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Illu


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Worte der Besinnung von Jugendreferentin Kerstin Böger-Fischer

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Kerstin Böger-Fischer
Jugendreferentin im Kirchenkreis Lübbecke


Darf ich Ihnen ein paar Menschen vorstellen? Menschen, die Ihnen vielleicht auch schon einmal irgendwo begegnet sind?
Da wäre Jakob, ein Betrüger, den auch nahe verwandtschaftlichen Verbindungen nicht abschreckten; David, der eine Affäre hatte und seinen Nebenbuhler in den Krieg schickte; Noah, der sich fürchterlich betrank; Jona, der feige weglief, weil ihm ein Auftrag seines Bosses nicht gefiel; Miriam, die eine fürchterliche Klatschtante war; Rahel, die vor Eifersucht fast platzte; Marta, die ein Helfersyndrom hatte und mehr sich als anderen damit half; Thomas, der nur glaubte, was er auch anfassen konnte; Sarah, die ihre Ungeduld fast die Erfüllung ihres Traumes kostete; Elia und Saul, die ihre Depressionen quälten; Mose, der stotterte, was als Führer eines großen Volkes denkbar schlecht war; Zachäus, der einfach zu klein war, Abraham, der für einen großen Auftrag eigentlich zu alt war und Lazarus, der leider etwas tot war.
Vielleicht kommen ihnen sogar einige der Genannten bekannt vor: entweder: hm, habe ich doch schon mal irgendwo von gehört oder: ha, da kenne ich auch einen.
Was will man mit solchen Leuten machen? Würden Sie sie einstellen? Ihnen eine verantwortungsvolle Aufgabe geben? Ihnen etwas Wichtiges anvertrauen? Nein, bestimmt nicht.
Aber kaum zu glauben, diese Menschen hatten wichtige Aufgaben: Sie führten Völker, retteten Menschen, schlugen große Schlachten, verbreiteten wichtige Nachrichten, trugen zu entscheidenden Wendungen bei.
Ihre Geschichten stehen zum Nachlesen in der Bibel. Sie waren im Auftrag des Herrn unterwegs. Gott hat sich genau diese Menschen ausgesucht, um mit ihnen zu gehen und ihnen Aufgaben zu geben.
Hätte er da nicht ein paar Fähigere nehmen können? Da wären ihm bestimmt ein paar Enttäuschungen erspart geblieben.
Aber Gott beruft nicht die Fähigen, er befähigt die Berufenen. Er entscheidet, wen er warum einsetzt. Gott kommt es nicht auf perfekte Menschen an, sondern auf Menschen, die den Weg mit ihm gehen wollen. Die ihm vertrauen. Die wissen: Gott lässt mich nicht allein mit meiner Aufgabe.
So ist es auch heute noch mit Gottes Bodenpersonal bei Kirchens und in den Gemeinden. Gott sucht nicht den perfekten Mitarbeiter, den Alleskönner, den Überflieger. Gott sucht Menschen mit Fehlern, damit sie Menschen mit Fehlern begleiten können.
Gott sieht uns in einem anderen Licht. Er weiß, was in uns steckt und dass er uns etwas zu trauen kann. Vielleicht sollten wir ein wenig abrücken von dem gängigen Bild des Erfolgreichen. Ich möchte nochmal auf Gottes Helden, am Anfang dieses Textes hinweisen. Sie alle kennen Ängste, Zweifel und Versagen. Sie waren keine strahlenden Kino-Helden à la Marvel-Comic-Helden, sondern Menschen, die ihre Aufgaben zu erfüllen versuchten. Die einen gut, die andern besser. Sie wussten aber auch, dass sie nicht allein sind. Gott sucht Leute, die ihm vertrauen, Mitarbeiter, die auf ihn hören. Er beruft nicht die Fähigen, aber er befähigt die Berufenen.





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