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Frauenhilfstreffen in Frotheim

Geselligkeit lässt Herzen aufgehen – Frühlingstreffen aller Frauenhilfen des Kirchenkreises Lübbecke sorgte für kurzweilige Stunden und gab wertvolle Denkanstöße

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Text und Fotos: Anja Schubert

Frotheim. Frühlingshafte Fröhlichkeit ist das Markenzeichen des jährlichen Jahresauftakttreffens aller Frauenhilfen und –abendkreise des Kirchenkreises Lübbecke. Zur Neuauflage am Mittwochnachmittag fanden rund 90 Frauen den Weg in den Frotheimer Birkenhof, um miteinander zu singen und bei Kaffee und Kuchen angeregt zu klönen. Doch mit der einleitenden Andacht, die dieses Mal von Pfarrerin Sigrid Kuhlmann gehalten wurde, und einem Impulsvortrag der Bezirksvorsitzenden Gisela Gräber kamen auch Besinnliches und zum Nachdenken Anregendes nicht zu kurz.
Obwohl krankheits- und urlaubsbedingt auf die Hälfte reduziert hatte der Bezirksvorstand wieder für einen gemütlich geselligen Rahmen gesorgt. Angesichts der bereits weit vorgeschrittenen Jahreszeit startete Gisela Gräber ihre Begrüßung mit einem Gedicht von Heinz Erhardt, das auch dem Herbst bereits Beachtung schenkte.

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Pfarrerin Kuhlmann, die sich freute, seit ihrem Amtantritt vor einem Jahr in Wehdem erstmalig bei dem großen Frauentreffen dabei zu sein, nahm in ihrer Andacht die Damen mit auf eine Reise. „Fahren wir in den Urlaub, ist der Koffer meist zu klein, weil wir zuviel hineinpacken“, sprach die Geistliche aus eigener Erfahrung. Das Leben sei manchmal auch wie eine Reise. „Wir nehmen vieles mit, packen neben vielem Schönen auch Bedrückendes tief in unsere Seele, damit wir nicht ständig dran erinnert werden. „Auch hier sollten wir manchmal ausmisten. Jesus lädt uns ein, ihm unseren Kummer abzuladen und unsere Sorgen am Kreuz aufzubürden.“ Krankheit, Einsamkeit, Armut, Tod – Lebensumstände, mit denen viele Menschen gerade im Alter in Berührung kämen, machte Kuhlmann aufmerksam. Geld helfe vielleicht, einige Sorgen zu lindern, aber mache allein nicht glücklich und könne sich zu einem schweren Klotz am Bein entwickeln. „Liebe und Geselligkeit lassen das Herz aufgehen. Die Gemeinschaft, die wir in Zusammenkünften wie dieser hier finden, ist unendlich mehr Wert und trägt uns leichter durch das Leben.“
Auch Gisela Gräber richtete ihren Blick auf das Thema „Leben im Alter“. Unter dem Motto „Wir sind nicht arm, wir haben nur wenig Geld“ zeigte sie auf, warum insbesondere Frauen häufig von Altersarmut betroffen seien. „Haushalt, Kinder großziehen, Eltern im Alter pflegen, sich ehrenamtlich engagieren. - Jahrelang hart gearbeitet und doch auf die Rente nicht angerechnet.“ Angesichts der immer teurer werdenden Pflegesätze stellte sie ironisierend fest: „Man geht heutzutage nicht mehr ins Altenheim, sondern auf Kreuzfahrt – Das ist bei weitem billiger.“ Wichtig sei es, Beihilfen und Zuschüsse, Hilfen und Vergünstigungen, die einem zustünden, in Anspruch zu nehmen. „Macht mehr aus dem, was Ihr habt, macht mehr aus Eurem Leben.“ Auch Wohngruppen könnten nicht nur in finanzieller Hinsicht eine bereichernde alternative Lebensform für Senioren sein. „In der Gemeinschaft fällt im Alter vieles leichterund lässt Einsamkeit zu einem Fremdwort werden.“
Auch wenn das Wetter sich zum Ende der Veranstaltung eine Auszeit nahm, konnte das die Stimmung der Damen nicht trüben. Musikalisch sorgte eine Abordnung des Akkordeonorchesters Lübbecke für frühlingshafte Klänge und lud unter anderem mit „Tulpen aus Amsterdam“ zum Mitsingen ein.
„Wir werden immer weniger. Es rücken kaum noch Frauen nach“, so Gisela Gräber im Gespräch mit wehmütigem Blick auf die Mitgliederzahlen. Rund 1000 Frauen seien derzeit noch in rund 30 Gruppen organisiert. Erste Gruppen hätten sich bereits aufgelöst.
Bereits jetzt dürfen sich die Damen auf die nächste Zusammenkunft aller Kreise zu Beginn der dunklen Jahreszeit freuen. Das Herbsttreffen am 1. Oktober wird mit Abendmahlsgottesdienst und anschließendem Kaffeetrinken in Pr. Oldendorf stattfinden.


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