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Kaffe für den Mühlenkreis

Kaffee für den Mühlenkreis

 Kaffee mit dreifachem Nutzen

Voller Genuss durch magenfreundliche Langzeitröstung Hilfe für Kleinbauern in Tanzania durch faire Bezahlung nach TransFair Bedingungen Finanzielle Förderung der Tanzaniapartnerschaft des Kirchenkreises Minden und der Gesamtschule Hille mit 0,18 Euro pro 250g Kaffee.

 

Der Kaffee

 

Der Kaffee für den Mühlenkreis besteht zu 100 % aus der hochwertigen Arabicasorte. Er wächst zum überwiegenden Teil in den Usambarabergen.

Ein kleiner Teil des Kaffees stammt von einer Kooperative am Kilimandscharo, ein weiterer aus Madaba, im Süden Tanzanias.

Die Produzenten

Bei den Produzenten in der jungen Usambara Cooperative Union Ltd. (UCU) handelt es sich um etwa 300 Kleinbauern, die durchschnittlich 1ha Anbaufläche bearbeiten. Die Gründung der Kooperative geht zurück auf die Aktivitäten des deutschen Paters Anasthasius Meixner, der seit Jahren dort lebt und sich für die Menschen in der Region einsetzt.

 

Die Anbaumethode

 

Der Kaffee wird auf kleinen Flächen in Mischkultur z.B. mit Bananen umweltfreundlich angebaut. Daneben werden für den heimischen Markt und den Eigenbedarf auch andere Früchte und Gemüse angepflanzt.

Das TransFair - Siegel

Der Kaffee wurde mit dem Transfairsiegel ausgezeichnet, das garantiert die Beratung und Kontrolle der Kaffeekooperative, faire Preise über Weltmarktniveau, sofortige Zahlung der Ernte, langfristige Abnahmegarantien und soziale Arbeitsbedingungen.

Der Kaffee für den Mühlenkreis wird getragen vom Weltladen Minden, Kirchenkreis Minden sowie Weltladen Gesamtschule Hille (Stand: Sept. 01). Die Initiative ist offen für weitere Kooperationspartner.

Der Kirchenkreis Minden und die Partnerschaft zum Kirchenkreis Kazkazini, Tanzania / Usambaraberge

Im Kirchenkreis Minden arbeiten im synodalen Tanzania - Fachausschuß 14 Kirchengemeinden, die Gesamtschule Hille, die Grundschule Dützen, sowie das Diakonische Werk Minden an der Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Kazkazini der Nordostdiozöse der ev. lutherischen Kirche in Tanzania.Sechs Initiativen haben z.T. über viele Jahre intensive und konkrete Beziehungen mit den Partnerinnen und Partnern in Afrika und betreuen unterschiedliche Projekte (Maismühlen, Gesundheitsstationen, Schulpartnerschaften, Ausbildungsförderung, Posaunenarbeit, Jugendbegegnungen u.a.)Der Kaffee für den Mühlenkreis fördert durch seinen fairen Preis nicht nur Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Kazkazini sondern auch die Kleinbauern der Region und wird daher in vielen Kirchengemeinden angeboten.

Der Weltladen Gesamtschule Hille fördert Tanzania Kaffee für den Mühlenkreis

Seit 1998 betreiben SchülerInnen der Gesamtschule Hille im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft einen Weltladen. Mit großem Einsatz verkaufen sie im schuleigenen Geschäft und bei den verschiedensten Veranstaltungen der Region fairgehandelte Produkte, informieren über wirtschaftliche Zusammenhänge und lernen von Ländern der südlichen Erdhalbkugel.Der Erlös dient der Unterstützung von Projekten der Partnerschule: Rangwi Secondary School, die im Partnerkirchenkreis Kazkazini beheimatet ist. Mit dem fair gehandelten Tanzaniakaffee unterstützt die gesamte Schulgemeinde nun auch die Kleinbauern in den Usambarabergen.

