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Pfarrerin Antje Kastens

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Pfarrerin Kastens geht
Seelsorgerin tritt nach 20 Jahren neue Stelle im Sauerland an


Preußisch Oldendorf(WB/fn). Pfarrerin Antje Kastens verlässt die evangelische Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf. Sie wird voraussichtlich im Oktober eine neue Stelle in Balve im Sauerland antreten. Das dortige Presbyterium hat die 58-Jährige am Donnerstagabend einstimmig gewählt.
Pastorin Antje Kastens war am Ende die einzig verbliebene Bewerberin auf die vakante Stelle. Sie hatte sich bei einer Gemeindekatechese und einem Freiluftgottesdienst am ersten Juliwochenende in Balve vorgestellt. Pfarrerin Kastens will die Wahl annehmen und voraussichtlich im Oktober in ihre neue Gemeinde wechseln. 20 Jahre lang hat sie in Preußisch Oldendorf gewirkt.
Die Pfarrerin hofft, dass ihr Wechsel auf Verständnis trifft. »Auch mir fällt der Weggang überhaupt nicht leicht«, erinnert sie an ihr mehr als 20-jähriges Wirken in der Gemeinde. »19 Jahre haben Pfarrer Kriebel und ich zusammen im Geschirr gestanden als Karrengäule, nicht Paradepferde. Es ist viel bewegt und aufgebaut worden«, schildert sie. »In die Herzen sieht nur Gott. Ich hoffe, dass etwas bleibt. Jetzt freue ich mich noch einmal auf eine sinnvolle Arbeitsphase in einer Einzelpfarrstelle.«
Auf ihre fünfte berufliche Station in Balve freut sich die 58-Jährige wegen der schönen Landschaft und bodenständiger, aufgeschlossener Menschen, die den Wandel in ihrer Stadt aktiv gestalten. Es gebe ein motiviertes und wertschätzendes Presbyterium und eine sehr hübsche, kleine Kirche. Im katholisch geprägten Balve wird Antje Kastens als evangelische Christin in der Minderheit sein. Das schreckt sie aber keineswegs: »Ich habe in Preußisch Oldendorf guten Kontakt zur katholischen Gemeinde gehabt und bin nun neugierig darauf, wie ich dort in einer weitläufigen, evangelischen Diasporagemeinde unterwegs bin.«
Nach Auskunft von Antje Kastens ist ein genauer Zeitplan für Abschied und Neuanfang noch nicht festgelegt, ein Dienstbeginn im Oktober aber anvisiert. »Durch Vakanzvertretung, Pfarrwahl und Umbau des Alten Pfarrhauses habe ich noch sehr viel Urlaub. Ich werde ihn für die Umzugsvorbereitung ab Sommer einsetzen, wenn in der Gemeinde weniger Arbeit anliegt«, erläutert sie. Pfarrer Michael Weber wird die Gemeinde wohl ab Herbst mit einer Vakanzvertretung gemeinsam betreuen, bis das formelle Verfahren zur Wiederbesetzung abgeschlossen ist. »Für die Gemeinde wünsche ich natürlich, dass meine Stelle bald mit einer neuen Kraft besetzt wird«, sagt Kastens.
Anfang 1997 wurde Antje Kastens als Pfarrerin an der Preußisch Oldendorfer St.-Dionysius-Kirche eingeführt, als Nachfolgerin von Hans-Joachim Karrasch. Sie stammt aus Preußisch Oldendorf, machte am Lübbecker Gymnasium ihr Abitur. Nach dem Studium und ersten Berufsjahren in Württemberg kehrte die Mutter von zwei Kindern in den heimatlichen Kirchenkreis zurück. Die Seelsorge hat ihr stets besonders am Herzen gelegen. Vielen Menschen hat sie Beistand in den Wechselfällen des Lebens gegeben und stets klar das Evangelium gepredigt. Heinrich Nunnenkamp, stellvertretender Kirchmeister der Gemeinde, sprach Pfarrerin Kastens Dank für ihre Leistung als Seelsorgerin und Theologin in all den Jahren aus.
In der Kirchengemeinde hat Antje Kastens aber auch Konflikte erlebt, etwa rund um die Umgestaltung des Alten Pfarrhauses. Deshalb kommt für das Presbyterium ihre Bewerbung um eine neue Stelle auch nicht überraschend, wie Heinrich Nunnenkamp erläuterte. »Seit einigen Monaten hat vieles darauf hingedeutet, dass es keinen gemeinsamen Weg mehr gibt«, sagte er.

WB 15.7.


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