{=webseitetitle=}

Illu


Inhalt

Auf dem Weg zur Reformation

Von Robert R. Grundmann

Lübbecke. Im voll besetzten Saal des Thomas-Gemeindehauses konnten Ina und Heiner Härtel und Ulrike Schäfer als Autoren und Darsteller mit ihren Mitspielern Wolfgang Bosch, Eberhard Helling und Heinz-Hermann Grube die Früchte ihrer einjährigen Arbeit ernten.

In Texten und kleinen Spielszenen, die von Beiträgen des Kreiskantors an Klavier und Orgel gegliedert wurden, erhielt das Publikum Einblick in die Zeitläufe und Entwicklungen, die letztendlich in Luthers "Thesenanschlag" und der Reformation mündeten.

Ausgangspunkt war das Konzil von Konstanz und die dortige Verbrennung des "Ketzers" Jan Hus. Zwei Frauen - einfache Bedienstete - erzählten aus ihrem Alltag, von ihren seelischen und finanziellen Nöten und davon, dass sie von der neuen Lehre gehört hatten, die ihnen für beides Linderung versprach. Dann müssten sie kein Geld mehr ausgeben für teure Ablassbriefe und der Glaube allein ließe die Bedrohungen für das Seelenheil wirkungslos werden.

Jakob Fugger war im Gespräch über Geld und Macht mit Albrecht Dürer zu erleben; aus Luthers Briefen wurde vorgelesen; Erasmus von Rotterdam wurde zitiert, der Papst Julius an der Himmelstür scheitern lässt, weil der zwar den Schlüssel der Macht besitzt, ihm aber der Schlüssel der Weisheit fehlt. Grube trug auch ein Kirchenlied vor und gab zu einem Lutherlied einen neu geschriebenen Text zum Besten. Mit einzelnen Kleidungsstücken - Mützen, Hauben, einem schwarzen Mantel - wurden die einzelnen Figuren auch äußerlich kenntlich gemacht.

In der letzten Szene diskutieren Wittenberger Bürger vor der Pforte der Schlosskirche einige der Thesen, die Luther dort angeschlagen haben soll.

Bevor das Publikum, das den Akteuren mit kräftigem Applaus dankte, entlassen wurde, kehrten die Darsteller in die Gegenwart zurück und benannten jeweils kurz und prägnant, was Luthers Reformation für sie bedeute.

Als man sich entschieden habe, im Jubiläumsjahr der Reformation etwas zu Luther zu machen, so Ina Härtel im Gespräch mit der Neuen Westfälischen, hätten die Autoren sich bewusst gegen Biografisches entschieden. Es sei darum gegangen aufzuzeigen, in welchem Umfeld und wie Martin Luther mit seinen Worten und Ideen die Welt beeinflussen und verändern konnte.

Text und Foto: Robert R. Grundmann in der Neuen Westfälischen von Samstag, den 11. M#rz 2017


Suchen und Finden




Unsere Gottesdienste

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Musikalischer Adventskalender 2017

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Flüchtlingsarbeit im Ev. Kirchenkreis Lübbecke

Dieses Bild ist nicht vorhanden.
 

TelefonSeelsorge Ostwestfalen

Dieses Bild ist nicht vorhanden. 

Unsere Landeskirche

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Klicken Sie »hier» :