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Mehr als ein Pfarrhaus Einweihung mit Festgottesdienst und Schlüsselübergabe – Pfarrer Weber sagt »Danke«

Mehr als ein Pfarrhaus
Einweihung mit Festgottesdienst und Schlüsselübergabe – Pfarrer Weber sagt »Danke«

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Preußisch Oldendorf(WB). Mit einem Festakt ist in Preußisch Oldendorf das Alte Pfarrhaus eingeweiht worden. Nach einem Gottesdienst in der St.-Dionysius-Kirche überreichte Architektin Christel Woltmann die Schlüssel des multifunktionalen Begegnungszentrums an Pfarrer Michael Weber.
Etwa 100 Gäste waren bereits beim Gottesdienst zugegen, als »Lobe den Herren« angestimmt wurde. Pastor Weber betonte die besondere Bedeutung des Pfarrhauses, dessen Räume künftig von der Lübbecker Land Tafel, vom Arbeitskreis Asyl PrO, der DRK-Kleiderkammer, der Stadt und der Kirche genutzt werden. Geborgenheit, Hilfe für das Leben im neuen Umfeld und Raum zum Lernen soll das aufwändig renovierte und denkmalgeschützte Gebäude bieten, hieß es. »Heimat und Zuhause sind für jeden von uns wichtig«, sagte Pfarrer Weber. Er wünschte allen Gruppen, Besuchern und auch den Mitarbeitern, dass jeder die Hilfe, die er sucht, im Pfarrhaus finden möge.
Der Pfarrer verwies auch auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die insbesondere bei der Finanzierung des Projekts eine wichtige Rolle gespielt hatte. Die Baukosten in Höhe von 850.000 Euro werden zu 80 Prozent vom Land getragen, den Rest teilen sich Kirche und Stadt.
Weber dankte auch Oliver Soddemann, Diakon der katholischen Gemeinde, und Familie Fitzner. Sie hatten während der Bauphase dafür gesorgt, dass die Tafel und die Kleiderkammer im Gemeindehaus von St. Raphael untergekommen waren.

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Die Schlüsselübergabe vor dem neuen Eingang nutzte auch Bürgermeister Marko Steiner, um den steinigen Weg von den Abrissplänen 2016 bis zur jetzigen Eröffnung zu skizzieren. Nur durch den Schulterschluss zwischen Stadt und der Kirche sei es möglich gewesen, dieses »Leuchtturmprojekt« umzusetzen und letztendlich auch zu finanzieren. Nach einer Bauzeit von 18 Monaten konnte das Architekturbüro Horstmann und Woltmann nun offiziell die Schlüssel für das komplett sanierte Gebäude aushändigen. »Wir haben in der Umsetzung der Auflagen von Brandschutz und Denkmalschutz viele gute Lösungen gefunden«, sagte Architektin Christel Woltmann. Sie erläuterte nach dem Gottesdienst die Besonderheiten des Pfarrhauses. Das Gebäude ist jetzt dank einer neuen Rampe barrierefrei erreichbar. Es verfügt über eine vielseitig nutzbare Raumstruktur auf zwei Etagen.
Die Preußisch Oldendorfer Ausgabe der Lübbecker Land Tafel wird künftig vier Räume im Erdgeschoss belegen und am 3. April erstmals wieder ihre Arbeit am alten Standort aufnehmen. Die Kleiderkammer wird nach Ostern einziehen. In der ersten Etage ist ein großer Raum entstanden, der künftig sowohl von der Stadt als auch vom Arbeitskreis Asyl PrO genutzt werden soll. Außerdem ist hier ein Begegnungscafé vorgesehen, das während der Tafelausgabe genutzt werden kann. Lisa Cordes, sozialpädagogische Fachkraft im Bereich Asyl- und Flüchtingswesen, wird ein Büro auf der oberen Etage beziehen. Angebote der Kirche und Sprachkurse seien künftig ebenfalls im neuen Alten Pfarrhaus möglich, sagte Pfarrer Michael Weber.
Er freute sich über zahlreiche Neugierige, die die Möglichkeit zum Rundgang nutzten. Der Arbeitskreis Asyl PrO hatte für den Nachmittag die Versorgung übernommen. Passend zur Nutzung als Begegnungszentrum gab es unter anderem exotisches Gebäck aus anderen Ländern.

