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Illu


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Auf vielfältige Weise das Evangelium verkündet

Tschüss, Herr Pfarrer
Pastor Manfred Rauer aus Hüllhorst wird an seinem 60. Geburtstag verabschiedet

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Hüllhorst(WB/cm). Es war noch einmal ein Gottesdienst ganz nach dem Geschmack des Pastors. Die Stimmung war festlich, der Kirchenchor hat gesungen und in den Bankreihen drängten sich die Gläubigen. Unter ihnen war auch Superintendent Rolf Becker. Alle waren sie gekommen, um Pastor Manfred Rauer ein »tschüss« und »alles Gute« mit auf den Weg in den Ruhestand zu geben.
Ein Vierteljahrhundert ist Manfred Rauer Pfarrer in Hüllhorst gewesen. Am vergangenen Sonntag, an seinem 60. Geburtstag, hat Manfred Rauer in der Andreaskirche seinen letzten regulären Gottesdienst gefeiert. Ende Juli soll endgültig Schluss sein.
Zu seinem Abschied spielte noch einmal der Posaunenchor auf. Fast hatte man das Gefühl, sie würden sich an diesem Tag besondere Mühe geben, die Töne genau zu treffen. Der Pfarrer griff am Tag des WM-Finales in Brasilien das Thema Fußball auf. Seinen Exkurs krönte er mit den Worten, dass für Christen Jesus der Weltmeister sei. Zudem betonte Rauer in seiner Predigt, wie eng Glauben und Gebet miteinander verbunden seien. Bei der WM hätten das die Brasilianer eindrucksvoll bewiesen. Sie würden nach ihrer Niederlage Trost bei Gott suchen – und ihn auch finden. Rauer unterstrich zudem, wie wichtig der sonntägliche Gottesdienst ist. Er sei dazu geeignet, eine Gemeinde oder im übertragenen Sinne eine Mannschaft zusammenzuhalten. Dass es in vielen Orten oft leere Kirchen gäbe, liege an der »Spielverweigerung« der Mitglieder.
Manfred Rauer wird die Gemeinde Hüllhorst verlassen. Er zieht mit seiner Frau Karin nach Burgsteinfurt. »Das Städtchen hat uns gefallen und ist so schön nahe an Münster.« Zur Silbernen Konfirmation im September will er noch einmal zurückkehren – darauf freut er sich jetzt schon. »Es ist ja schließlich der erste Jahrgang, den ich hier konfirmiert habe.«
Leicht fällt ihm der Abschied aus Hüllhorst nach so langer Zeit nicht. Pfarrer Rauer hat die Gemeinde geprägt und die Gemeinde hat ihn geprägt. »Ich bin hier in Hüllhorst frömmer geworden«, sagt er selbst.
Der Sohn eines Bäckers, der in Höxter aufgewachsen ist, war durch den Konfirmandenunterricht zum ersten Mal mit der Kirche und dem Glauben in Berührung gekommen. »Da hat es mich gepackt«, erzählt er lächelnd. So sehr, dass er später sogar Theologie studierte, zunächst an der Kirchlichen Hochschule in Bethel, danach in Tübingen, Jerusalem und Münster. 1979 legte Rauer sein erstes theologisches Examen ab. Das anschließende Vikariat absolvierte er in Borchen bei Paderborn. Im Januar 1989 übernahm er die Pfarrstelle in Hüllhorst. Mitte und Zentrum der Arbeit sei ihm immer der Gottesdienst gewesen, betont er. Die Liturgie und die Feier des Abendmahls: das sei ihm besonders wichtig gewesen. Und natürlich der Bezug zur Bibel: »Mir geht es darum, Menschen zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus zu verhelfen und eine lebendige Gemeinde zu bauen.« Während seines Dienstes in Hüllhorst sei zwar auch an Kirche und Gemeindehaus viel gebaut worden, »aber entscheidend ist der inhaltliche Bau der Gemeinde«. Darum habe er sich in den vergangenen 25 Jahren in Hüllhorst immer bemüht. Im Ruhestand soll seine Zeit nun vor allem der Familie gehören. In der Vakanzzeit übernimmt Pfarrerin Gerda Gödde in Hüllhorst die Vertretung.





