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Lieder von Freiheit und Glauben

Von Imme Lohmeyer-Lorek

Lübbecke. Wenn man Sarah Kaiser hört, hat man den Eindruck von einer Musikerin, die ihren eigenen Weg geht. Am Sonntagabend sang sie mit ihrer vierköpfigen Band in der St.-Andreas-Kirche in Lübbecke einen Mix aus unterschiedlichen Stücken ihrer Musikalben.

Ihre Musik zu etikettieren, würde der gebürtigen Berlinerin wohl kaum gerecht werden. Herausragende Stilrichtungen waren jedoch eindeutig Jazz und Soul, mit denen sie ihren Liedern mit der christlichen Botschaft vibrierendes Leben einhauchte.

Das Konzert war eine Kooperation zwischen der Kirchengemeinde St.-Andreas, dem Kirchenkreis Lübbecke und dem Jazzclub Lübbecke, wie Heinz-Hermann Grube und Michael Biermann in ihrem Grußwort betonten.

Es war schon erstaunlich zu hören, wie jemand aus dem bekannten christlichen Volkslied "Geh aus mein Herz" nach dem Text von Paul Gerhardt eine derartig moderne Version über Gottes Schöpfung machen konnte.

Aber Kaiser gelang das mühelos und überzeugend, ganz ihrer Vorliebe entsprechend, aus Altem Neues zu machen und eine Brücke zwischen den Jahrhunderten zu bauen. So griff die Liedermacherin auch begeistert Martin Luther auf ("Ein feste Burg ist unser Gott"). Passend zum 500-jährigen Reformationsjubiläum sang sie über dem Irrglauben der damaligen Zeit, der besagte, dass man sich in den Himmel einkaufen könne. Aber auch eigene Kompositionen hatte Kaiser mit im Gepäck. In ihrem Song "Freiheit" (gleichzeitig das Motto des Konzerts und der Titel ihrer neuen CD) sang sie inbrünstig von der Freiheit der Christen in unserem Land, ihren Glauben leben zu dürfen und schlug damit den Bogen zur aktuellen weltpolitischen Lage.

Unverkennbare Stimme und zeitlose Texte kamen an

Ihre hervorragende Band untermalte dabei ihre Texte. Saxophonist Olaf Schönborn hauchte heisere Klänge oder klagte auf seinem Instrument, während Martin Simon am Bass eine tolle Performance in den Freejazz-Nummern hinlegte. Benjamin Scheufler am Schlagzeug sorgte für den passenden Beat, und Samuel Jersak war am Keyboard zu hören.

Auch Gospel und rockige Nummern brachte die charmante Sängerin mit, die überwiegend auf Deutsch und teils auf Englisch sang. Begeisterten Applaus gab es für "Fundament", "das Testament, auf dem wir gegründet sind", bei dem die Zuhörer den Beat mit klatschten.

Mit ihrer ungezwungenen Art animierte sie tatsächlich ihr Publikum in den Kirchenbänken, vorgegebene Passagen nachzusingen, was nach einigen Startschwierigkeiten auch gelang. Der euphorische Applaus des dankbaren Publikums besagte, dass Sarah Kaiser mit ihren zeitlosen Texten und ihrer unverkennbaren Stimme den Geschmack der Zuhörer getroffen hatte.

Text: Neue Westfälische vom 04. April 2017

Hier gibt es noch einige Impressionen des Abends:

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Fotos: Michael Biesewinkel




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