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Worte der Besinnung von Jutta Hovemeyer

Worte der Besinnung zum drittletzten Sonntag im Kirchenjahr
Mittwoch, 8.11. / Sonntag, 12.11.2017

Wochenspruch: „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist die Zeit des Heils!“ (2. Kor. 6,2)

Wie eine Fanfare klingt es bei Paulus im 2. Korintherbrief: „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist die Zeit des Heils!“, der Wochenspruch, der uns in der drittletzten Woche im Kirchenjahr begleiten wird - ein sehr deutlicher Kontrapunkt, den dieser Vers zu unserer Umgebung und Stimmung setzt.
Beginnend mit dem Novemberanfang ist unser Denken und Erinnern auf diejenigen eingestellt, die verstorben sind, aus dem Familien- und Freundeskreis und auf die in den Kriegen und Auseinandersetzung Getöteten.
Die Natur passt zu dieser gedämpften und nachdenklichen Stimmung: Der Himmel wird grauer, die Tage sehr viel kürzer. Wir müssen uns an Dunkelheit und Grautöne gewöhnen, die manchen in seiner eher düsteren Gemütslage noch unterstützen.
Dazu scheint als Wochenlosung der Paulus-Vers so gar nicht zu passen; eine „Zeit des Heils“ vermögen in diesen Kirchen-Jahreszeiten sicher viele nicht zu sehen. Die ‚Jetzt-Zeit‘ ist ihnen zu dunkel, zu grau, zu trist.
Und doch: Dieser Wochenspruch bietet Licht im Dunkeln, denn dem Zuruf „Jetzt ist die Zeit des Heils!“ ist der Zuspruch der „Gnade“ vorangestellt.
Paulus wendet sich in den Kapiteln an eine Gemeinde in Korinth, die in sehr brüchigen Verhältnissen lebt. Auch sie werden kaum eine „Zeit des Heils!“ erkennen können. Deshalb erinnert sie Paulus daran, was die wahre Grundlage ihres Lebens ist: die Gnade Gottes, der sie längst angenommen hat und der ihnen verheißt, dass sie sein „Heil“ erfahren werden. Sie dürfen darauf vertrauen, dass Gottes Zuwendung sie ‚heil‘ macht, dass er zurechtrücken wird, was in ihrem Leben und Miteinander schiefgelaufen ist.
Und das gilt nicht nur hier im Diesseits; Paulus ruft den Korinthern ins Gedächtnis, dass sie Gottes gnädige Hand über den Tod hinaus geleiten wird. Gottes Zuwendung, seine Gnade, verbindet das Hier und Jetzt und das Dort und Dann.
Darauf dürfen sich die Korinther verlassen, und das gilt ungeschmälert auch uns: Gott sendet seinen Sohn, Jesus Christus, sendet ihn für uns in den Tod und erweckt ihn aus dem Tod. „Ich lebe, und ihr sollt auch leben“ (Joh. 14, 19), das ist die Zusage Jesu, die auch für uns das „Jetzt“ zur „Zeit der Gnade, zur Zeit des Heils“ gemacht hat und alle Zeit unter diesem Vorzeichen stehen lässt.
Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir uns immer wieder in allen Dunkelheiten unseres Lebens und der Jahreszeit vom Ruf des Apostels Paulus aufrütteln lassen:
„Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist die Zeit des Heils!“

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Jutta Hovemeyer, Prädikantin Jutta Hovemeyer, Mitglied des Kreissynodalvorstandes


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