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Illu


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Wenn die Kirche zu den Menschen kommt

Pr. Ströhen. 160 Jahre Immanuelkirche, 170 Jahre Kirchengemeinde. Für die Pr. Ströher Dorfbevölkerung gleich doppelter Grund zum Feiern. Dass die Festvorbereitungen solch eine Eigendynamik gewinnen und zum Selbstläufer werden würden, damit hatte niemand und schon gar nicht das Organisationskomitee um Sven Borcherding gerechnet. Es gab es fast keinen Verein oder dörfliche Institution, die sich nicht beteiligt hatten. Jeder, der dabei sein wollte, hatte einen Weg gefunden.

„Man merkt, hier ist die Kirche im Dorf und mehr noch: hier geht Kirche hinaus zu den Menschen, um die Botschaft Gottes zu verkünden“, fand Präses Anette Kurschus bereits vor dem Festgottesdienst am Morgen im Gespräch lobende Worte für das Zusammengehen von Kirche und Weltlichkeit. Man brauche das Gotteshaus als Ort des Trostes, der Ruhe und der Besinnung. „Die Kirche hat in 160 Jahren viele Lebensgeschichten gesehen, die Gemeinde in 170 Jahren viele Lebenswege erlebt und begleitet. Hier kommen viele Menschen in einer Gemeinschaft zusammen, die sonst den unterschiedlichsten Interessen nachgehen.“ Viel Applaus erhielt die oberste Kirchenfrau der Westfälischen Landeskirche für ihre Predigt, in der sie appellierte, aus den Kirchenmauern herauszutreten. „Die Kirche ist ein Ort, um Gott nahe zu sein, aber vor der Tür findet man die, die Trost und Hilfe suchen, die man an den Ort der Besinnung mitnehmen muss.“ Sich in der Kirche verschanzen, hieße Gottes Wort verleugnen und aussterben zu lassen, statt es in die Welt zu tragen. „Das ganze Dorf nimmt mit zweifacher Blickrichtung Anteil am Jubiläum – mit Dankbarkeit zurückblickend, aber auch hoffnungsvoll nach vorn, indem die Dorfbevölkerung ihre Kirchengemeinde und deren Bedeutung herausstellt, auch mit einem Fest wie diesem“, gratulierte auch Superintendent Dr. Uwe Gryczan, der Pfarrer Mettenbrink eine Jubiläumsurkunde überreichte. Anteilnahme und Engagement zeigten, dass die Menschen auch weiterhin ihr Gotteshaus behalten wollten, um Halt, Trost und Einkehr im Glauben zu finden. Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom evangelischen Kindergarten, dem Singkreis mit Wagenfelder Verstärkung sowie Liedermacher Siegfried Fietz garniert, der tags zuvor bereits ein Kinderkonzert in der Kirche gegeben hatte.

Der Festzug von unüberschaubaren rund 700 Metern Länge, der am Mittag mit liebevoll geschmückten imposanten Erntewagen, Bollerwagen, historischen Gefährten und Fußgruppen durch das Dorf auf den Weg zum Festplatz an der Reithalle führte, machte ebenso deutlich, wie viel Wertschätzung die Einwohner Pr. Ströhens ihrem Gotteshaus und ihrer Gemeinde schenken. Mit einem Kirchennachbau in Miniaturform an der Spitze zog der muntere Tross zum Festplatz auf dem Sportgelände. „Das treibt mir Tränen in die Augen“, so Sven Borcherding, beim Anblick der Fülle an Festwagen und Menschenmassen auf dem Festplatz ebenso überwältigt wie Pfarrer Roland Mettenbrink. Dort hatten sich mehrere Hundert Menschen versammelt. Beide dankten allen Engagierten. „Es ist schier gewaltig, was durch das Jubiläum als Anlass entstanden ist und sich daraus weitergehend entwickeln kann, wie eng Kirche und Dorfgemeinschaft zusammengehen.“ Auf dem Sportgelände war mit Kinderbelustigung und Infoständen für Abwechslung gesorgt. Beispielsweise warb die örtliche Feuerwehr, die durch ihren selbstlosen Dienst am Nächsten in Sachen Barmherzigkeit der Kirche sehr nahe steht, angesichts des demografischen Wandels um dringende personelle Unterstützung aus der Bevölkerung. Das Bühnenprogramm in der Reithalle bot währenddessen knackig und kurzweilig einen lebendigen Querschnitt des Kirchenlebens und spiegelte dessen tiefe Verwurzelung in der Dorfgemeinschaft wider. Videos, Musik und Gesang, Anekdoten aus dem historischen Kirchenleben sowie Grußworte von Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Rahdens Pfarrer Udo Schulte verpackt in Kurzinterviews mündeten nach rund zwei Stunden im krönenden Schlussakkord aller Beteiligten.

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Text und Fotos: Anja Schubert


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