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Projektwoche

Hospiz macht Schule

Christine Scheele


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Projektwoche mit sensiblem Thema in der Grundschule Gehlenbeck

Zwanzig Kinder der vierten Klasse waren Gastgeber. Sie präsentierten ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern die Ergebnisse, die sie in der Woche, die hinter ihnen lag, erarbeitet hatten. Da waren Schmetterlinge gemalt, es hingen weiße und graue Wolken unter der Decke, auf denen die Kinder geschrieben hatten, was sie glücklich und was sie traurig macht. Religionslehrerin Catharina Langer erklärte: „Ich war von Anfang an so begeistert von dem Projekt, dass ich seit 2013 gewartet habe, um es mit meinen Schülerinnen und Schülern durchzuführen.“ Es ist sehr bereichernd mit einem Team zusammenzuarbeiten und darum auch leichter, den Kindern das schwere Thema nahe zu bringen.
Das Projekt entstand 2005 und fußt auf Programmen aus dem Bundesfamilienministerium. Sieben ehrenamtliche Frauen und Männer und eine Hauptamtliche aus der Hospizarbeit (PariSozial) in Lübbecke arbeiten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Catharina Langer an dem Thema Leid, Sterben, Tod und Trauer.
Erwachsenen wollen Kinder meistens vor diesen schweren Themen schützen und vermeiden Gespräche darüber. An fünf Tagen hatten die Kinder der 4 b die Möglichkeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sie taten das mit großen Wissensdrang und wurden von den Mitarbeitenden des Kreises ‚Hospiz macht Schule‘ behutsam begleitet.
Jeder Tag hatte sein Thema. Ging es zunächst um Wandlungserfahrungen aus der Natur,( Raupe-Schmetterling), so durften die Schülerinnen am 2. Tag der Kinderärztin Dr. Sabine Groß alle Fragen rund um Krankheit und Leid stellen. Im Mittelpunkt des dritten Tages stand das Thema Sterben und Tod der vierte Tag beschäftigte sich mit dem Thema Traurig-Sein, und der letzte Tag war dem Trost Spenden gewidmet und mündete in das Abschlussfest. Die Kinder arbeiteten in kleinen Gruppen mit Claudia Dierkes, Ute Hodde, Inge Draheim, Gisela Schewe, Sabine Wüppenhorst, Reinhild Eikenhorst, Sabine Groß und Siegfried Kreft zusammen und waren sehr offen im Umgang. Ihre Fragen und Ängste wurden wahr- und ernstgenommen. Auf ein großes Plakat hatten die Kinder geschrieben, wie sie einander trösten können. Da konnte man erkennen: Sie hatten gelernt, und sie waren sich näher gekommen.


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