{=webseitetitle=}

Illu


Inhalt

Antje Kastens

Dieses Bild ist nicht vorhanden.
Pfarrerin Antje Kastens


Das erste Adventswochenende ist da. "Jetzt kommt die schönste Zeit im Jahr", meinte eine Neunjährige bei den Konfi-Kids und strahlte mich an. Adventskalender-Türchen, die erste brennende Kerze auf dem Adventskranz, Kekse backen - all diese Herrlichkeiten warten nun auf sie. Stadt und Dorf sind hell erleuchtet. Viele Fenster schmückt ein Stern oder Lichterbogen.
Aber es gibt auch das Andere: Streit und Überforderung, Einsamkeit und Angst. Die Welt wird nicht anders, weil Advent wird. Da ist die Verkäuferin im Weihnachtsgeschäft mit Zusatzschichten. Wie soll sie nach der Arbeit zu Hause noch Harmonie verbreiten? Ein LKW-Fahrer klagte über den Termindruck und die vollen Autobahnen. Eine Seniorin meinte: "Warum soll ich überhaupt schmücken? Es kommt ja doch keiner!"
Wer das Weltgeschehen verfolgt, fragt sich, welches Sonderrecht auf friedlichen Advent wir 2014 haben. Sind wir besser als die Menschen, die Opfer von IS-Terror Krieg oder Ebola wurden? Als Jesus, der Nazarener, in Jerusalem einzog, hallten römische Soldatenstiefel durch die Gassen. Es war alles andere als friedliche Zeit. Die Menschen ersehnten einen König, der sie von der Gewaltherrschaft befreit. Sie legten ihre Oberkleider zur Ehrerbietung auf die Straße, durch die Jesus ritt.
Er kam als König. Aber er wählte nicht das Streitross, sondern den Esel, das Lasttier des Orients. Er kam nicht, um Staaten zu führen, sondern Herzen zu ändern. Welch eine Enttäuschung! Aber auch: Was für eine Möglichkeit! Denn Jesus setzt da an, wo Hass und Unterdrückung, Einsamkeit und Angst im Tiefsten sitzen. Änderung der Lage gibt es auch 2014 nur durch Veränderung in den Herzen - und danach auch in den Köpfen.
Mich macht stutzig, dass die Leute voller Hoffnung ihre Obergewänder auf den Weg legten. Vielleicht wird durch Ablegen auch bei uns Advent: Äußerlichkeiten, Masken ablegen und Gott das sonst sorgsam verborgene Herz öffnen? Gutes und Schweres kann man mit ihm teilen. Wir werden dann verwundbar, aber auch ehrlicher. Wir können nur wenig gegen das Böse in der Welt tun. Aber wir müssen wenigstens nicht mitmachen.
Ein längst fälliges Telefonat schafft Frieden. - Die Einsame lädt Kinder zum Keks-Backen ein. - Wer gestresst ist, plant in seinem Kalender auch bewusst die Pause ein. - So darf Gott im Stillen hineinschauen und hineinreden in unsere Lage. Das wäre ein Weg zum Adventsspruch des morgigen Sonntags: "Merk doch, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." (Sacharja 9, 9)


Suchen und Finden




Unsere Gottesdienste

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Spürbar Glauben leben - Gesprächsabende in Isenstedt


EINFACH FR3I - Reformationsjubiläum 2017

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Presbyterien im Lübbecker Land 2016

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Flüchtlingsarbeit im Ev. Kirchenkreis Lübbecke

Dieses Bild ist nicht vorhanden.
 

SEPA-Bankverbindungen des Ev. Kirchenkreis Lübbecke

 

      Dieses Bild ist nicht vorhanden.


TelefonSeelsorge Ostwestfalen

Dieses Bild ist nicht vorhanden. 

Unsere Landeskirche

Dieses Bild ist nicht vorhanden.

Klicken Sie »hier» :


Das Sonntagsblatt "Unsere Kirche"


geistreich


E-wie evangelisch

Dieses Bild ist nicht vorhanden.
klicken sie hier!