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Ganz nah bei Gott sein: Jede Woche sind junge Menschen auf der ganzen Welt gespannt auf Begegnungen mit Leuten aus der ganzen Welt. Vom 21. bis zum 28. August 2011 durften 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus Lübbecke die Erfahrung des "Einfachen Lebens" machen. Denn wenn man einen Luxusurlaub möchte, ist man in Taizé falsch.
Trotz der Übernachtungen in Zelten und Baracken sind viele junge Menschen von dem kleinen Ort in Frankreich begeistert und wollen am Ende des Aufenthalts gar nicht mehr weg. Berührt von der im Alltag so seltenen Stille in den Morgen-, Mittags- und Abendgebeten fangen viele Menschen an, über ihr Leben nachzudenken. "Taizé ist Urlaub für den Geist. Man kommt von der Hektik weg und fängt an zu überlegen.", so ein junges Mädchen in Taizé. „Es ist ein heiliger, warmer Ort, an dem man sich einfach zuhause und geborgen fühlt. Alle sind so offen und freundlich."
Auch so manchen Lübbeckern fiel der Abschied schwer, denn in den kleinen Bibelgruppen, die sich zweimal täglich treffen, findet man schnell neue Freunde. Doch man hat die Hoffnung, sich nächstes Jahr wieder zu sehen. Denn wenn man einmal in Taizé war, will man immer wieder hin. „Taizé ist ein Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen.", stellte Sabine Linz- Struckmeier auf der Rückfahrt im Bus treffend fest. Zuhause angekommen, muss man aber nicht warten, bis Pastor Eckhard Struckmeier die nächste Fahrt, gemeinsam mit der katholischen Gemeinde, organisiert.
Immer mittwochs um 18 Uhr sind alle herzlich zum Taizé-Gebet in Lübbecke eingeladen. Bis zum 14. September findet es in der Krypta der katholischen Kirche am Gänsemarkt statt; ab dem 21. September in der Andreaskirche am Markt:
Eben ein kleines Stück Taizé in Lübbecke.
(Text und Fotos: Julia Hilenberg)