überholt und mittlerweile alles in ein sattes Grün getaucht«, freute sie sich.
Den Menschen von innen und außen beleuchtete Referentin Dr. Gisela Urban an diesem Nachmittag unter dem Motto »Von der Locke bis zur Socke«. Die Herforder Radiologin stellte mit heiterem Grundton das »Wunderwerk Mensch« heraus. »Ich möchte vermitteln, wie wunderbar der Körper mit seinen vielen komplexen, ineinander greifenden Einzelelementen harmonisch als Ganzes funktioniert, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir nehmen diesen so selbstverständlich in Anspruch, ohne darüber nachzudenken.« Nicht Krankheiten, sondern ein gesundes Selbstbewusstsein für den eigenen Körper zu entwickeln, das stand für die Expertin im Mittelpunkt. Immer wieder suchte sie mit den anwesenden Frauen das Gespräch.
Zuvor hatte auch Pfarrer Udo Schulte als »Hahn im Korb« in seiner Andacht, die seine Pfarrkollegin Sabine Heinrich ebenso wie den restlichen Nachmittag musikalisch begleitete, den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Gemäß einem der beliebtesten Taufsprüche der Bibel sei es den Menschen eine Herzensangelegenheit, das Leben Nahestehender zu bewahren. Insbesondere die Psalter beschrieben demnach, wie der Mensch vor Gott sei. Schulte erinnerte zudem an den Menschen als Wunder der Schöpfung. »Es gibt eine enge Verbindung zur Innen- und Außenwelt, zwischen dem, was ich erlebe und dem, wie es mir vor dem Hintergrund des Erlebten geht«, sagte der Geistliche.

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»Du bist tofte« – Dieser umgangssprachliche Ausspruch, der jemandem zeigen soll, dass man ihn mag, sei zurückzuführen auf das hebräische »Masel tov« (»gut gelungen«). Es sei ein Geschenk, wenn man sich auch im höheren Alter noch gut fühle, man könne aber auch selbst viel dafür tun. »Wenn ich nachtragend bin, wer trägt dann die Last?« stellte Udo Schulte eine tief gehende Frage in den Raum und beantwortete diese im Anschluss wie folgt: »Ich selbst, denn am Ende leide ich am meisten darunter«, sagte er.
Man könne sich selbst täglich mit dem Spruch »Masel tov« aufmuntern und durch Vergeben und Versöhnen mehr Lebensqualität durch ein ausgeglichenes Seelenleben bescheren. Sobald man nachtragend sei und zwischenmenschliche Probleme in sich hinein fresse, mache dies die Seele und ebenso den Körper krank. »Vergeben und Versöhnen hilft bei der Gesundung.«
Schon jetzt dürfen sich die Frauen auf das Herbsttreffen am Mittwoch, 10. Oktober, in Levern freuen. Dann steht auch ein Abendmahlgottesdienst an. Das Treffen steht unter dem Motto »Gottes Schöpfung«.WB 27.4.


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