WB 26.3.—————————————-

Altes Pfarrhaus ist bezugsfertig
Nach Renovierung: Multifunktionales Gebäude bietet unter anderem der Lübbecker Land Tafel, dem Arbeitskreis Pro Asyl und Bürgerinitiativen Platz. Achtzigprozentige Förderung durch das Land
Von Imme Lohmeyer-Lorek

Pr. Oldendorf. Es war ein feierlicher Moment, als Bürgermeister Marko Steiner und Pfarrer Michael Weber das rote Band durchschnitten, das vor dem Treppenaufgang zum Alten Pfarrhaus in Pr. Oldendorf gespannt war. Ein langwieriger Entscheidungsprozess, keine leichte Geburt und doch ein gutes Ergebnis: Das renovierte Alte Pfarrhaus kann sich sehen lassen.

Nachdem im Jahr 2016 der Gedanke laut wurde, das alte Pfarrhaus dem Erdboden gleich zu machen, freute sich Steiner, nach eineinhalbjähriger Bauzeit das neue, multifunktionale Zentrum Pr. Oldendorfs einweihen zu dürfen. "Dieses Haus ist ein Leuchtturmprojekt für Pr. Oldendorf. Gemeinsam kann man viel erreichen", so Steiner in seinem Grußwort. Steiner betonte, dass das von Kirchengemeinde und dem Architekturbüro "Horstmann/ Woltmann" aus Bad Holzhausen entwickelte Konzept das Land NRW und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl überzeugt hätten und achtzig Prozent der Gesamtsumme von rund 850.000 Euro aus dem Förderprogramm des Landes stammen. Die restlichen zwanzig Prozent steuerten die Kirchengemeinde und die Stadt bei.

Vorträge zum Thema Vorsorge für Senioren im Gespräch

Genutzt werden sollen die neuen Räume gemeinsam. Die Ausgabestelle der Tafel Lübbecker Land wird die untere Etage beziehen, so Steller Giseler, Geschäftsführerin des Vereins ArbeitsLebenZentrum im Mühlenkreis als Träger der Tafel. Der Arbeitskreis Asyl Pro wird Räume in der oberen Etage als Büro und als Begegnungsstätte nutzen. So soll in den neuen Räumen das Begegnungscafé und das Café Kinderwagen untergebracht werden. Auch Beratungen und die Vollversammlungen der Bürgerinitiative sollen zukünftig hier stattfinden. Das "Mosaik" in der Spiegelstraße solle aber weiterhin erhalten bleiben, erklärte Beate Heitmeyer von Asyl Pro.

Darüber hinaus wird es im Pfarrhaus Angebote geben, die von der städtischen Sozialarbeiterin Lisa Cordes koordiniert werden. Im Gespräch sind eine Vortragsreihe zum Thema Vorsorge älterer Menschen und ein Nähkurs für geflüchtete Frauen in Kooperation mit der VHS. Cordes ist offen für Ideen und Wünsche der Bürger und hatte dafür im Eingang eine Box aufgestellt.

Der Außenbereich des Alten Pfarrhauses ist zwar noch nicht ganz fertiggestellt. Doch das Gebäude selbst ist bezugsfertig, nachdem Dach, Decken, Fußböden, Wände, Heizungsanlage, Türen und Fenster erneuert wurden. Auch alle Auflagen des Brandschutzes wurden erfüllt, wie Pastor Michael Weber in einer Feierstunde in der St.-Dionysius-Kirche erwähnte. Sein Dank galt den Baufirmen und den ehrenamtlichen Helfern.

Bei Sektempfang und Imbiss sowie Kaffee und Kuchen gab es genügend Gelegenheit, das erfreuliche Ereignis Revue passieren zu lassen.

© 2018 Neue Westfälische
14 - Lübbecker Land, Montag 26. März 2018


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