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Martina Nolte-Bläcker

Worte der Besinnung für den 27.9.2014

Was ist gut für mein Leben ?


Fasziniert schaue ich im Spiegel zu, wie meine Friseurin mir die Haare schneidet. Sie hat eine Idee davon, wie es werden soll. Offensichtlich weiß sie genau, was sie tut, wenn sie mit ihrer Schere eine Frisur kreiert. Jeder Handgriff sitzt. Wenn sie fertig ist, ist es so geworden, wie sie es sich gedacht hat, und sie kann zufrieden zu sich sagen: Es ist gut ! Wenn es mit unserem Leben doch auch so einfach wäre. Aber das ist es nicht. Sicher gibt es auch in unserem Leben viel Routine. Wir wissen in vielen Situationen genau, was wir tun müssen oder können. Aber es gibt auch viele andere Momente, in denen wir noch keine Idee davon haben, was unser Tun genau auslösen und bewirken wird. Wir müssen uns immer wieder neu entscheiden, wie wir uns verhalten und manchmal spüren wir deutlich: Ich kann es gar nicht gut machen. Es gibt nur die Möglichkeit, das kleinere Übel zu wählen. Oft kann ich auch erst im Nachhinein sagen, ob das, was ich getan habe, richtig war oder ob ich es auf andere Weise besser hätte machen können.
Wie eine Orientierungshilfe kommen mir dabei die drei Wünsche Gottes für unser Leben vor, die der Prophet Micha im Namen Gottes verkündet: „ Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was Gott, der Herr, von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott!“ ( Micha 6,8)
Diese Worte hinterfragen die Grundlage und die Motivation unseres Handelns. An ihnen können und sollen wir das, was wir tun oder lassen, selbst überprüfen. Entspricht unser Handeln eigentlich den Geboten und den Zusagen Gottes, die uns in der Bibel oft in sehr konkreten Worten begegnen ? Ist die Liebe die Triebfeder unseres Handelns und ist sie das Ziel dessen, was wir tun ? Können wir von uns selbst und unseren Interessen auch mal absehen und das, was wir vorhaben, mit den Augen des anderen betrachten, den es auch betrifft ?
So routiniert wie meine Friseurin mir die Haare schneidet, können wir unser Leben sicher nicht führen. Das Leben ist komplex. Es erfordert täglich neue Überlegungen, neuen Mut und Fantasie von uns. Aber Gott gibt uns eine Orientierung für unser Leben, eine Richtschnur, die aus seinen Worten, aus der Liebe und der Demut geknüpft ist. Und ich kann mir gut vorstellen, dass manches, was wir tun, anders ausfällt, wenn wir diese drei wichtigen Fäden Gottes für unser Leben aufnehmen, ernst nehmen und sie zur Leitlinie unseres Lebens machen.

Martina Nolte-Bläcker, Pfarrerin in Espelkamp


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