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Worte der Besinnung von Pfarrer Michael Beening

Helden

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Pfarrer Michael Beening
Am 14. Dezember ist es endlich soweit: dann kommt der neue Star-Wars-Film ins Kino. Sein Titel: „Die letzten Jedi“. Bereits jetzt spekulieren die Fans darüber, ob die wenigen noch lebenden Jedi-Ritter diesmal die Finsternis endgültig besiegen können.
Helden haben Hochkonjunktur! – In meiner Kindheit hießen sie Papa und Mama. In ihrer Nähe fühlte ich mich sicher und solange sie auf mich aufpassten, konnte das Böse mir nichts anhaben.
Später traten Winnetou und Old Shatterhand an ihre Stelle, die ich zutiefst bewundert habe für ihren Mut im Kampf um Frieden und gegen korrupte Politiker und geldgierige Geschäftsleute.
Noch später schenkte ich meine Begeisterung den Helden aus den Comicheften, die niemals müde wurden in ihrem Bemühen um das Gute in dieser Welt.
Inzwischen haben Batman und Superman die Comichefte verlassen und die Kinoleinwand erobert. Sie haben Gesellschaft bekommen von Thor, Captain America, Ironman, Catwoman und Supergirl. Diese und viele andere Superhelden entführen ihr begeistertes Publikum in Phantasiewelten und in computeranimierte Materialschlachten, wenn wieder einmal die Menschheit am Rande des Abgrunds steht. Ihre Abenteuer sind Kassenschlager und solange es diese Helden gibt, besteht noch Hoffnung für die Menschen und für diese Erde.
Aber es gibt sie nicht – diese Helden! Genauso wenig, wie wir uns darauf verlassen können, dass die Jedi-Ritter in ferner Zukunft das Weltall beschützen werden, genauso wenig, wie es Winnetou und Old Shatterhand gegeben hat, genauso wenig, wie meine Eltern alles Böse von mir fernhalten konnten.
Und trotzdem gibt es Hoffnung – für jeden und jede ganz persönlich – und auch für diese Welt! Gottes Helden sind nämlich keine Phantasiegestalten! Sie sind Werkzeuge Gottes! Sie sorgen nicht für gute Unterhaltung und sie lassen auch keine Kinokassen klingeln. Die meisten von ihnen – vielleicht mal abgesehen von den mächtigen Erzengeln Michael und Gabriel – haben auch keine Superkräfte, sondern sind ganz normale Menschen: Maria, die sich damit einverstanden erklärt hat, Gottes Sohn Jesus zu gebären. Josef, der alle Bedenken überwunden hat und bei seiner Verlobten geblieben ist. Hirten, die ohne Angst vor Spott von dem Kind in der Krippe erzählt haben. Und ein Gott, der freiwillig auf seine Macht verzichtet, um Mensch unter Menschen zu werden.
Am 14. Dezember ist es endlich soweit: dann kommt der neue Star-Wars-Film in die Kinos. Zehn Tage später – am 24. Dezember – ist es endlich soweit: dann feiern wir Heiligabend, dann dürfen wir singen und glauben: „Heute geht aus seiner Kammer / Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. / Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute, / Gottes Kind, das verbind’t sich mit unserm Blute.“ - Gott sei Dank!

Information zu meiner Person: Michael Beening, 55 Jahre, verheiratet mit Elke, geb. Kleine-Heitmeyer, drei Kinder – Benjamin (19 Jahre), Jonathan (17 Jahre), Sarah (9 Jahre).
Seit Januar 1994 Pfarrer im ersten Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Dielingen.


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