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Kulturfrühstück in Lübbecke

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Anja Vehling und Finja Kraul


Gesellige Generalprobe
Kulturfrühstück im Andreas-Gemeindehaus mit Pro Musica

Christiane Tietjen

Lübbecke (ct). Die 18 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Pro Musica, die während des Kulturfrühstücks im Andreas-Gemeindehaus aufspielten, werden Ende Januar mit demselben Programm beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ vor einer Jury spielen.

Beim Kulturfrühstück hatten sie die Möglichkeit, in lockerer, geselliger Runde ein breites Spektrum fleißig einstudierter Werke vorzuführen, mit dem sie sich gut sehen und hören lassen können.

Gute Wünsche zum neuen Jahr sprach Britta Wagner aus. Sie koordiniert die vielen Mitarbeiter des Kulturfrühstück-Teams, die ein üppig bestücktes Frühstücksbuffet vorbereitet hatten. Es blieben keine kulinarischen Wünsche offen, und nach der ersten Stärkung begann auch gleich das ebenso reichhaltige musikalische Programm.

Den Anfang machte der 18-jährige Posaunist Paul Treseler mit dem humorvollen „Cat walk contest“ von Arthur Pryor, später stellte er noch einmal mit einem zeitgenössischen Werk, dem „Bärentanz“ von Wilhelm Domroese und „After dream“ von Fauré sein Können unter Beweis. Eine Blockflötengruppe unter der Leitung von Karin Bartoschewitz ließ eine doppelchörige Fuge von Johann Heinrich Schmelzer erklingen, als Blockflöten-Solist mit Klavierbegleitung spielte Birk Härtel die Sonate d-moll von Mancini. Hübsch anzusehen und zu hören das vierhändige Klavierspiel von June (7) und Edvard Salvesen (9 ), Kinder der Pro Musica-Lehrer Hae-Kjung Choi und Eric Salvesen.

Einen reinen Trompetenklang zauberte Marie Schöppy mit einer Sonate von Baldessari aus ihrem Instrument, und Finja Kraul rührte die Zuhörerschaft mit ihrem differenzierten Spiel auf der Klarinette beim Mozart-Adagio. Sie schloss den Reigen der Bläser ab, gefolgt von Streichern und Pianisten.

Zunächst zwei Stipendiaten der Sparkassenstiftung Kunst und Kultur, Charlotte Strenger und Konstantin Auerswald mit einer Komposition von Anton Webern. Katja Wilhelmy (Violine) und Emma Dziuk (Klavier) hatten Zeitgenössisches im Gepäck mit den Komponisten Genzmer und Fibich, während Julian Haake am Cello und Simon Obermeier in brilliantem Zusammenspiel Beethoven und Chopin huldigten.

Das Publikum konnte miteinander Essen und Musik genießen. Gleichzeitig bildete es ein Forum zur Aufnahme junger, talentierter Musiker – ein wunderbarer Synergie-Effekt.

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