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Haiti aktuell!

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Foto: twitpic.com

Kirche und Diakonie bitten um Unterstützung der Erbebenopfer auf Haiti


"Die Bilder, die uns aus Haiti erreichen, erschüttern mich, sagte Superintendent Dr. Rolf Becker. „Kirche und Diakonie helfen unbürokratisch sind aber zugleich auf Hilfe angewiesen“. „Die Katastrophenhilfe der bundesweiten Diakonie ist vor Ort und hilft, wo sie kann“, sagte Werner Ruschmeier, Vorstand der Diakonie im Kirchenkreis Lübbecke. „Gemeinsam bitten wir die Bevölkerung im Lübbecker Land: Öffnen sie Ihre Herzen und Geldbeutel. Beten sie für die Menschen, die jetzt unsägliches Leid erleben müssen!“ erklärten Ruschmeier und Becker.

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Aufruf an die Betriebe


 

Einen besonderen Vorschlag macht Werner Ruschmeier: „Die Diakonie Lübbecke gibt für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter 5 Euro in den Katastrophentopf, das sind 1750 Euro. Wir bitten alle Betriebe, diesem Beispiel zu folgen. Mit fünf Euro für jeden Mitarbeitenden kann viel Hilfe geleistet werden.“

Am Dienstagnachmittag kurz vor fünf Uhr bebte dort die Erde. Schulen, Krankenhäuser, die Hütten der Armen und der Palast des Präsidenten fielen in sich zusammen wie Kartenhäuser. Die Straßenverbindungen sind unterbrochen. Die Leiterin des Haiti-Büros der Diakonie Katastrophenhilfe, Astrid Nissen, berichtet aus der Hauptstadt Port-au-Prince: „Tausende Menschen sind auf den Straßen, sitzen auf dem Boden, singen, beten.

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Es gibt kein Licht, keinen Strom und keine Telefonverbindung. Ich habe in drei Krankenhäusern Ärzte gesehen, die bei Kerzenlicht Verletzten helfen.“ Nichts funktioniert mehr. Die Menschen suchen unter den Trümmern nach Angehörigen und Freunden. Viele sind nur mit dem nackten Leben davongekommen und stehen vor dem nichts. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet seit Jahren in Haiti. Ihre Mitarbeiter leben vor Ort, kennen das Land und sind einsatzfähig. Durch die enge Zusammenarbeit mit örtlichen Partnerorganisationen und weiteren kirchlichen Hilfswerken kann die Diakonie Katastrophenhilfe schnell und an der richtigen Stelle Hilfe leisten. Die Überlebenden brauchen dringend Nahrungsmittel, Decken, Trinkwasser und Medikamente. Sie brauchen Unterstützung für den Wiederaufbau.
Spenden Sie unter dem Stichwort „Haiti“ auf das Spendenkonto der Diakonie Lübbecke, Sparkasse Minden Lübbecke BLZ 49050101 Kontonummer 32003 oder über die Homepage der Diakonie Lübbecke (www.diediakonie.de ).
Weitere Infos unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/haiti oder http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/an-der-richtigen-stelle-hilfe-leisten/


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