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Illu


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Literatur

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Zu einem nachdenklichen Literaturgottesdienst lud das Büchereiteam der ev. Bücherei der Kirchengemeinde Bad Holzhausen ein. An 15 Stationen lasen 5 Frauen ( Cornelia Schröder, Silvia Bleckmann, Bianca Rüter, Karen Schiller und Elke Rahe) Episoden aus dem Buch: „Nach Hause gehen“ von Jörn Klare vor. Klare erhielt für sein drittes Buch 2017 den Evangelischen Buchpreis.

Jörn Klare lebt als Journalist mit seiner Familie in Berlin und wandert nach Hohenlimburg, der Stadt seiner Kindheit. Unterwegs von Ost nach West und stellt er sich der Frage: „Was ist zu Hause? Was ist Heimat?“ Er stellt diese Fragen Menschen unterwegs und wandert nicht nur von Ost nach West, sondern auch von der Gegenwart in die Vergangenheit. Er wandert, beobachtet Menschen, die mit der Verödung der Innenstädte genauso umzugehen haben wie mit Nazivergessen. Er hört zu, bildet sich eine Meinung und motiviert zu gemeinschaftlichem Handeln.

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Da steht die Frau, die den Blumenkübel eines Dorfes bei Einbeck bepflanzt, weil es „heimelig“ ist. „Heimat ist da, wo ich geboren bin.“ Auf einem Schützenfest begegnet Klare einem Metzger in bierseliger Laune: „Zum Leben in diesem Dorf braucht man ein breites Kreuz“, sagt er, „Heimat ist da, wo ich angekommen bin!“ Er trifft Schüler während einer Pause, besucht eine Hochzeitsgesellschaft. Jörn Klare beschreibt präzise, einfühlsam und fast nüchtern das Leben unterwegs von Berlin nach Hohenlimburg. Beeindruckt ist er von Murat aus Magdeburg, er übersetzt für Andere und hat sich ein erfolgreiches Leben aufgebaut. Für ihn ist Heimat, „dass man seinem Schicksal nicht entrinnen kann.“ Er kommt zu einem KZ. Eine Bodenplatte erinnert an 800 Menschen, die hier begraben wurden. Und dann ist da noch eine kleine Erinnerung daneben. Sie erinnert an Luis Bertrand, der das KZ überlebte. Er starb mit 90 und wollte mit seinen Kameraden seine letzte Ruhe finden: „Heimat ist da, wo wir begraben werden wollen.“ Er begegnet einem Rechtsradikalen und kommt nach Hohenlimburg, erinnert sich im Wald an Budenbauen, an die begrenzte Welt, die in ihrer Überschaubarkeit Sicherheit gab.
Neben diesen eindrücklichen Beschreibungen las Pfarrer Steffen Bäcker eine Geschichte von Abraham aus dem Alten Testament und aus dem Neuen Testament die Geschichte von dem verlorenen Sohn, beides Geschichten, in denen es um Heimat geht.


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