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Bilder erzählen aus der Bibel

Rahden(WB). »Welche Ausstellung, welche Bilder können wir anlässlich des Reformationsjubiläums im Lutherjahr in unserer St. Johannis-Kirche zeigen?«, fragte sich die evangelische Kirchengemeinde Rahden und erinnerte sich an Werke von Friedrich Stork.

Der Maler aus Sielhorst hatte Motive geschaffen, die biblische Texte darstellen. Sieben sind es insgesamt und sie erzählen Geschichten aus dem Markus-Evangelium. Pfarrer Udo Schulte begrüßte gestern zur Eröffnung im Rahdener Gotteshaus die Gäste und sagte ein paar Worte zu den gezeigten Bildern, die jeweils von einem Text begleitet werden, in dem Pfarrer Jörg Meuth – ein Freund Storks – die Motive interpretiert.

»Übrigens, ich freue mich nicht nur, dass wir diese Werke anlässlich der ›Offenen Kirche‹ präsentieren können, sondern ganz besonders auch, dass wir mit dieser Veranstaltung eine Premiere feiern dürfen. Denn jetzt werden zum ersten Mal Werke unseres Sielhorster Malers in der St. Johannis-Kirche gezeigt«, sagte Schulte. Er entschuldigte die Abwesenheit des Künstlers. Friedrich Stork habe eigentlich seine Anwesenheit zugesagt, sei mit seinem Sohn derzeit aber in seinem Haus in Frankreich. »Doch er wird bei der Finissage am Donnerstag, 28. September, ab 20 Uhr dabei sein und Gedichte vorlesen, die er zum Verlust seiner Frau verfasst hat. Es geht um Hoffnung, Abschied, Leid und Liebe. Dazu spielt Kantor Thomas Quellmalz auf der Orgel Improvisationen. Und wahrscheinlich stellen wir einen Tisch auf mit Leckereien aus Frankreich, die auch Stork schätzt«, kündigte der Pfarrer an.

Schon einmal waren die sieben Werke Thema für die evangelische Kirche. Sie bildeten gemeinsam mit Interpretation von Jörg Meuth den Inhalt des Heftes zur Ökumenischen Bibelwoche 2012/2013. »Ganz nah« lautete der Titel und im Vorwort hieß es damals: »Wenn wir Markus heute verstehen wollen, muss jede seiner sorgfältig komponierten Erzählungen so aufgenommen werden, dass sie für den Alltag der Adressaten transparent sind.« Und das habe Stork mit seiner Bilderreihe versucht. Er zeige die Markus-Geschichten vor dem Hintergrund einer Weserlandschaft, mit der er seine eigene konkrete Umwelt ins Bild bringe. Dabei denke er auch an den uralten Pilgerweg, der zur Hälfte durch das Wesertal führt. »Stork lädt durch seine Motive ein, den kirchengeschichtlichen Reichtum dieser Landschaft zu entdecken und in den eigenen Lebensweg zu integrieren.«

Zu sehen sind die Bilder während der »Offenen Kirche«, dienstags bis samstags, jeweils von 11 bis 17 Uhr. Schulte erklärte, dass alle Pfarrer, die in den nächsten Wochen sonntags die Predigt halten, auf ein Motiv eingehen.

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Text und Bild sind von Elke Bösch und erschienen im Westfalen-Blatt am 16. August 2017


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