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Partnerschaftsfrühstück zum Austausch der Erfahrungen
Partnerschaftsarbeit wird im Kirchenkreis groß geschrieben.
Der Kirchenkreis lud zu einem Erfahrungsaustausch aller an Partnerschaft und Mission interessierten Gemeindeglieder ins Andreasgemeindehaus Lübbecke ein. „Uns liegt die Partnerschaft sehr am Herzen“, sagte Superintendent Dr. Becker bei der Begrüßung. „Wir schauen damit über den Tellerrand und sehen, wie Christen in anderen Ländern ihren Glauben leben. Solche Erfahrungen bereichern uns in unserem eigenen Glauben. Ich war ganz beeindruckt von Gottesdiensten, in denen Menschen tanzend einziehen und voller Freude waren. Sie haben Jesus Christus als Retter gefunden und dieser Glaube ist stärker als die Bedrohung von Armut, Aids und Bildungslosigkeit,“ sagte Becker weiter in seiner Andacht. Die Bedrohungen mit allen menschlichen Möglichkeiten zu bekämpfen sei eines, dies aber in der Freude des Glaubens zu tun sei immer wieder ein großes Geschenk. Eckard Struckmeier, von der Partnerschaftsarbeit Indonesien, wies darauf hin, dass der Schwerpunkt auf Partnerschaft liege. Ziel dieser Arbeit sei es, voneinander zu lernen, die Partnerkirchen in ihrer eigenen Mission zu unterstützen. Im Gespräch wurden die Erfahrungen in der Partnerschaftsarbeit ausgetauscht.
Gisela Hilgart, Missionspresbyterin in Lübbecke erinnert sich an die Missionsfeste ihrer Kindheit. „Schon als Kind habe ich große Gemeinschaft auf den Missionsfesten erlebt. Sie fanden auf Bauernhöfen, nicht in der Kirche statt. Ein Brett wurde auf Steine gelegt, und schon hatten wir eine Bank. Es war immer ein großes Erlebnis. Darum wollte ich als Kind auch Missionsschwester werden. Immer gab es auch den „Nickneger“. Eine Spendendose auf der ein Schwarzer sich nickend für eine Spende bedankt. So wurde Mission früher verstanden. Das ist heute anders. Heute lebt Partnerschaft von Gesprächen auf Augenhöhe“, sagte die engagierte Presbyterin. Der Kirchenkreis hat in der Partnerschaftsarbeit zwei Schwerpunkte. Ein Kreis beschäftigt sich mit Tansania, ein weiterer mit Indonesien.
Ein Ziel der Arbeit in Tansania sei es, die Bildung zu fördern, wie das mit der Unterstützung einer weiterführenden Schule geschieht, ein weiteres das Thema Aids, das auch für Tansania sehr bedrohlich sei. Ziel der Arbeit in Indonesien sei die konkrete Stärkung des Glaubens. Bei der Tzsunamikatastrophe wurde vielen Menschen durch Aktionen geholfen. Als nächste Schritte wird eine Delegation in diesem Sommer nach Indonesien, eine andere, mit Jugendlichen, nach Tansania fahren. Christian Homann von der landeskirchlichen Stelle für Mission und Ökumene(Möwe) stellte unterschiedliche Partnerschaftsarbeit in der Region Ostwestfalen vor. Das Treffen wurde als große Bereicherung erfahren. Es soll jetzt einmal im Jahr stattfinden.