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Fotoausstellung in Gehlenbeck

„Man kann nicht in den denselben Fluss steigen.“

Christine Scheele

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„Fotos sind immer Momentaufnahmen und zeigen meine Sicht auf die Welt.“, erklärte Gerhard Terstegge bei der Eröffnung der Fotoausstellung im Gemeindehaus Gehlenbeck. Der ehemalige stellvertretende Schulleiter des Wittekind-Gymnasiums hatte eine Vielfalt von Perspektiven eingenommen, um zum Teil sehr ungewöhnliche Fotos machen zu können. Gezeigt werden „Gehlenbecker Perspektiven“ - Ansichten aus der Region, dem Ort, der Kirche und Moor. Er stieg auf den Turm, fuhr mit der Feuerwehrleiter in die Luft, kniete sich auf die Erde. Die Fotos überraschen mit ihrem ganz eigenwilligen Blick auf die Welt und wurden sozusagen zum Hingucker. Die zahlreich gekommenen Besucherinnen und Besucher versenkten sich gleich in die Bilder „ihrer“ Heimat.
Pfarrerin Barbara Fischer bedankte sich bei Herrn Terstegge für die freundliche Dauerleihgabe. Studiendirektor i. R. Terstegge habe seit 10 Jahren vermehrt fotografiert, er übe dieses Hobby aber schon seit den Tagen aus, als es noch Dunkelkammern gab. Terstegge sagte in seinen einführenden Worten: „Fotos verschwinden auf den Speichern der Handys, wenn man nur etwas festhalten will. Ein Foto braucht einen Plan und muss entwickelt werden. Und so, wie man nie in den gleichen Fluss steigen kann, ist jedes Foto anders.“ Der begeisterte Photograph hat mehrere Kalender und einen Bildband erstellt.
Die Ausstellung ist in den Öffnungszeiten des Gemeindebüros zu sehen. Darüber hinaus können nach Absprache weitere Termine vereinbart werden.

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Frische Blickwinkel auf Gehlenbeck

Kirchengemeinde eröffnet Ausstellung mit Fotografien von Gerhard Terstegge

Arndt Hoppe

Gehlenbeck(WB). Die Gehlenbecker können seit Sonntag ihren eigenen Ort aus vielen neuen und überraschenden Blickwinkeln bewundern. Möglich machen das Gerhard Terstegge und die evangelische Kirchengemeinde.
Denn im Gemeindehaus ist am Sonntag eine Ausstellung mit Fotografien des ambitionierten Hobbyfotografen eröffnet worden, die den Titel »Gehlenbecker Perspektiven« trägt. Die 44 großformatigen Aufnahmen haben von nun an ihren festen Platz im ersten Obergeschoss des Gemeindehauses. »Gerhard Terstegge hat uns die Bilder für eine Dauerausstellung zur Verfügung gestellt«, sagte Gemeindepfarrerin Barbara Fischer bei der kleinen Vernissage, die im Anschluss an den Palmsonntagsgottesdienst von vielen interessierten Gehlenbecker besucht wurde.
Die Pfarrerin selbst hatte die Idee, dass Terstegges außergewöhnlichen Fotografien aus dem Dorf das Gemeindehaus schmücken könnten. »Bis vor kurzem hingen hier noch Bilder aus dem Partnerkirchenkreis Sibolangit in Indonesien. Aber wir als Gemeinde fühlen und Gehlenbeck sehr verbunden, was wir mit diesen schönen Aufnahmen zum Ausdruck bringen können«, sagte sie.
Sein fotografisches Können hat der Studiendirektor a. D. am Wittekind-Gymnasium in verschiedenen Veröffentlichungen unter Beweis gestellt. Unter anderem hatte ihn das Erscheinen der Gehlenbecker Dorfchronik dazu inspiriert, einen Bildband über das Dorf herauszubringen.
»Gerhard Terstegge hat als Wahl-Gehlenbecker – er stammt aus dem Sauerland – vielleicht einen anderen Blick auf den Ort als die Einheimischen«, sagte die Pfarrerin. Über seine fotografische Arbeit im Dorf wusste sie noch eine Anekdote zu erzählen. Eine Oma aus Gehlenbeck schickte ihren Enkel auf den Acker: »Schau mal nach, da ist eben einer draufgegangen und der kommt gar nicht wieder.« Doch der Enkel konnte bei der Rückkehr Entwarnung geben: »Das ist nur Herr Terstegge. Der fotografiert das Kartoffelfeld.« Auch das fotografische Ergebnis dieses Ausflugs ist im Gemeindehaus zu sehen.
»Vor zehn Jahren, nachdem ich in Ruhestand gegangen bin, habe ich angefangen, mich intensiver der Fotografie zu widmen«, erklärte der Künstler den Besuchern. Inzwischen sei das Fotoarchiv auf seinem heimischen Computer auf etwa 65 000 Bilder angewachsen. In diesen zehn Jahren hat Gerhard Terstegge, wie er berichtete, oft besondere Anstrengungen unternommen, um außergewöhnliche Blickwinkel auf seine Wahlheimat zu finden. »Man muss mal den Standpunkt wechseln«, erklärte der Fotograf. Für seine Gehlenbeck-Bilder schreckte er zum Beispiel nicht davor zurück, über windige, wackelige Holztreppen in den 34 Meter hohen Kirchturm zu klettern, auf die Drehleiter der örtlichen Löschgruppe zu kraxeln oder auch in ein Leichtflugzeug, um von erhöhter Position Aufnahmen machen zu können. »Und dann stellt man sich eben auch mal in ein Rapsfeld oder legt sich auf den Kartoffelacker«, sagte Terstegge.
Er freue sich, dass er die Gelegenheit bekomme, seine Bilder zu zeigen. Das sei heute nicht mehr selbstverständlich. »Viele Fotos verschwinden im Speicher der Handys und werden niemals zu Bildern«, sagte er. Gerhard Terstegges Werke hingegen können nun immer zu den Öffnungszeiten des Gemeindehauses angeschaut werden. »Wer mit einer Gruppe zu einer speziellen Zeit kommen möchte, kann sich an mich oder die Presbyter wenden«, sagte Pfarrerin Barbara Fischer.

Westfalen-Blatt vom 11. April 2017



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