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Nikolausweg

Pilgern auf ostwestfälisch

Gelbe Bischofsmütze auf rotem Grund weist den Nikolausweg von Gehlenbeck nach Bergkirchen und zurück.

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Ute Kämper blickt zurück: „Auch ich war fasziniert von Hape Kerkelings Buch: Ich bin dann mal weg und bin dann zunächst einmal den Sigwardsweg mit dem Fahrrad gefahren. Ich fand es schön, dass es das Pilgern in der Nähe gab, und fragte mich, ob wir nicht auch in Gehlenbeck einen Pilgerweg ausschildern könnten.“ Gemeinsam mit der „Kaktusgruppe“, Pfarrerin Barbara Fischer, Ralf Lenk, Ingeborg Renz und Gerhard Terstegge, wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Es wurden rechtliche Fragen geklärt, Kontakt mit den Gemeinden am Wegesrand aufgenommen, ein Symbol entwickelt, das den Weg weist, und eine Broschüre erstellt, die alle Fragen rund ums Pilgern auf dem Nikolausweg beantwortet. Der Nikolausweg führt von der Nikolauskirche Gehlenbeck zur Nikolauskirche in Bergkirchen. Weitere Kirchen am Wegesrand erinnern mit Legenden an den Heiligen.
Ute Kämper ist begeisterte Pilgerin. Im Laufe der Jahre ist sie auf Jakobswegen bis nach Trier gekommen und hat auf dem Weg viele gute zwischenmenschliche Erfahrungen gemacht.

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Warum machen sich Menschen auf einen solchen Weg? Die Gründe für einen solchen Weg sind vielfältig. „Manch einer geht nach einem Lebensabschnitt, nach der Schule, nach dem Studium, nach der Rente los. Das Gehen gibt Inspiration und Klarheit.“ Zwei Aspekte sind der 52-jährigen Physiotherapeutin mit drei Kindern wichtig: „Wer unterwegs ist, ist erst einmal alleine mit sich. Er erlebt sich beim Gehen, und schon dadurch wächst Klarheit. Er erlebt, was er wirklich braucht. Und das ist oft sehr viel weniger, als er vorher gedacht hat. Ein paar gute Schuhe, Essen und Trinken, ein wenig Kleidung zum Wechseln, mehr braucht es nicht. Er ist aber nicht alleine mit sich, sondern erlebt auch Begegnungen mit anderen auf dem Weg oder in den Unterkünften und ist so in Gemeinschaft. Diese Begegnungen sind inspirierend. Ich habe oft Hilfe erlebt. Dabei erkannte ich: Man muss Menschen auch die Möglichkeit geben zu helfen. Das ist ganz wichtig in unserer Gesellschaft.“ so Ute Kämper. Der Pilgerweg wird am 21.April um 9.30 Uhr feierlich eröffnet. Superintendent Dr. Uwe Gryczan ist am Gottesdienst in Gehlenbeck beteiligt, Superintendent Jürgen Tiemann gestaltet die Abschlussandacht in der Nikolauskirche Bergkirchen. Nach dem Eröffnungsgottesdienst pilgert eine Gruppe eine 15km lange Teiletappe von Gehlenbeck zur Gabrielkirche in Nettelstedt, zum Gemeindesaal Eickhorst, zur Kirche in Oberlübbe und endet in Bergkirchen. Hierfür können leider keine Anmeldungen mehr berücksichtigt werden, da die maximale Gruppengröße bereits erreicht worden ist. Anhand des Pilgerwegbegleitheftes möge sich jeder Interessierte aufgefordert fühlen, allein oder mit Freunden den Nikolausweg zu gehen.

Zum Artikel NW, 7.4. ,klicken Sie bitte «hier«.

Zum Artikel WB 7.4., klicken Sie bitte «hier«.


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