{=webseitetitle=}

Illu


Inhalt

Gemeindehaus Rahden

Gemeindehaus ist Baustelle

St. Johannis: Das Gebäude neben der Kirche wird für 300.000 Euro saniert. Gruppen ziehen in Ausweich-Quartiere. Tafel-Ausgabestelle im Bahnhof zu Gast
Von Joern Spreen-Ledebur


Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Rahden. Ein bisschen ging es in den vergangenen Tagen im Gemeindehaus Rahden zu wie in einem Taubenschlag. Viele Helfer hatten viel zu tun - schließlich muss das Gebäude am Kirchplatz ausgeräumt werden, damit kommende Woche die Sanierungsarbeiten beginnen können. Die sollen zu Ostern beendet sein.
Zahlreiche Gruppen und Institutionen nutzen das Gemeindehaus am Rahdener Kirchplatz. Gruppen aus der Gemeinde treffen sich nach Angaben von Pfarrer Udo Schulte nun in anderen Gemeindehäusern. Die Kantorei, der Posaunenchor und die Handglockengruppe proben in den kommenden Wochen im Paul-Gerhard-Haus in der Altgemeinde. Der CVJM wird, sollte das räumlich und zeitlich machbar sein, ins katholische Gemeindehaus ausweichen, merkte Jugendreferent Oliver Nickel an.
Die Ausgabestelle Rahden der Lübbecker-Land-Tafel hat auch ein Ausweichquartier gefunden. Das Team um Helga Berghorn-Detering wird bis Ende April Räume im Rahdener Bahnhof nutzen. Die Ausgabezeit bleibe unverändert, meinte Berghorn-Detering. Lebensmittel werden auch im Bahnhof donnerstags von 8.30 bis 11.30 Uhr ausgegeben.
In den kommenden Wochen und Monaten steht im Gemeindehaus so einiges an. Im Obergeschoss werde eine behindertengerechte Toilette gebaut, sagte Pfarrer Udo Schulte im Gespräch mit er Neuen Westfälischen. Manche älteren Menschen, so hat es der Seelsorger beobachtet, besuchten Veranstaltungen im Gemeindehaus nicht mehr, weil sie den Gang zu den Toiletten über die Treppe scheuten.
Wegen der barrierefreien Sanitäranlagen weicht die Küche, sie zieht in den ehemaligen Konfirmandenraum um.
Im großen Saal verschwindet die Bühne. Die werde nicht mehr gebraucht, merkte Schulte an. "Die Bühne kommt aus einer anderen Zeit, als etwa bei den Frauenhilfs-Festen noch Theater gespielt wurde." Das Gemeindehaus Rahden sei 50 Jahre alt, damals seien solche Bühnen üblich gewesen. Nun wird die Bühne zugunsten von Lagerräumen für Mobiliar und einem Lagerraum für die Tafel weichen.
Die große Schiebetür zwischen dem großen Saal und dem Nebenraum soll nach Angaben Schultes durch eine Mauer ersetzt werden. Beide Räume werden so getrennt. Gibt es in beiden Räumen Veranstaltungen, dann kommen sie sich "akustisch nicht mehr ins Gehege". Durch die Mauer sei auch eine Wärme-Isolierung gegeben, sagte Schulte. Der große Saal mit seinen 150 Plätzen sei ausreichend für Zwecke der Gemeinde.
Im Keller werden die 50 Jahre alten Toiletten modernisiert. Ein Vertreter des Landeskirchlichen Bauamtes habe bei einer Besichtigung noch gemeint, dass die alten Fliesen mit ihrer Farbe schon fast wieder modern seien, schmunzelt Schulte.
Umgestaltet werden auch die Jugendräume im Keller. Der Ausgang wird verlegt - weg von der Tür mit Treppe zur Wehme und hin zur barrierefreien Tür in Richtung Grünfläche östlich des Gemeindehauses. "So öffnet sich der Jugendbereich noch mehr, eine offene Situation ist noch einladender für Besucher", ist der Seelsorger überzeugt.
Außerdem werden noch einige wenige alte Fenster ausgetauscht und die Heizung wird erneuert. Insgesamt wendet die Kirchengemeinde rund 300.000 Euro auf, um das Gemeindehaus zu erneuern.
Würde das Gemeindehaus inklusive Mauern und Dach komplett energetisch erneuert, dann würde allein das nach Angaben Schultes rund 500.000 Euro kosten. Ein Neubau als Alternative war kurz überlegt worden, angesichts der Kosten von gut zwei Millionen Euro und einem geringeren Raumangebot als jetzt aber verworfen worden. NW12.1.2018



Suchen und Finden




Unsere Gottesdienste

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

TelefonSeelsorge Ostwestfalen

Dieses Bild ist nicht vorhanden. 

Unsere Landeskirche

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Klicken Sie »hier» :


Zwischen Himmel und Hölle

Dieses Bild ist nicht vorhanden.
UK