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Pfarrer Manfred Rauer an seinem 60. Geburtstag verabschiedet / Superintendent Becker lobt Engagement

von imme lohmeyer-lorek

Hüllhorst. Menschen für Gott zu begeistern und sie dazu zu befähigen, eine lebendige Beziehung zu Jesus aufzubauen, ist immer ein wesentliches Anliegen von Pfarrer Manfred Rauer gewesen. Nach 25-jährigem Dienstjubiläum und an seinem 60. Geburtstag verabschiedeten Superintendent Rolf Becker und die St.-Andreas-Gemeinde Hüllhorst ihren Pastor in den Ruhestand.
Das Abendmahl als Ausdruck der Verbundenheit zwischen Mensch und Gott lag Rauer immer sehr am Herzen. Zieht man in Betracht, dass der Gottesdienst mit Abendmahlsfeier immerhin gut zwei Stunden dauerte, so ist es Rauer wohl gelungen, seine Gemeinde von der Wichtigkeit des Abendmahls zu überzeugen.
Die Schlange derer, die sich im Kirchengang anstellten, um in den Altarraum vorgelassen zu werden, wollte nicht enden. Auch lobte Rauer das Modell in Nordrhein-Westfalen, bei dem Kinder bereits im dritten Schuljahr kirchlichen Unterricht erhielten, der mit der Zulassung zum Abendmahl endet. Leider werde dieses Modell nicht genügend praktiziert.
Neben Rauers Kindern, Tochter Rebecca Basse und Schwiegersohn Bastian Basse, beide ebenfalls Pastoren, trugen der Posaunenchor unter Leitung von Andrea Sand sowie der Kirchenchor unter Matthias Duchow wesentlich zum Gelingen des Gottesdienstes bei.

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Auch Tochter Debora Stockmann und Sohn Jonathan Rauer gestalteten als Lektoren den Gottesdienst mit.
Wenn man am Tag des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft verabschiedet wird, kommt man wohl kaum umhin, diese zumindest zu erwähnen. Rauer ging in seiner Predigt so weit, dass er handfeste Vergleiche zwischen Glauben und Fußball zog.
Die Frage, wer Weltmeister werde, wusste er schon zu beantworten, bevor das entscheidende Spiel stattgefunden hatte. Für die Christen sei eindeutig Jesus Weltmeister, so Rauer. In seiner Predigt ging er ferner darauf ein, wie Menschen Jesus näher kommen können. Neben der Bibellese sei das Gebet ein wichtiger Baustein im Glauben. Das bewiesen die Brasilianer, die vor jedem Spiel beteten und nach einer Niederlage Trost bei Gott suchten. Auch sei der Gottesdienst wichtig, um die Gemeinde, sozusagen die Mannschaft, zusammenzuhalten.
In etlichen christlichen Gemeinden sähe es so trostlos aus, weil viele Mitglieder "Spielverweigerung" betrieben. Pfarrer Rauer habe immer eine lebendige Gemeinde, in der alle mitmachen, am Herzen gelegen, und die hat er mit der St.-Andreas-Gemeinde in Hüllhorst auch geschaffen.
Superintendent Becker dankte Gott für den langjährigen Dienst, den Manfred Rauer und seine Ehefrau Karin der Gemeinde erweisen hatten.
Sie habe ihm, auch als Sekretärin, den Rücken stets freigehalten. Gebets- und Bibelkreise sowie die Glaubenskurse für Erwachsene hatten beide gemeinsam geleitet und so auf vielfältige Weise das Evangelium verkündet.
Anschließend waren alle Gottesdienstbesucher zu einem Empfang ins Gemeindehaus geladen, bei dem etliche Redner, unter anderem Superintendent Becker, das Wirken Manfred Rauers gebührend würdigten.


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