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Beim Einzug
„Wir sind im Lichte Gottes unterwegs“, lautete das Motto des internationales Chorprojektes und daran ließen die 50 jungen Erwachsenen keinen Zweifel.

Schon mit Rasseln und Trommeln zogen sie ein, dass es die ostwestfälischen Konzertbesucher nicht mehr auf ihren Plätzen hielt. Sie standen auf und begrüßten die Sängerinnen und Sänger aus drei Kontinenten mit standing ovations.

Pfarrer Giszas begrüßte das Publikum und die Gäste aus drei Erdteilen
Die Andreaskirche und ihre über 400 Besucherinnen und Besucher wurden von Anfang an von einer Freude angesteckt, die das ganze Konzert über nicht nachließ und im Lied „Verleih uns Frieden gnädiglich“ in der Vertonung von Matthias Nagel seine interkulturellen Höhepunkt fand.

Begeisterung ist spürbar
Junge Erwachsene aus Tansania und Indonesien besuchen auf Einladung der Kirchenkreise Lübbecke, Minden, Herford und Vlotho seit dem 22. August Ostwestfalen. Mit deutschen Jugendlichen lebten sie eine Woche zusammen und probten für eine Konzertreihe, die nun in Lübbecke ihren Anfang nahm.

indonesischer Tanz
Von Anfang an zog der fröhliche und spontane Chor die Besucherinnen in seinen Bann. Ob bei dem indonesischen „Vater Unser“ oder „Lasst uns lächeln“ - immer war die Glaubensfreude spürbar, der man sich nicht entziehen konnte.

deutscher Teil des Chores
Eine junge Frau aus Deutschland und eine Teilnehmerin aus Tansania berichteten von ihren Erfahrungen in der Gemeinschaft. Beide empfanden es als große Bereicherung, die unterschiedlichen Kulturen kennen gelernt zu haben. „Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten in der Verständigung waren wir von Anfang an in der Musik vereint. Als wir zusammen sangen, gingen die Herzen auf.“, sagte ein deutsches Mitglied des Chores aus dem Kirchenkreis Vlotho. Und das tansanische Mitglied ergänzte: „Ich bin stolz, hier zu sein und diese Erfahrungen mit den Menschen aus Indonesien und Deutschland machen zu dürfen. Ich habe viel gelernt und wünsche mir, dass diese Gemeinschaft weiter geht.“

tansanischer Teil des Chores
Während des Konzertes wechselten sich die einzelnen Nationen ab. Der deutsche Chor zeigte mit Liedern wie „Also hat Gott die Welt geliebt“ sein Können. Sowohl die indonesischen als auch tansanischen Chormitglieder begeisterten das Publikum oder besser die Gemeinde, mit Liedern, die von der Freude in Gott erzählten, von dem Licht, das er in die Welt bringt und von der Einheit und der Gemeinschaft in ihm. Neben den rhythmischen Klängen und lebensfrohen Stimmen, zeigten sie auch ihr choreographisches Können im Tanz.


Paartanz mit allen Nationen
So zeigten zum einen fünf tansanische Paare in immer schneller werdenden Bewegungen, wie Menschen Freunde werden, die indonesische Gruppe erzählte von der Ernte und von den Bedrohungen durch Menschen und die Natur. Deutsche, tansanische und indonesische Chormitglieder tanzten gemeinsam ein Liebeslied.

Dr. Hohmann, der Organisator
Dr. Christian Hohmann, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat und verantwortet, übersetzte Lieder und Worte der Gäste. Er machte aber auch darauf aufmerksam, dass in diesen Tagen in Indonesien ein Vulkan ausgebrochen sei. Der Chor sei in Sorge um Freunde und Angehörige.

der ganze Chor
Harald Sieger, der diesen Projektchor leitete, dirigierte Lieder, die gemeinsam gesungen wurden. Sie sangen „Gloria sei dir gesungen“ von Johann Sebastian Bach und die moderne Vertonung des Segens „Verleih uns Frieden“, die auch als Zugabe gesungen wurden und die ostwestfälischen Herzen vollends zum Schmelzen brachte. Superintendent Dr. Rolf Becker bedankte sich am Ende des Konzertes begeistert bei dem Chor und sprach den Segen. Es war deutlich spürbar: Freude und Fröhlichkeit hatten den Chor und die ostwestfälische Mentalität vereint.