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Ein Jahr Kaffee für den Mühlenkreis – über eine Tonne verkauft

Im Herbst 2001 wurde im Kreis Minden-Lübbecke der Kaffee für den Mühlenkreis eingeführt! Weit über eine Tonne dieses fair gehandelten Kaffees wurde bis heute verkauft.

Träger dieses Projekts, das unter der Schirmherrschaft des Landrats Wilhelm Krömer steht, sind der Kirchenkreis Minden, der Mindener Weltladen und der Weltladen der Gesamtschule Hille.

Der Kaffee, ein hochwertiger Arabicakaffee, stammt aus Tanzania und wird dort von Kleinbauergenossenschaften angebaut. Pfarrer Dr. Winter, Vorsitzender des synodalen Tanzania-Fachausschuß des Kirchenkreis Minden erläuterte  im Gespräch:  „Wir haben uns damals für das Kaffeeanbauland Tanzania entschieden, weil der Kirchenkreis Minden und die Gesamtschule Hille seit Jahren Partnerschaftsprojekte mit regelmäßigen Austauschprogrammen mit diesem Land haben.“ So gibt es ein ökumenisches Bildungsprojekt zwischen der ev. Gemeinde St.Marien / St. Martini und der Partnergemeinde Mtae, das Projekt “UNDUGO“, sowie eine Schulpartnerschaft der Gesamtschule Hille mit der Rangwi Secondary School in Lushoto, eine Schulpartnerschaft zwischen den Grundschulen Häverstedt und Dützen mit der Kiranga Primary School in Fouzai und als viertes Projekt werden sechs Massaischüler durch Herrn Nakath vom Diakonischen Werk in Minden unterstützt.Sabine Katzsche-Döring, die als Mitarbeiterin des Informationszentrum 3.Welt für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing des Kaffees in der Region zuständig ist, erläutert, dass von jedem verkauften 250g Päckchen Kaffee 0,18 Euro an die Projekte in Tanzania überwiesen werden. Bereits im April 2002 konnten seitens des Weltladens Minden rund 540 Euro aus dem Kaffeeverkauf an die Tanzaniaprojekte des Kirchenkreises überwiesen werden. „Für uns war wichtig, Kaffee aus dem fairen Handel als Agenda-Kaffee, also mit örtlichem Bezug einzuführen – ein konkreter Beitrag, die Ziele des Weltgipfels von Johannesburg vor Ort umzusetzen.“, meint Katzsche-Döring. „So wird nachvollziehbar die Brücke von der Stadt oder Region zu den durch die niedrigen Kaffeeweltmarktpreise  benachteiligten Kaffeebauern geschlagen!“Bislang war der Kaffee nur in wenigen Verkaufsstellen zu erhalten. Das soll sich nun ändern. Seit einigen Wochen steht er in den Regalen der Fleischerei Geier, der Bäckerei Rolf, in vier Filialen der Bäckerei Schortemeyer, im Bastellädchen „Klim-Bim“ in Rothenuffeln und im Flughafenrestaurant „Airfield“ in Costedt. In den nächsten Wochen wird der Kaffee in den drei großen Edeka-Märkten in Minden und Bückeburg erhältlich sein. Ab Januar 2003 werden dann die Kaffeetrinker Mindens auch in den WEZ Märkten den Kaffee in den Regalen finden. Natürlich hoffen die Initiatoren, noch weitere Geschäftsleute zu finden, die im gesamten Kreisgebiet den Kaffee mit ins Programm nehmen. „Nur so erreichen wir viele Verbraucherinnen und Verbraucher, die durch den Kauf fair gehandelter Produkte und eben auch den Kaffee für den Mühlenkreis, zu einer Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in den Entwicklungsländern beitragen können!“,so Sabine Katzsche-Döring.  Gemeinsam mit Pastor Dr.Winter hofft sie, dass über den breiteren Verkauf des Kaffees für den Mühlenkreis  künftig die vier bestehenden Projekte in Tanzania verstärkt Unterstützung bekommen können!


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