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Hospiz macht Schule - Tod und Trauer in der Grundschule

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Kinder der vierten Klasse waren die Gastgeber zu einer eindrücklichen Präsentation. Sie zeigten ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern die Ergebnisse, die sie in der Woche, die hinter ihnen lag, erarbeitet hatten. Da waren Schmetterlinge gemalt, es hingen weiße und graue Wolken unter der Decke, auf denen die Kinder geschrieben hatten, was sie glücklich und was sie traurig macht.
Sterben und Tod, diese sensiblen Themen werden vom Team der Hospizgruppe von PariSozial in den Grundschulen gemeinsam mit Lehrern bearbeitet. Seit 2010 arbeiten besucht die Gruppe Grundschulen im Lübbecker Land. Zum dritten Mal sind sie in der Grundschule Gehlenbeck.
Das Projekt entstand 2005 und fußt auf Programmen aus dem Bundesfamilienministerium. Ehrenamtliche Frauen und Männer unter der Leitung von Sabine Wüppenhorst aus der Hospizarbeit (PariSozial) in Lübbecke arbeiten gemeinsam mit der Klassenlehrerin an den Themen Leid, Sterben, Tod und Trauer. Sabine Wüppenhorst dankt dem ehrenamtlichen Team für Zusammenarbeit. Den Eltern mach sie Mut: „Wir dürfen vertrauen! In Ihren Kindern liegt ganz viel Kompetenz. Trauen Sie ihren Kindern etwas zu! Sie können mit dem Thema umgehen.“
Erwachsene wollen Kinder meistens vor diesen schweren Themen schützen und vermeiden Gespräche darüber. An fünf Tagen hatten die Kinder der 4 b die Möglichkeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sie taten das mit großen Wissensdrang und wurden von den Mitarbeitenden des Kreises ‚Hospiz macht Schule‘ behutsam begleitet.
Jeder Tag hatte sein Thema. Ging es zunächst um Wandlungserfahrungen aus der Natur,( Raupe-Schmetterling), so durften die Schülerinnen am 2. Tag der Kinderärztin Dr. Sabine Groß alle Fragen rund um Krankheit und Leid stellen. Im Mittelpunkt des dritten Tages stand das Thema Sterben und Tod. „Wir haben einen Film gesehen“, sagte ein Mädchen der Gruppe. „In ihm saß Julia zunächst auf Omas Schoß. Dann war sie weg und Mutter sagte, dass Oma tot sei. Julia durfte nicht mit zur Beerdigung. Als sie die die Augen schloss, sah sie auf einem See viele Lichter. „Das sind die Lebenslichter!“ sagte ein Mädchen. „Das Lebenslicht deiner Oma brennt nicht mehr. Die Menschen sind aber erst ganz gestorben, wenn sie vergessen wurden.“
Der vierte Tag beschäftigte sich mit dem Thema Traurig-Sein. Man darf traurig sein, lernten die Kinder. Der letzte Tag war dem Trost Spenden gewidmet und mündete in das Abschlussfest. Die Kinder arbeiteten in kleinen Gruppen mit Ihre Fragen und Ängste wurden wahr- und ernstgenommen. Auf ein großes Plakat hatten die Kinder geschrieben, wie sie einander trösten können. Sich in den Arm nehmen. Die Kinder schrieben einen Brief. Da konnte man erkennen: Sie hatten gelernt, und sie waren sich näher gekommen.
Das Thema Tod wird die Klasse weiter begleiten. Sie werden den Bestatter Jakob Grote besuchen und mit Pfarrerin Barbara Fischer den Friedhof.


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