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Illu


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Worte der Besinnung von Pfarrer Eberhard Helling

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Unglaubliche Freude

Gestern erzähle ich meiner Frau: „Lotte-Osnabrück hat gegen Bayern München in einem harten Kampf am Ende mit 3:2 gewonnen.“ Meine Frau fragt völlig erstaunt: „Nein, ist das wahr…?!“ Darauf kann ich nur sagen: „Noch nicht!“
Aber es gibt sie, die echten Geschichten, die eine unglaubliche Freude auslösen. In meinem Leben erinnere ich mich spontan an 4 solcher unglaublichen Freude-Geschichten: die Geburt unserer 3 Kinder und der Fall der Mauer in Deutschland. Die Mauer fiel Anfang November 1989, drei Wochen später hatte ich Geburtstag. Ich wusste mich gar nicht mehr einzukriegen vor Freude, als mein heiß und innig geliebter Patenonkel aus Mecklenburg ganz unangekündigt auf dem Familiensofa saß, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Bei der Geburt unserer Kinder war es das große Glück, jeweils ein so zartes, frisches, unverdorbenes Wesen in den Armen halten zu können und für dieses Wesen nun verantwortlich sein zu dürfen – und die große Dankbarkeit, dass alles gut gegangen war. Und wenn ich noch etwas länger nachdenke, fallen mir immer mehr Geschichten von solch einer unglaublichen Freude ein.
Meine kleinen Geschichten von der großen Freude sind aber nur ein Abglanz von der unbeschreiblichen Freude, die in Jerusalem zu Ostern unter den Jüngern geherrscht haben muss. Es hatte sich herumgesprochen, dass Jesus von den Toten auferstanden sein solle. Es gab schon ein paar Leute, die das steif und fest behaupteten: „Wir haben ihn gesehen!“ Und dann zeigt er sich unter seinen Jüngern, zeigt ihnen die Hände und Füße, zeigt ihnen also seine Wunden. Jesus wird also nicht an seinen großen Taten erkannt; nein, wenn wir Ihn, Jesus, den wirklichen Menschen erkennen wollen, dann werden wir Ihn an seinen Wunden erkennen. So wird es uns im Lukasevangelium gesagt: „ Als er das alles gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße. Sie aber konnten noch nicht glauben vor Freude und sie verwunderten sich.“ (Lukas 24, 40f) Nicht glauben können vor Freude…es gibt sie auch hier, diese unglaubliche Freude. Mehr noch – Ostern - das ist der Ursprung aller unglaublichen Freude-Geschichten, denn hier wird die Begründung dafür geliefert, dass das Leben den Sieg behält. Der Tod, die Macht, die alles sinnlos und fade erscheinen lässt, ist niemals Freund. Und wenn es so scheint, als ob der Tod gnädig ein Leben beendet, weil es am Ende nur noch eine Qual gewesen ist, dann hat der Tod schon mitten im Leben gewütet, seine Lebensverachtung gezeigt. Darum gibt es für Christen keinen Schmusekurs mit dem Lebensvernichter – niemals. Christen sind Protestleute gegen den Tod – egal in welcher Form er auftritt. Vor allem aber freuen sie sich am Leben und sie erzählen gerne von den großen und den kleinen unglaublichen Freuden, die das Leben so hergibt – und wenn es nur ein Sieg von Lotte gegen Bayern wäre…!




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