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Kirchenchor

Musik vereint Menschen und öffnet Herzen: Wehdemer Kirchenchor erhebt seit 125 Jahren seine Stimmen zum Lobe Gottes / Jubiläum mit Gottesdienst und Empfang gefeiert

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Text und Fotos: Anja Schubert

Wehdem. „Ich singe dir mit Herz und Mund“ – Getreu dem Text des Liedes von Paul Gerhardt erheben die Mitglieder des Wehdemer Kirchenchores bereits seit 125 Jahren ihre Stimmen zum Lobe Gottes, zur Freude und zur Besinnung der Menschen. Am zweiten Maisonntag wurde das Jubiläum des Chores mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang gebührend gefeiert. Keine Frage, dass der Chor als Jubilar den Gottesdienst ebenso maßgeblich mitgestaltete wie der unterstützende Posaunenchor sowie Kirchenmusiker Eberhard van der Bent an der Orgel.
Gemeinsames Singen und Musizieren und somit auch die Lieder verbinden Menschen, vereinen sie, schlagen eine Brücke, stiften Gemeinschaft und besitzen ein großes Maß an emotionaler Ausdruckskraft in Leid wie auch zu freudigen Anlässen. Noch dazu macht Singen Freude und öffnet die Herzen. Seit 125 Jahren hält der Kirchenchor Wehdem an dieser Passion fest und ist heute noch immer eine starke Gemeinschaft, in musikalischer Ausdruckskraft vereint.

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Ein Blick zurück: Vor 125 Jahren trafen sich in der Westruper Bäckerei Quebe junge Menschen zum gemeinsamen Singen. Dort hatte auch der Posaunenchor seit 1880 Übungsstunden. Die Freude an der Musik führte eine Gruppe junger Frauen und Männer zusammen. Man sang Lieder aus der Missionsharfe, Choräle und Volkslieder. Das mehrstimmige Singen im Chor unter Leitung von Bäcker Friedrich Quebe, der bis 1910 den Chor leitete, machte Spaß. Lehrer Freund, auch langjähriger Organist in Wehdem, leitete den Chor bis 1925, der im ersten Weltkrieg jedoch zeitweise verstummte. Mit den Lehrern Riechmann, zugleich Kantor, und Quatfasel lebte das Chorleben wieder auf. Von 1933 bis 1979 begleitete zudem der blinde Organist Karl Thane aus Oppendorf die Akteure. Auch Posaunenchorleiter Wilhelm Quebe war stets bereit, bei Engpässen als Chorleiter einzuspringen. In der schwierigen Zeit des Zweiten Weltkrieges musste der Kirchenchor seine Arbeit weitestgehend einstellen. Danach jedoch erweckten die Pfarrer Dr. Honemeyer und Wittenberg den Chor zu neuem Leben. Am längsten jedoch, von 1952 bis 1989, musizierten die Sangesfreudigen unter Leitung von Lehrerin Marie-Luise Klähn. Seinen 100. Geburtstag feierte der Chor 1992 unter Leitung der jungen Organistin und Chorleiterin Genevieve van der Bent. 1996 übernahm ihre jüngere Schwester Dimuth mit gerade mal 18 Lenzen das Amt der dirigierenden Frontfrau, die bis heute den mehr als 30 Mitgliedern nicht nur beeindruckende Klangerlebnisse beschert. „Nicht nur die Freude am Singen, sondern auch Fröhlichkeit und Geselligkeit spielen eine große Rolle“, so die heute 39-jährige Chorleiterin, die gern an ihre Zeit als „Küken“ zurückt denkt.
Auch Pfarrerin Sigrid Kuhlmann, die am Festtag zudem ihr silbernes Ordinationsjubiläum feierte, rückte die Bedeutung des Liedes im Kirchenleben in den Mittelpunkt, nicht ohne den Choristen, ihrem Vorsitzenden Erich Schumacher und Chorleiterin van der Bent einen großen Dank auszusprechen. „Ihr tragt mit der Gemeinde die traurigen Anlässe und spendet musikalischen Trost, seid aber auch bei den Jubelfesten des Kirchenjahres immer zur Stelle“, so die Seelsorgerin hoffend, dass der Chor die Gemeinde noch viele Jahre begleite. „Unser Wunsch ist, dass die Lieder zum Lobe Gottes nie verstummen und gleichzeitig Dankbarkeit und Freude wachsen“, bekräftigte Schumacher, bevor der Festtag mit einem geselligen Beisammensein ausklang.

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