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Orgel

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Eva Rahe

Preußisch Oldendorf(WB). Der Aufstieg zur Kirchenorgel in der St.-Dionysius-Kirche ist kein leichter. Neben dem Altarraum führt eine schmale Wendeltreppe nach oben – nichts für Menschen mit Platzangst. Oben angekommen, gelangt man auf einen kleinen Balkon. Hier thront die neu sanierte Bischoff-Führer-Orgel aus dem 17. Jahrhundert.
Daneben ist gerade noch Platz für die Organisten und ein bis zwei Helfer. »Es ist schon recht gemütlich hier oben«, sagt Ursula Kriebel. Sie half Organistin Gudrun Strenger am vergangenen Sonntag beim Einweihungskonzert der sanierten Kirchenorgel und bediente die Register.
Obwohl die Orgel in der St.-Dionysius-Kirche eigentlich nur wenig Platz beansprucht – sie ist vor allem hoch – ist ihr Klang umso großartiger. Nicht umsonst nannte Pfarrer Michael Weber den Predigttext »Frau Musica und die Orgel als Königin der Instrumente«. So stand das Motto des Gottesdienstes ganz und gar im Zeichen der Orgel.
Bespielt wurde sie an diesem Sonntag sehr vielfältig. Organistin Gudrun Strenger und Pfarrer Michale Weber hatten sich für die Einweihung und Neuwidmung der sanierten Orgel ein besonderes Programm ausgedacht. Dies wurde gleich im Vorspiel deutlich. Gudrun Strenger begann den Gottesdienst mit dem »Walzer der Engel« (»La Valse des Anges«) von Julien Bret, einer ruhigen und beschwingten Melodie mit feierlichen Komponenten. »Man hat fast den Eindruck, auch im Himmel soll gefeiert werden. Bret beschreibt den Himmel als einen Ort, indem wir die Leiden der Welt vergessen dürfen«, kommentierte Michael Weber das Stück.
Viele Lieder erklangen, gesungen von der Gemeinde und getragen von der Orgelmusik. Der gelungene Höhepunkt war ein kleines Bachkonzert. Nach einer kleinen Einführung in die Stücke von Johann Sebastian Bach, »Toccato, Adagio und Fuge« in C-Dur, Bachwerkeverzeichnis (BWZ) 564, eilte die Organistin über die kleine Wendeltreppe wieder nach oben und begann ein beeindruckendes Konzert. Fast 20 Minuten lang durfte die Kirchengemeinde den fulminanten Klängen lauschen, mal ruhig, mal beredt oder heiter und dann wieder bombastisch und dramatisch. Und wer dann erst richtig auf den Geschmack gekommen war, der durfte sich im Anschluss selbst einen Eindruck verschaffen und die schmalen Stufen zur Orgel emporsteigen. Bis zu neun Personen konnten gleichzeitig auf den Balkon kommen, um das Instrument einmal von ganz nah zu erleben.

WB 9.1.


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