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Die Künstlerin Marianne Kopp (links im Bild) und TS-Stellenleiterin
Petra Henning am Tag der Ausstellungseröffnung vor einem der Werke
Die Verknüpfung von Kunst und Seelsorge überzeugte Marianne Kopp derart, dass sie gern ein zweites Mal Bilder für die TelefonSeelsorge Ostwestfalen zur Verfügung stellt. So kam es, dass die mittlerweile schon zehnte interne Ausstellung in den Räumen der kirchlichen Beratungseinrichtung allen Mitarbeitenden nach vier Jahren ein Wiedersehen mit der Künstlerin aus Preußisch Oldendorf und ihren Werken beschert. Spannend nun zu sehen, wie die Kunst sich im Laufe dieser Zeit verändert hat.
„Mit 60 Jahren, da fängt das Leben an,“ könnte man leicht verändert einen Schlagertitel über die kreative Zeit der Künstlerin setzen, denn erst nach dem 60. Geburtstag nahm Marianne Kopp sich die Freiheit, endlich einen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen und zu malen. „Ich male, womit ich mich im letzten Lebensdrittel auseinander setze“ berichtete Marianne Kopp zur Ausstellungseröffnung. Und so zeigen ihre Werke in Öl auf Leinwand, was ihr durch Kopf und Herz geht. Und das hat – in den Bildern sichtbar – viel Tiefe. Da ist es nicht verwunderlich, dass Frau Kopp die Mitarbeitenden der TelefonSeelsorge erreicht: „Diese Kunst und die Arbeit der TelefonSeelsorge passen super zusammen, was sich in unserem Motto ausdrückt, das wir im Jubiläumsjahr über unsere Veranstaltungen gestellt haben: mit dem Herzen hören,“ freute sich Petra Henning, Leiterin der TelefonSeelsorge Ostwestfalen, die die Ausstellungen organisiert.
Und so hängt nun wieder neue echte Kunst in den Räumen, bei der trotz aller künstlerischen Weiterentwicklung auffällt, dass eines geblieben ist in den letzten Jahren: die Lieblingsmalfarben der Künstlerin sind Blautöne.
Für die Institution sind die Bilder in jedem Fall eine Bereicherung: Farben und Formen regen zum Nachdenken an, machen Freude, sind einfach gut für die Seele. Und das ist gerade für Seelsorgerinnen und Seelsorger schön und wichtig!
Daher ist das Fazit der Stellenleiterin Petra Henning: „’Kunst trifft Seelsorge’ ist ein sehr belebender Baustein für unsere Arbeit. Wenn die Beratenden auf Künstlerin und Kunst treffen, tut das gut und gibt wieder neue Kraft für weitere Dienste in der ehrenamtlichen Arbeit am Telefon oder im Chat.“
Weitere Informationen zur TelefonSeelsorge Ostwestfalen: www.telefonseelsorge-ostwestfalen.de