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Unwiederbringliche Momente

Rahden (WB). Unwiederbringliche Momente erlebten die Besucher des Orgelkonzertes in der Rahdener St. Johanniskirche. Die Improvisationen mit Marc Waskowiak erfolgten anlässlich des Lübbecker »Orgelsommers«. Die Zuhörer waren begeistert, allerdings spielte der Musiker leider nur vor einem kleinen Publikum. Im Mittelpunkt standen eine Orgel-Sonate in vier Sätzen über Choräle aus dem Evangelischen Gesangbuch, die von den Besuchern zuvor gewünscht werden konnten sowie im zweiten Teil die musikalische Vertonung des Charlie Chaplin Kurzfilms »The Champion«.

»Lieder, die notengetreu gespielt werden, sind immer wieder reproduzierbar. Die Improvisation hingegen ist ein einmaliger Moment, der immer aufs Neue der Kreativität und Flexibilität freien Raum lässt«, erklärte der Organist, der als Kirchenmusiker auf Norderney und als Kreiskantor für Popularmusik im Kirchenkreis Norden tätig ist, im Gespräch mit dieser Zeitung. Noch am Morgen hatte Waskowiak auf der Nordseeinsel einen Radiogottesdienst begleitet, bevor er sich mit Ehefrau, Fahrrad, Schiff und Auto auf den Weg in die Auestadt machte. Ein vorabendlicher Stadtrundgang weckte Erinnerungen an seine Zeit als Kirchenmusiker in Oerlinghausen.

Während sich im Schiff des Gotteshauses die Besucher ganz den Klangvariationen hingeben konnten, erlebten diejenigen, die in der Nähe der Orgel Platz genommen hatten, das faszinierende Spiel Waskowiaks, der mal mit klarem Ausdruck, mal mit gedämpfter Leichtigkeit sein Hand- und Fußwerk professionell verstand. Mit Allegro, Andante, Scherzo und Allegro ging die Orgelsonate über vier Sätze: »Morgenlicht leuchte«, »Ein feste Burg ist unser Gott und »Jesu meine Freude« waren nur einige Choräle, die die Besucher wünschten.

Die perfekte Symbiose von Bild (auf einer Großbildleinwand im Altarraum, für den Musiker auf einem kleinen Display neben der Orgel) und auf den Punkt gebrachten musikalischen Akzentuierungen gab es bei der Chaplin-Verfilmung zu erleben, die – wohl intoniert – immer wieder für heiteres Lachen im Publikum sorgte. Das lag vor allem aber auch an der lustigen Handlung, denn der Protagonist hatte eher ungewollt einen Meisterschaftskampf zu Bestehen, den er mit der Hilfe seines Hundes gewann.

Für sein großes Können erhielt der 40-jährige Organist zum Abschluss des Konzerts begeisterten Applaus von den Besuchern des Konzertes.

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Text und Foto: Anja Schubert im Westfalen-Blatt vom 09. August 2017


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